Was Wohltaten für Pensionisten auf lange Sicht kosten

8 comments
  1. Sind halt die größte Wählergruppe. Die Regierungen der nächsten 20 Jahre werden eher ihre eigenen Gehälter kürzen, als die Pensionen anzufassen.

    (Wird natürlich beides nicht passieren)

  2. Ich krieg in letzter Zeit so an downvote-reflex wenn ich den standard verlinkt seh, kann mir nicht helfen.

  3. irgendwann wird man sich wohl dem heimtückischen mathematischen problem eines umlagefinanzierten systems stellen müssen, wenn zu wenig leute einzahlen.

  4. Das Problem sind hier nicht Wohltaten, sondern dass das Pensionssystem dafür verwendet wird und damit das System für etwas missbraucht wird für das es nicht geschaffen wurde.

    Die Idee hinter dem Pensionskonto war: Jeder zahlt während seines Arbeitslebens ein und danach werden die Auszahlungen entsprechend der Inflation angepasst. Das System das es vor dem Pensionskonto gegeben hat war intransparent und ungerechnet und mit dem Pensionskonto wollte man diese Nachteile beseitigen.

    Optimale Lösung falls jemand zu wenig Pension erhält wäre: Diesen Personen die Pension mit anderen Sozialhilfen außerhalb vom Pensionssystem aufzustocken. Damit ist dann auch in den Ausgaben ersichtlich was Pension ist und was Sozialhilfe ist.

    Derzeitige Lösung ist aber: Die Inflationsanpassung im Pensionssystem dafür missbrauchen um bestimmte Gruppen zu begünstigen und schleichend deren Pensionen immer weiter zu erhöhen. Netter Nebeneffekt für den Staat ist, dass man damit die wahren Kosten der Sozialausgaben besser verstecken kann.

    Im Endeffekt ruiniert man mit sowas das Pensionssystem. Wer heute arbeitet macht ein Verlustgeschäft damit in die staatlichen Pensionsbeiträge einzuzahlen.

  5. Dazu zitiere ich einfach einen Kommentar aus dem Standardforum der meine Gedanken dazu am besten zusammenfasst(ein Kommentar darüber steht übrigens auch die Tatsache dass das Pensionssystem nie dazu gedacht war nur durch die Beiträge der Arbeitnehmer zu existieren sondern immer schon auch Zuschüsse durch den Staat mitgerechnet wurde.)

    “Divide et impera

    Jung gegen Alt
    Mittelstand gegen Armut
    Inländer gegen Ausländer
    Geimpfte gegen Ungeimpfte
    Arbeiter gegen Beamte
    Dumme gegen Kluge
    …..

    Wenn man genug gespalten hat, macht die größte Gruppe keine 10% des Ganzen mehr aus. Die kann man – je nach Laune – entweder kaufen oder niederknüppeln.
    Funktioniert seit tausenden Jahren perfekt.”

  6. das Pensionsbashing macht mich irgendwie müde.

    Anhand der Statistiken kann man ja auch irgendwie ablesen und vermuten, dass gerade die Mindestpensionen von vorn bis hinten falsch dimensioniert waren.

    Dummheiten wie Spitzenpensionen sind längst abgeschafft worden und das ist auch gut so. Viel mehr kann man dann auch nicht mehr machen.

    Wir haben einfach zu wenig Geld in den Systemen. Das Geld fließt am Fiskus vorbei, vor allem wenn es um Steuern auf Kapital geht. Hier müsste man ansetzen und nicht die Hackler gegen den normalen ASVG Pensionisten ausspielen.

  7. Einer der größeren Streiche der Sozialdemokraten, den Jungen einzureden, dass das Umlagesystem super sozial ist und sich eh immer ausgehen wird. 2 + 2 = 5. Und wenn jemand kommt und 2 + 2 = 4 sagt, dann ist es ein böser Liberaler und die wollen wir in Ö nicht.

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