In before “bei Lehrern is es ok mehr zu zahlen. wenn es Ärzte fordern sind sie geldgierig und gehören Zwangsverpflichted”
Lehrer verdienen genug und haben mehr Frei als jede andere Berufsgruppe und sudern auch am Meisten
Bro Lehrer verdienen so viel überlege auch grad einfach Reli-Lehrer zu werden haha ein Blick lohnt sich
Ich hatte in der fachschule elektro einen bei der abschlussprüfung der weder löten, noch platinen bestücken konnte was absolute grundlagen sind. Ich will nicht wissen was passiert wenn man die anforderungen senkt.
Wieso versucht man immer alles mit Geld zu lösen? Eines der größten Probleme sind die fehlenden Kompetenzen und der fehlende Rückhalt der Politik. Kein Lehrer sollte verpflichtet sein sich von Assikindern anpöbeln zu lassen, die noch dazu das Niveau der ganzen Klasse senken. Lehrer sollten sich auch nicht mehr vor den Eltern fürchten, wenn sie mal schlechte Noten verteilen. Irgendwann ist irgendwas unglaublich schief gelaufen … Auch wenn ich mich bei meinen Eltern über Lehrer beschwert hatte, ich musste mich durchbeißen … Dass sie Mal in die Schule gehen und sich echauffieren, undenkbar …
Die Bezahlung ist eigentlich nicht das große Problem. Viel mehr Ausstattung und System drumherum
Wenn ich da an meine Hauptschullehrer denke…
90% zeigten overhead Projektor Vorlagen her die sie vor 20 jahren vorbereitet haben und prüfungen verbesserten sie während wir irgendwas abschrieben.
Da ist der effektive Stundenlohn eh schon extrem gut.
Die paar, die sich wirklich engagierten hatten vl. auch mehr als 40h.
Da müsste man eingreifen, was hald schwer umzusetzten ist.
Habe einige Freunde die Lehrer sind und auch schon Angebote bekommen Berufsschullehrer zu werden. Gibt ein paar sachen die mich davon abhalten, aber das Gehalt ist es nicht.
Ich wär dafür, dass man den verpflichtenden Master amal einstampft. Es kann mir bis heute keiner erklären, warum der für Lehrer so wichtig sein soll.
Slightly OT
Mein Onkel (seit Jahren Lehrer) meinte vor einigen Jahren er wolle in die Privatwirtschaft wechseln. Dort kann er dann auf Urlaub gehen wann immer es ihm passt und er kann seine Freizeitplanung ganz selbst bestimmen.
Außerdem verdient er dann ein Vielfaches und braucht sich von niemandem mehr nerven lassen.
Ich lache immer noch Tränen wenn ich dran denke und wünsche mir eine Doku über Lehrer die in die Privatwirtschaft gehen
Manchmal glaube ich echt, die Kultusminister sind nie zur schule gegangen…
Um den Administrator an meiner Schule zu zitieren: “Das neue Dienstrecht war ein Geniestreich. Sie haben eine auf fast allen Ebenen nicht unwesentliche Verschlechterung dadurch durchgeboxt, dass es keine Leidtragenden gab. Alle Lehrer zu dem Zeitpunkt bleiben im alten Dienstrecht, es gab ein paar Proteste aber zu wenig um etwas aufzuhalten was eh erst in ein paar Jahren in Kraft tritt.”
Jetzt kommens drauf dass ein Lohnverlust aufs Leben von ca. 60.000€, bei höherem Stundenausmaß und eine deutliche Verschlechterung des Berufseinstiegs dazu führt dass Junglehrer schnell wieder hinschmeißen.
Lehrer hier. Den jüngeren Kollegen im pädagogischen Dienst wurde in den letzten Jahren ja sogar Geld weggenommen.
Das neue Dienstrecht (bin noch im alten) an höheren Schulen ist eine bodenlose Frechheit. 2 Stunden unbezahlte Mehrarbeit, keine Werteinheiten mehr, 1 Stunde mehr Unterrichtsverpflichtung.
Zusätzlich hat man das Studium um ein Jahr verlängert, und das wirklich tolle Unterrichtspraktikum (super um in den Job hineinzukommen) wurde abgeschafft.
Dann wundern sich die Herrschaften über den Lehrermangel…
Habe mir schon oft überlegt noch im Nachgang Lehramt zu studieren. Dann seh ich die Gehälter und bleib lieber in meinem oasch job. Wenigstens verdien ich hier besser
Das liegt nicht am Geld. In Deutschland kriegst du als Einstiegsgehalt in der Sekundarstufe I mal eben 4.000 raus, was nun wirklich nicht schlecht ist. Trotzdem fehlen auch dort Lehrer.
Viele meiner kommilitonen brechen grade ab, nicht wenige um eine ausbildung anzufangen. Ich selber überlege ob ich nicht einfach nach dem studium nach bayern gehe.
Ich habe viele Jahre in und mit Schulen (hauptsächlich Volksschulen, etwas weniger Hauptschulen/NMS, HS) arbeiten dürfen, dies mal vorab.
Zuallererst finde ich den Job deutlich unter erzählt, wenn ich mir so ansehe, wie viel Arbeit und Aufwand dahinter steckt – wenn die Lehrkraft engagiert dahinter steht.
Fast alle dieser engagierten Pädagoginnen und Pädagogen, die ich im Laufe der Jahre kennenlernen durfte, haben hauptsächlich zwei Punkte, die das Leben vergällen:
1.: die Zeit für administrativen Unsinn. Bildungsdirektion, Bildungsministerium oder von diesen beauftragte Institutionen kommen mit einer Statistik nach der anderen… Raus kommt nichts, aber es gehen Stunden an Arbeit drauf – denn es gibt keine Standardisierung.
2.: Um eine Lehrerin zu zitieren: “Die Kinder sind doch kein Problem, die kann man begeistern – bei manchen muss man halt schauen, wo man den Punkt findet, is ja meine Aufgabe. Aber es gibt inzwischen so unendlich viele, mühsame Eltern… Am Schulanfang kommst Dir vor wie bei einem Vietnam Film, wenn da die Helikoptereltern im Schwarm einfliegen.”
Drohungen, Beleidigungen, es ist alles dabei. Das Kind hat eine Lernschwäche – die Lehrkraft ist unfähig.
Und auf der anderen Seite, sind dann die Elternteile, denen alles wurscht is. Kind is eh in der Schul, irgendetwas üben, oder Hausaufgab machen – wozu?
Und jetzt der Spruch, den alle Lehrkräfte so lieben:
“Mein Kind macht so was nicht!” 🤣
Ja, es gibt auch unfähige Lehrkräfte. Es gibt auch welche, die einfach unpackbar deppat sind. Aber es gibt unglaublich viele Menschen, die das nicht nur als Job mit viel Ferien sehen – sondern es als Aufgabe empfinden, Kindern das Rüstzeug für das weitere Leben zu geben.
Achja, wiedermal die armen Lehrer die so wenig verdienen. 
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In before “bei Lehrern is es ok mehr zu zahlen. wenn es Ärzte fordern sind sie geldgierig und gehören Zwangsverpflichted”
Lehrer verdienen genug und haben mehr Frei als jede andere Berufsgruppe und sudern auch am Meisten
Bro Lehrer verdienen so viel überlege auch grad einfach Reli-Lehrer zu werden haha ein Blick lohnt sich
Ich hatte in der fachschule elektro einen bei der abschlussprüfung der weder löten, noch platinen bestücken konnte was absolute grundlagen sind. Ich will nicht wissen was passiert wenn man die anforderungen senkt.
Wieso versucht man immer alles mit Geld zu lösen? Eines der größten Probleme sind die fehlenden Kompetenzen und der fehlende Rückhalt der Politik. Kein Lehrer sollte verpflichtet sein sich von Assikindern anpöbeln zu lassen, die noch dazu das Niveau der ganzen Klasse senken. Lehrer sollten sich auch nicht mehr vor den Eltern fürchten, wenn sie mal schlechte Noten verteilen. Irgendwann ist irgendwas unglaublich schief gelaufen … Auch wenn ich mich bei meinen Eltern über Lehrer beschwert hatte, ich musste mich durchbeißen … Dass sie Mal in die Schule gehen und sich echauffieren, undenkbar …
Die Bezahlung ist eigentlich nicht das große Problem. Viel mehr Ausstattung und System drumherum
Wenn ich da an meine Hauptschullehrer denke…
90% zeigten overhead Projektor Vorlagen her die sie vor 20 jahren vorbereitet haben und prüfungen verbesserten sie während wir irgendwas abschrieben.
Da ist der effektive Stundenlohn eh schon extrem gut.
Die paar, die sich wirklich engagierten hatten vl. auch mehr als 40h.
Da müsste man eingreifen, was hald schwer umzusetzten ist.
Habe einige Freunde die Lehrer sind und auch schon Angebote bekommen Berufsschullehrer zu werden. Gibt ein paar sachen die mich davon abhalten, aber das Gehalt ist es nicht.
Ich wär dafür, dass man den verpflichtenden Master amal einstampft. Es kann mir bis heute keiner erklären, warum der für Lehrer so wichtig sein soll.
Slightly OT
Mein Onkel (seit Jahren Lehrer) meinte vor einigen Jahren er wolle in die Privatwirtschaft wechseln. Dort kann er dann auf Urlaub gehen wann immer es ihm passt und er kann seine Freizeitplanung ganz selbst bestimmen.
Außerdem verdient er dann ein Vielfaches und braucht sich von niemandem mehr nerven lassen.
Ich lache immer noch Tränen wenn ich dran denke und wünsche mir eine Doku über Lehrer die in die Privatwirtschaft gehen
Manchmal glaube ich echt, die Kultusminister sind nie zur schule gegangen…
Um den Administrator an meiner Schule zu zitieren: “Das neue Dienstrecht war ein Geniestreich. Sie haben eine auf fast allen Ebenen nicht unwesentliche Verschlechterung dadurch durchgeboxt, dass es keine Leidtragenden gab. Alle Lehrer zu dem Zeitpunkt bleiben im alten Dienstrecht, es gab ein paar Proteste aber zu wenig um etwas aufzuhalten was eh erst in ein paar Jahren in Kraft tritt.”
Jetzt kommens drauf dass ein Lohnverlust aufs Leben von ca. 60.000€, bei höherem Stundenausmaß und eine deutliche Verschlechterung des Berufseinstiegs dazu führt dass Junglehrer schnell wieder hinschmeißen.
Lehrer hier. Den jüngeren Kollegen im pädagogischen Dienst wurde in den letzten Jahren ja sogar Geld weggenommen.
Das neue Dienstrecht (bin noch im alten) an höheren Schulen ist eine bodenlose Frechheit. 2 Stunden unbezahlte Mehrarbeit, keine Werteinheiten mehr, 1 Stunde mehr Unterrichtsverpflichtung.
Zusätzlich hat man das Studium um ein Jahr verlängert, und das wirklich tolle Unterrichtspraktikum (super um in den Job hineinzukommen) wurde abgeschafft.
Dann wundern sich die Herrschaften über den Lehrermangel…
Habe mir schon oft überlegt noch im Nachgang Lehramt zu studieren. Dann seh ich die Gehälter und bleib lieber in meinem oasch job. Wenigstens verdien ich hier besser
Das liegt nicht am Geld. In Deutschland kriegst du als Einstiegsgehalt in der Sekundarstufe I mal eben 4.000 raus, was nun wirklich nicht schlecht ist. Trotzdem fehlen auch dort Lehrer.
Viele meiner kommilitonen brechen grade ab, nicht wenige um eine ausbildung anzufangen. Ich selber überlege ob ich nicht einfach nach dem studium nach bayern gehe.
Ich habe viele Jahre in und mit Schulen (hauptsächlich Volksschulen, etwas weniger Hauptschulen/NMS, HS) arbeiten dürfen, dies mal vorab.
Zuallererst finde ich den Job deutlich unter erzählt, wenn ich mir so ansehe, wie viel Arbeit und Aufwand dahinter steckt – wenn die Lehrkraft engagiert dahinter steht.
Fast alle dieser engagierten Pädagoginnen und Pädagogen, die ich im Laufe der Jahre kennenlernen durfte, haben hauptsächlich zwei Punkte, die das Leben vergällen:
1.: die Zeit für administrativen Unsinn. Bildungsdirektion, Bildungsministerium oder von diesen beauftragte Institutionen kommen mit einer Statistik nach der anderen… Raus kommt nichts, aber es gehen Stunden an Arbeit drauf – denn es gibt keine Standardisierung.
2.: Um eine Lehrerin zu zitieren: “Die Kinder sind doch kein Problem, die kann man begeistern – bei manchen muss man halt schauen, wo man den Punkt findet, is ja meine Aufgabe. Aber es gibt inzwischen so unendlich viele, mühsame Eltern… Am Schulanfang kommst Dir vor wie bei einem Vietnam Film, wenn da die Helikoptereltern im Schwarm einfliegen.”
Drohungen, Beleidigungen, es ist alles dabei. Das Kind hat eine Lernschwäche – die Lehrkraft ist unfähig.
Und auf der anderen Seite, sind dann die Elternteile, denen alles wurscht is. Kind is eh in der Schul, irgendetwas üben, oder Hausaufgab machen – wozu?
Und jetzt der Spruch, den alle Lehrkräfte so lieben:
“Mein Kind macht so was nicht!” 🤣
Ja, es gibt auch unfähige Lehrkräfte. Es gibt auch welche, die einfach unpackbar deppat sind. Aber es gibt unglaublich viele Menschen, die das nicht nur als Job mit viel Ferien sehen – sondern es als Aufgabe empfinden, Kindern das Rüstzeug für das weitere Leben zu geben.
Achja, wiedermal die armen Lehrer die so wenig verdienen. 