Private interessieren sich für Koralmbahn

5 comments
  1. Kömma bitte aufhören, öffentliche Infrastruktur in die profitorientierten Hände von Privatunternehmen zu legen? Danke.

  2. Es ist so lächerlich. Dafür muss das Einmieten auf diesen Strecken entsprechend teuer sein damit auch andere Investitionen querfinanziert werden. Es kann nicht sein, dass sich private nach öffentlichen Investitionen nur auf den lukrativen Strecken bereichern, und die ÖBB alles andere stemmen muss.

  3. Ich (wir alle hier) bin schon gespannt, ob die Auslastung wirklich so stark werden wird. St. Paul ist mein Heimatort, ich wohne seit kurzem wieder hier – der Bahnhof ist Luftlinie ca. 1 km von mir entfernt.

    St. Paul war immer ein sehr ruhiger Ort, ich hoffe, dass sich das durch den Zugverkehr nicht arg zum schlimmeren ändert.

    Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand, wir können in 20 min. sowohl in Klagenfurt als auch in Graz sein. Unser Bürgermeister glaubt, dass St. Paul zum Vorort von Graz und Klagenfurt wird und wir unsere Bevölkerungszahl verdoppeln werden… siehe [https://kaernten.orf.at/stories/3201252/](https://kaernten.orf.at/stories/3201252/) . Das glaube ich auch erst, wenn ich es sehe.

  4. Wenn sie eigenwirtschaftlich fahren, ist das eine gute Sache. Die Strecke war eh teuer genug, da kann es nicht schaden, wenn ein paar Einnahmen aus der Schienenmaut reinkommen.

  5. > Es soll dem Vernehmen nach schon mehrere Interessenten geben, auch aus dem Ausland, etwa aus Tschechien.

    Das geht mir so auf den Sack hier. Deutschland gehören Busse in UK, Niederländern gehört das Stromnetz in Deutschland, Tschechen wollen Züge in Österreich…
    Dass sowas überhaupt privatisiert wird ist lachhaft, aber dann auch noch ins Ausland wo der Steuerzahler nix von hat? Und die beteiligten Unternehmen sind dann in ihrem Heimatmarkt eigentlich nicht für ordentlichen Service bekannt.

    Tja, machste nix

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