Profil:
> Soll es ein Wahlrecht für Ausländer oder auch niedrigere Hürden für die Staatsbürgerschaft geben?
Babler:
> Ja, logisch, wir brauchen niedrigere Hürden für die Staatsbürgerschaft.
Und schon schreibt Profil “Er plädiert für ein Wahlrecht für Ausländer”
Babler wird wenn er nicht das schlechteste Ergebnis für die SPÖ einfahren wird, das zweitschlechteste Ergebnis einfahren.
Die SPÖ wird mit ihm keine Wahl gewinnen.
Das ist ein großartiger Typ. Ich würde Babler sofort wählen (und hab es in NÖ auch gemacht). Der ist nahbar. Fahrts mal zu einer Veranstaltung und redet mit ihm. Wir haben unser Kind damals in Traiskirchen impfen lassen, weil die am schnellsten waren. Wer war vor Ort? Babler.
In einem anderen Thread war die Frage, warum die SPö Wahlen verliert. Meine Meinung: weil sie ihre Werte leugnet. Das macht er nicht. Und deswegen kann er auch gewinnen, anders als der Doskozil, der nur deppert redet aber sonst nix zambringt.
Hab letztens schon mal diesen Tweet vom Kowall zitiert, passt auch jetzt wieder.
>In meinen Medienauftritten habe ich kaum Forderungen zum Thema Migration aufgestellt, im ORF Report definitiv keine einzige. Dennoch wurde ich diesbezüglich als “links” schubladisiert
>
>Im Report habe ich gesagt, dass ein ¼ der Erwerbstätigen in Österreich und die Hälfte in Wien Migrationshintergrund haben und wir diese gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Realität anerkennen sollten, um als Republik weiterzukommen.
>
>„Das ist linke Politik die Sie da anbieten als Lösungskonzept,“ kommentierte das Susanne Schnabl, PR-Mensch und Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina erblickte in meiner Argumentation überhaupt das „Elend der Linken“.
>
>Um reale Probleme zu lösen, muss ich aber die Realität benennen. Die Realität lautet, dass die überwältigende Mehrheit der Migrant:innen integraler Bestandteil des heimischen Arbeitsmarkts und dieser Gesellschaft sind, die ohne sie längst nicht mehr funktionieren könnte.
>
>Gleichzeitig gibt es Probleme: Manche Macho-Väter respektieren Lehrerinnen nicht, in gewissen Schulen ist das Deutsch-Niveau schlecht, einige Jüngere kommen mit einer sexuell freien Gesellschaft nicht zurecht. Diese Probleme soll man nicht instrumentalisieren, sondern lösen!
>
>Die tatsächlichen Probleme sind wesentlich geringer und vor allem wesentlich weniger bedrohlich als die FPÖ sie darstellt. Und die Lösung der realen Probleme ist komplex und kleinteilig und politisch kaum vermarktbar.
>
>Wenn ich nur versuche die Realität zu beschreiben, wie sie ist, werde ich schon als links bezeichnet. Das hieße im Umkehrschluss, nur eine Pauschalisierung des gesamten Migrationsthemas als Problem wäre in der Logik von Schnabl/Kalina nicht links.
>
>Nur wozu die demografische Realität in Bludenz, Wels oder Favoriten als Problem darstellen? Das trifft einfach nicht zu. Und keiner dieser Orte wird je wieder eine verhältnismäßig homogene Bevölkerungsstruktur haben wie 1965 – der Trend geht in die Gegenrichtung.
>
>Die FPÖ betont diese Realität, um sie zu pauschal zu problematisieren. Die SPÖ-Spitze versucht, diese Realität unter den Teppich zu kehren und über andere Dinge zu sprechen. Ich wollte die Realität beschreiben wie sie ist und über Lösungen der realen Probleme reden.
>
>Alle die das Thema Migration generell als Problem pauschalisieren verstärken die zahlreichen Ressentiments. Das trägt null zur Lösung bei und zahlt am Ende politisch nur auf türkis oder blau ein.[..]
Diese Diskussionen wer Links, Mitte, Rechts ist finde ich immer unglaublich deppad.
Im Endeffekt geht halt darum die täglichen Probleme der Leute unter einen Hut mit den täglichen Problemen der Welt unter einen Hut zu kriegen.
Dazu gibt wahrscheinlich verschiedenste Ansätze die mal mehr links oder mehr rechts angehaucht sein können.
Der Babler würde wohl eher einen Linken Ansatz wählen, aber wenn sich jeder Wohnen, Essen, Urlaub,… leisten kann spielt das keine Rolle.
Die Schwierigkeit liegt wohl eher daran die notwendigen Veränderungen den extrem konservativen Österreichern zu verkaufen. Ob das der Babler kann…keine Ahnung. Schlechter wie die Wagner aber sicher auch nicht.
Fakt ist aber auch das eine FPÖ mit 15% eine lustige Protestpartei ist, aber wenn die an der 33% Grenze heran kommen sollte man sich nochmal in Erinnerung rufen das das erklärte Ziel der FPÖ in der Abschaffung des jetzigen Systems liegt…also die Abschaffung/Schwächung der Demokratie.
Manchmal denk ich mir dass eine Aufspaltung für die SPÖ Sinn machen würde. Eine linke Partei z.B. unter Kowall/Babler/… und eine Zentrumspartei unter Doskozil/… . So wie die SPÖ jetzt agiert ist sie keines von beiden. Die Parteispitze kann momentan gar nicht so richtig agieren weil sie bei irgendeiner Organisation damit Anerkennung würde. Deshalb steht die Partei momentan auch für gar nichts. Und das ist ja auch nichts Neues. Unter Faymann wars ja ähnlich wie jetzt.
Wenn der net links ist wer dann?
Man braucht nur mal durch Traiskirchen fahren.. massig Menschen unterwegs, aber Österreicher san do net viel dabei..und da red i net einmal von Asylanten.
Ja. irgendwas werdma machen müssen gegen die stetige Abwärtsspirale wenns um soziale Stabilität geht..
die Hure der Reichen und die billigen Huren der Reichen wählen wirds nicht sein , just saying..
8 comments
Profil:
> Soll es ein Wahlrecht für Ausländer oder auch niedrigere Hürden für die Staatsbürgerschaft geben?
Babler:
> Ja, logisch, wir brauchen niedrigere Hürden für die Staatsbürgerschaft.
Und schon schreibt Profil “Er plädiert für ein Wahlrecht für Ausländer”
Babler wird wenn er nicht das schlechteste Ergebnis für die SPÖ einfahren wird, das zweitschlechteste Ergebnis einfahren.
Die SPÖ wird mit ihm keine Wahl gewinnen.
Das ist ein großartiger Typ. Ich würde Babler sofort wählen (und hab es in NÖ auch gemacht). Der ist nahbar. Fahrts mal zu einer Veranstaltung und redet mit ihm. Wir haben unser Kind damals in Traiskirchen impfen lassen, weil die am schnellsten waren. Wer war vor Ort? Babler.
In einem anderen Thread war die Frage, warum die SPö Wahlen verliert. Meine Meinung: weil sie ihre Werte leugnet. Das macht er nicht. Und deswegen kann er auch gewinnen, anders als der Doskozil, der nur deppert redet aber sonst nix zambringt.
Hab letztens schon mal diesen Tweet vom Kowall zitiert, passt auch jetzt wieder.
[https://twitter.com/nikowall_/status/1640757052078260236](https://twitter.com/nikowall_/status/1640757052078260236)
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>In meinen Medienauftritten habe ich kaum Forderungen zum Thema Migration aufgestellt, im ORF Report definitiv keine einzige. Dennoch wurde ich diesbezüglich als “links” schubladisiert
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>Im Report habe ich gesagt, dass ein ¼ der Erwerbstätigen in Österreich und die Hälfte in Wien Migrationshintergrund haben und wir diese gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Realität anerkennen sollten, um als Republik weiterzukommen.
>
>„Das ist linke Politik die Sie da anbieten als Lösungskonzept,“ kommentierte das Susanne Schnabl, PR-Mensch und Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina erblickte in meiner Argumentation überhaupt das „Elend der Linken“.
>
>Um reale Probleme zu lösen, muss ich aber die Realität benennen. Die Realität lautet, dass die überwältigende Mehrheit der Migrant:innen integraler Bestandteil des heimischen Arbeitsmarkts und dieser Gesellschaft sind, die ohne sie längst nicht mehr funktionieren könnte.
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>Gleichzeitig gibt es Probleme: Manche Macho-Väter respektieren Lehrerinnen nicht, in gewissen Schulen ist das Deutsch-Niveau schlecht, einige Jüngere kommen mit einer sexuell freien Gesellschaft nicht zurecht. Diese Probleme soll man nicht instrumentalisieren, sondern lösen!
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>Die tatsächlichen Probleme sind wesentlich geringer und vor allem wesentlich weniger bedrohlich als die FPÖ sie darstellt. Und die Lösung der realen Probleme ist komplex und kleinteilig und politisch kaum vermarktbar.
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>Wenn ich nur versuche die Realität zu beschreiben, wie sie ist, werde ich schon als links bezeichnet. Das hieße im Umkehrschluss, nur eine Pauschalisierung des gesamten Migrationsthemas als Problem wäre in der Logik von Schnabl/Kalina nicht links.
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>Nur wozu die demografische Realität in Bludenz, Wels oder Favoriten als Problem darstellen? Das trifft einfach nicht zu. Und keiner dieser Orte wird je wieder eine verhältnismäßig homogene Bevölkerungsstruktur haben wie 1965 – der Trend geht in die Gegenrichtung.
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>Die FPÖ betont diese Realität, um sie zu pauschal zu problematisieren. Die SPÖ-Spitze versucht, diese Realität unter den Teppich zu kehren und über andere Dinge zu sprechen. Ich wollte die Realität beschreiben wie sie ist und über Lösungen der realen Probleme reden.
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>Alle die das Thema Migration generell als Problem pauschalisieren verstärken die zahlreichen Ressentiments. Das trägt null zur Lösung bei und zahlt am Ende politisch nur auf türkis oder blau ein.[..]
Diese Diskussionen wer Links, Mitte, Rechts ist finde ich immer unglaublich deppad.
Im Endeffekt geht halt darum die täglichen Probleme der Leute unter einen Hut mit den täglichen Problemen der Welt unter einen Hut zu kriegen.
Dazu gibt wahrscheinlich verschiedenste Ansätze die mal mehr links oder mehr rechts angehaucht sein können.
Der Babler würde wohl eher einen Linken Ansatz wählen, aber wenn sich jeder Wohnen, Essen, Urlaub,… leisten kann spielt das keine Rolle.
Die Schwierigkeit liegt wohl eher daran die notwendigen Veränderungen den extrem konservativen Österreichern zu verkaufen. Ob das der Babler kann…keine Ahnung. Schlechter wie die Wagner aber sicher auch nicht.
Fakt ist aber auch das eine FPÖ mit 15% eine lustige Protestpartei ist, aber wenn die an der 33% Grenze heran kommen sollte man sich nochmal in Erinnerung rufen das das erklärte Ziel der FPÖ in der Abschaffung des jetzigen Systems liegt…also die Abschaffung/Schwächung der Demokratie.
Manchmal denk ich mir dass eine Aufspaltung für die SPÖ Sinn machen würde. Eine linke Partei z.B. unter Kowall/Babler/… und eine Zentrumspartei unter Doskozil/… . So wie die SPÖ jetzt agiert ist sie keines von beiden. Die Parteispitze kann momentan gar nicht so richtig agieren weil sie bei irgendeiner Organisation damit Anerkennung würde. Deshalb steht die Partei momentan auch für gar nichts. Und das ist ja auch nichts Neues. Unter Faymann wars ja ähnlich wie jetzt.
Wenn der net links ist wer dann?
Man braucht nur mal durch Traiskirchen fahren.. massig Menschen unterwegs, aber Österreicher san do net viel dabei..und da red i net einmal von Asylanten.
Ja. irgendwas werdma machen müssen gegen die stetige Abwärtsspirale wenns um soziale Stabilität geht..
die Hure der Reichen und die billigen Huren der Reichen wählen wirds nicht sein , just saying..