Vor ca einer Woche wurde hier folgender Artikel gepostet: “Wie Österreich die Glasfaser verschlief” https://topos.orf.at/glasfaser-verkabelung100

Ich habe im Zuge dessen ein bisschen Recherchiert und wollte eine etwas allgemeinere Diskussion zum Thema Glasfaserausbau und Internetzugang in Österreich anstoßen.

Zuerst möchte ich auf ein paar wichtige Punkte des Artikels eingehen, weil das auf Reddit normalerweise dazugehört, dass man außer der Übeschrift nichts liest.

* Laut der RTR verwendeten im Jahr 2021 nur 3,3% der Haushalte einen Glasfaseranschluss.
* Österreich ist das einzige Land, das Mobilfunk als Breitbandzugang definiert hat.
* Am Land haben nur 12% der Bevölkerung Zugang zu > 100 Mbit

Ich habe nachher ein bisschen im RTR Jahresbericht von 2021 gestöbert und euch ein paar interessante Zahlen rausgesucht. Dafür ist die bereits erwähnte Tatsache, dass mobiles Internet in Österreich als “Breitband” gilt, eine wichtige Information, die es zu berücksichtigen gibt.

Dazu die erste Grafik:

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Wie kann man sich die massive Nachfrage bei “Mobilen Cubes” erklären? Ich denke hier erkennt man eine Art Spirale. Man verwendet die Tatsache, dass der “Breitbandausbau voranschreitet” als Rechtfertigung für mehr mobile Infrastruktur, somit steigt automatisch die Nachfrage, weil es gibt ja sonst nichts.

Dazu ebenfalls wichtig: Die Grafik zur Nachfrage nach “Bandbreitenkategorien”, besonders interessant ist natürlich die zweite Grafik

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Meiner Meinung nach wird hier wieder mit allen Möglichkeiten “getrickst”.

Telekommunikationsgesetz §4 Abs. 62
> „Hochgeschwindigkeitsnetz für die elektronische Kommunikation“: ein Kommunikationsnetz, das die Möglichkeit bietet, Breitbandzugangsdienste mit Geschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s in Downstreamrichtung bereitzustellen.

Wieso landet mein hypothetischer Bedarf von > 500 Mbit, der nicht oder kaum mit drahtlosen Breitbandnetzen erfüllt werden kann, in der gleichen Kategorie wie der Bedarf von 100 Mbit?

> In allen Bundesländern zurückgegangen ist hingegen die Nachfrage
nach Bandbreiten < 30 Mbit/s. Am deutlichsten fiel dies mit 39,4 %
in Wien aus, gefolgt von Salzburg (minus 27,9 %) und der Steiermark
(minus 26,2 %).

Meiner Ansicht nach sollte es hier nach oben mehr Kategorien geben.

Zum Abschluss dieses Abschnitts die wahrscheinlich “praktischste” Grafik:

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Es ist schon ein etwas abstruser Anblick zu sehen wie Smartphonetarife mit Festnetzinternet in einen Topf geworfen werden. Aber das ist die bittere Realität der Digitalisierung in Österreich. Die Kurve geht nach oben, passt ja alles. Und wenn in ein paar Jahren die “Breitband” Mobilfunknetze aufgrund der Userzahlen in die Knie gezwungen werden, sind wahrscheinlich die Webseiten oder die Nutzer selber schuld.

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote zu meiner aktuellen Internetsituation.

Ich wohne aktuell in einer Wohnung in Graz. In Unserem Haus sind auf 3 Stockwerken 6 Wohnungen. Insgesamt drei Häuser. Baujahr ca. 95. unsere Kupferleitungen schaffen laut Techniker in etwa 60 Mbit. Keine Chance auf irgendein Vectoring oder sonstiges, Distanz zum Verteiler ca. 100 Meter. Wie ich hier eingezogen bin schaffte meine Leitung ungefähr 20 Mbit. Der A1 Techniker meinte damals, dass irgendeine Leitung kurz vorm kaputt werden ist. Wie das nach 30 Jahren geht und welche Leitung genau er meinte weiß ich bis heute nicht. Aber angeblich hat er meine Wohnung “umgesteckt”, womit ich die 60 Mbit im vollem Umfang nutzen könnte. Sorry, 50 Mbit eigentlich, denn für die 60 gibt es keinen Vertrag.
Nach ein paar Wochen Homeoffice hab ich jedoch gemerkt, dass es mir einfach zu langsam ist. Bei A1 meinte man damals, dass da leider mit Hybrid nichts möglich wäre, weil die Sendemasten komplett ausgelastet wären. Ich hab mich schlussendlich für 300 Mbit über 100% 5G entschieden, was zugegebenermaßen einwandfrei funktioniert, nicht zuletzt weil es wahrscheinlich noch nicht sehr viele Nutzer gibt und der Sendemasten sehr gut im Sichtfeld liegt. Wenn sich in unser Gegend sonst nichts tut wird auch dieser vermutlich komplett ausgelastet sein.

Ich habe im Februar das Thema Glasfaser erstmals bei meiner Hausverwaltung angesprochen. Diese hat sich sehr bald mit erfreulichen Nachrichten zurückgemeldet, der Ausbau würde in Graz mit 100% gefördert werden, d.h. es wäre auch kein Einverständnis der Eigentümer notwendig. Als ich im BCC die Infrastruktur-Unterlagen von A1 bekommen hab wurde mir klar, hier plant man offensichtlich mit FTTH. Geil!

Die nächste Nachricht war nicht so super.

> Es stellen sich allerdings mehrere Hürden dar bzw. müssen einige Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

> Es müssen alle bestehenden Kupferleitungen in den bestehenden Steigleitungen zur Gänze entfernt werden und durch eine Glasfaserleitung ersetzt werden. Diese Kosten müssen alle Eigentümer:innen bezahlen und dafür bedarf es eine mehrheitliche Zustimmung aller Wohnungseigentümer:innen.

> Ab Grundstücksgrenze ist die Eigentümergemeinschaft für alle anfallenden Kosten zuständig, da wir nicht wissen, wer hier Interesse bekunden wird, ist es derzeit eine Einzelmaßnahme und kann nicht von der Hausverwaltung umgesetzt werden.

> Die A1 übernimmt sämtliche Kosten bis zur Grundstücksgrenze und holt auch die erforderlichen baubehördlichen Genehmigungen ein.

> Die Hausverwaltung kann erst Kostenvoranschläge einholen, wenn eine mehrheitliche Zustimmung der Wohnungseigentümer:innen erfolgt ist (Interessenbekundung), da wir keine Zwangsbeglückung machen dürfen.

Ich habe keine Lust, in meiner Siedlung Überzeugungsarbeit zu leisten oder mir Kostenvoranschläge einholen zu müssen. Die (ausschließlichen monetären) Hindernisse, die einem in den Weg gelegt werden sind für mich einfach unverständlich. Wo sind die Förderungen? Wieso muss man dafür zahlen, halb-kaputte Kupferkabel zu entsorgen, wenn infolgedessen eine offensichtliche, objektive Wertsteigerung durchgeführt werden kann?

Wir haben gefühlt Milliarden für unnötige LTE-Infrastruktur ausgegeben, und jetzt muss ich zu einer Hausversammlung gehen und meine Nachbarn davon überzeugen, dass es was besseres gibt als halb-kaputte Kupferkabel und 50 Mbit LTE cubes.

* Wie schauts mit eurer Internetverbindung aus?
* Falls ihr Glasfaser habt, wie seid ihr dazu gekommen, wie lief es ab, wie waren die Kosten?
* Wie sieht ihr das Problem des “Pseudo-Breitbandinternets”?
* Wie glaubt ihr geht das alles weiter?

21 comments
  1. Wohn in einem 200 Seelen Dorf in der Steiermark haben vor 2 Jahren glasfaser bekommen. Kosten 300 Euro. Obliegt hier halt den Gemeinden ob sie den Glasfaserbau vorantreiben oder net.

  2. > Wie kann man sich die massive Nachfrage bei “Mobilen Cubes” erklären?

    sehr leicht: Mobiles Internet ist in Österreich einfach viel zu gut und viel zu billig um ihn seine Daseinsberechtigung abzusprechen.

    Das is ein bisschen so, wie wenn du als Vollblutautofahrer gegen einen Kia hetzt. Am Ende des Tages kostet der Kia die Hälfte und bringt dich genauso ans Ziel. Der einzige Unterschied ist der Komfort und dieses eine mal, wenn du einen schlimmen Unfall hast in dem dich der Kia bei lebedigen Leib zerdrückt.

    Das ist Internet in Österreich. Die Kias sind für die meisten gut genug und für die meisten preislicher attraktiver.

    &#x200B;

    Solange wir Internet in Österreich nicht als Infrastruktur ansehen, wird es auch weiterhin Geschichten wie meine geben: Gegenübere eine Schule die mit Glasfaser von Blizznet versorgt wurde, die gesamte restliche Straße aber nicht. Warum man sowas macht, weiß keiner. Könnt ja Geld kosten….

  3. Meine Sicht aus Wien:

    LTE kann man komplett vergessen. An jedem Sendemasten hängen 20403282301 (oder mehr) Netflix-Junkies dran. Um 4 in der Früh mag die Verbindung nicht schlecht sein, aber am Abend kann man es vergessen.

    Die 4,4% der Personen mit Glasfaser können sich glücklich schätzen.

    Leider scheinen alle Entscheidungsträger im Bereich Genossenschaften und Wiener Wohnen eine Glasfaserallergie zu haben, es wird einfach nichts ausgebaut. In den 80ern und 90ern und wurde großflächig coax verlegt, das muss jetzt für die nächsten 50 Jahre genügen.

    Immer wenn die Straße aufgerissen wird, wird möglichst nur an einer Sache gearbeitet. Beim reparieren von egal welchen Leitungen gleichzeitig Glasfaser zu verlegen könnte ja sinnvoll sein und ist daher unbedingt zu vermeiden.

    Somit bleibt allen die nicht zu den glücklichen 4,4% gehören, nur coax übrig. Egal ob A1 oder Magenta, beide Anbieter sind teuer und beide bieten bei weiten nicht das was sie in der Werbung versprechen.

  4. >Wie schauts mit eurer Internetverbindung aus?

    Im Salzkammergut. Soll: 200mbit über TV Kabel laut Vertrag. Ist: 190 MBit mit einstelligem Ping. Bezeichne die Gegend als Pseudo-Land. Am Land (also: nicht in wien), aber dann doch nicht nur 5 Bauernhöfe

    >Wie glaubt ihr geht das alles weiter?

    Du hast das eh beschrieben: wenns niemand (im Haus) in die Hand nimmt, passiert nix. Eh klar: tut sich ja keiner diesen Zirkus an. Auf die Betreiber braucht man sich nicht verlassen. Bei der Besiedelung in Österreich (Berg und Tal, Stadt und land) ist vieles für die Betreiber nicht wirtschaftlich…dann wartest ewig.

  5. Und wenn man dann Breitband kauft, bekommt man ein Produkt das (beispielsweise) mit 300/30 wirbt, laut eigenem Datenblatt angibt:

    Minimale Geschwindigkeit: 165/20

    Normalerweise Verfügbar: 175/20

    Maximale im Sinne der EU Verordnung: 193/22

    Beworben mit: 300/30

  6. Irgendwie verstehe ich den Aufruhr nicht. Wohne in einem Dorf mit ca. 1000 Einwohnern und hier gibt’s seit ca. drei Jahren (fast) flächendeckenden Glasfaseranschluss. Hab meinen noch nicht, weil ich für die letzten 50 Meter meine Privatstraße auf eigene Kosten aufgraben müsste. In unserem Haushalt reicht das Kupfer für teilweise 6 Personen am Handy oder Tablett und zusätzlich laufendem Netflix bei ca. 4 Mbit download. Was macht man, dass man mit >100 Mbit nicht auskommt?

  7. >Laut der RTR verwendeten im Jahr 2021 nur 3,3% der Haushalte einen Glasfaseranschluss.

    Und die die einen haben, bekommen dann teilweise so lustige Tarife wie 100 down und 20 up. Oder 200 down und 40 up. Also extrem asymmetrisch, obwohl es bei Glasfaser technisch keinen Grund dafür gibt. Trifft z.B. auf die Salzburg AG zu, die fast das ganze Bundesland mit Breitband versorgt. In Neubauten hat sie oft ein Monopol. Da kannst du nicht einmal den Anbieter wechseln (außer eben Mobilfunk).

    >Wie schauts mit eurer Internetverbindung aus?

    Habe momentan einen VDSL-Tarif von A1. Muss den Router 1x in der Woche neu starten, weil sonst der Speed massiv einbricht. Dann geht’s aber dafür sehr gut. Ich wohne aber auch sehr zentral, wo die Provider alle um Kunden kämpfen. Die Salzburg AG hat mir sogar mal angeboten, das Kabel kostenlos in meine Wohnung zu legen.

    >Wie sieht ihr das Problem des “Pseudo-Breitbandinternets”?

    Ich erschrecke immer wieder, wie viele junge Menschen sich für ihre Wohnung nur einen Mobilfunktarif nehmen und dann jammern, dass alles so langsam ist. In vielen Fällen ist VDSL und DOCSIS noch immer sehr viel besser als Mobilfunk. Besonders in Großstädten. Viele lassen sich durch Werbeversprechen einlullen.

    >Wie glaubt ihr geht das alles weiter?

    Auf dem Land geht mit dem Glasfaserausbau mittlerweile schon was weiter. Zumindest in einzelnen Bundesländern. Aber eigentlich bräuchten wir jetzt die doppelte oder dreifache Geschwindigkeit beim Ausbau, weil so viel Zeit verschenkt wurde.

    Am wenigsten Glasfaserausbau gibt es dort, wo es TV-Kabelnetze gibt. Also in den größeren Städten. Diese Technologie stellt die meisten Leute noch zufrieden und deshalb gibt es wenig Antrieb für die Provider, ihr Netz zu modernisieren. Außerdem gibt es in dicht besiedelten Gegenden keine Förderungen.

  8. 1. Wohnung: Wurde ~2015 FTTC von A1 verlegt. Dadurch bekam ich mit dem Kupfer auf den letzten ~250 Metern rund 80 MBit ins Haus. Hab mich nicht beschwert.
    2. Wohnung: Neubau 2020 direkt mit FTTH von A1
    3. Reihenhaus Neubau 2022 direkt mit FTTH von A1

    Auch in der Firma bei uns ins einer verschlafenen 1000 Seelen Gemeinde wurde über die letzten 3-4 Jahre Glasfaser verlegt …. kA ist wohl einfach Glückssache.

  9. Ich habe Glasfaser an der Grundstücksgrenze

    Wie sie das gelegt haben, war A1 da und hat mir “Fiber” angeboten, auf Nachfrage aber nur FTTC. Und ja das Kabel von der Grundstücksgrenze zu meinem Haus hätte ich selber zahlen müssen, aber nur Kupfer ist erlaubt. Warum kein echtes FTTH? KEINE FUCKING AHNUNG!
    Hab ihn dann gesagt, er soll wieder kommen, wenn sie FTTH mit vollen Upload bieten.

  10. Servas.
    Bei mir zhaus, BJ 57, hab ich seit 2 Jahren nurnoch 100m Kupfer, gehen 300mbit drüber, 150/20 nutz ich derzeit. Davor 20/5. Das reicht erstmal.

    Bei meinem Vater sind’s nach wie vor 20/2, da will a1 aber im ganzen grätzel ftth legen. Würden Unterschriften gesammelt für >40%. Seitdem ist aber nichtmehr passiert

  11. Wer hätte gedacht das die Privatisierung eines Infrastrukturunternehmens sowas mit sich zieht *suprised pikachu*
    Wohne auch mitten in Graz und bekomme übers Kupfer 20 Mbit/s down und mit glück 1 Mbit/s up (4km bis ins Amt Schubertstraße trotz ARU vorm Gebäude, as usual halt). Werd wahrscheinlich bald auch auf einen 5g Cube umsteigen, auch wenn nicht so reliable, aber sonst kannst halt brausen gehen

  12. Der Punkt ist, wenn dafür signifikante Teile der jeweiligen lokalen Bevölkerung zustimmen müssen und dann die Kosten übernehmen müssen, welche teilweise so um die € 1000,- liegen kann man das vergessen.

    Und auf die Gefahr hin das ich mich unbeliebt mache, nein auch für mich, der stabile 50Mbit/s über Kupfer kriegt, hört sich das um den Preis nicht sonderlich attraktiv an – wobei unsere Leitung allein schon wegen der geografischen Lage wohl ohnehin nicht allzubald dafür in Frage kommen würd. Was anderes wär’s vielleicht wenn man nicht mal die 16 zusammenkriegt, die der “kleinste” Internettarif bietet. Aber wenn ich das so sehe, der doch hin und wieder was streamt oder downloadet, denkt mal nach wie es Leute die nicht so Internetaffin sind sehen müssen.

    Wenn man FTTH oder auch nur FTTB haben will muss es halt gebaut werden, unabhängig der derzeitigen Nachfrage und unabhängig von Finanzierung von Anrainern. Ob das unter den Voraussetzungen finanzierbar oder wünschenswert ist, darf sich jeder selbst überlegen, aber einen anderen Weg seh ich nicht wirklich.

  13. Wir wohnen hier in der Weststeiermark in einer Stadt mit ca. 10 000 Einwohner und setzen auch auf Mobiles Internet als Breitbandanschluss, aber weniger weil es so super ist, sondern weil es keine Alternativen gibt. Es gibt weder DSL noch Kabel, somit ist Mobilfunk (neben Satelliteninternet) die einzige Internetzugangsmöglichkeit.
    Zum Glück haben sie vor ca. 1 Jahr 5G ausgebaut und kann dadurch auf durchaus recht konstante 300/100 Mbits zurückgreifen. 4G davor war leider zu den Stoßzeiten, mit teilweise unter einem Mbits Download absolut unbrauchbar.

  14. > Wie kann man sich die massive Nachfrage bei “Mobilen Cubes” erklären?

    Du hast dir die Frage selbst in Teil 2 deines Beitrages beantwortet 🙂
    Ich will nur noch ergänzen, dass es gut so ist. Nicht ohne Grund überspringen Entwicklungsländer das depperte Kabellegen einfach komplett und gehen direkt auf Mobile Internet. Geht super, weniger kosten, einfacher zu warten und zum upgraden. Wenn mans ordentlich macht, gibts auch kein Problem.
    Ahjo, und ich hab auch nen 5G-Cube und bin damit ziemlich zufrieden. Mit entsprechendem Tarif geht auch um 20:15 noch alles super.

  15. Warum müssten die bestehenden Kupferleitungen aus dem Schacht entfernt werden? Sind die wirklich so blöd oder hat hier vielleicht wer von der Hausverwaltung was falsch verstanden? Das macht doch null Sinn…

    Und zum allgemeinen Stand von Glasfaser ist einfach nur traurig. MMn **muss** in jedem Neubau-Mehrparteienhaus Glasfaser liegen. Und du musst oft ja nichtmal großartig die Straße aufbaggern dafür, kannst in vielen Fällen einfach in bestehende Rohre nachziehen.

  16. Die ögig baut bei mir gerade im gesamten Gemeindegebiet FTTH aus. Für Häuser mit mehreren Wohnungen sogar gratis. Braucht nur die Einverständniserklärung der Eigentümer.

    Mein Vermieter und die Hausverwaltung stellen sich aber komplett tot und/oder sehen keine Notwendigkeit (Bei uns im Haus bisher nur A1 DSL, in meiner Wohnung gar kein Internetanschluss, weil der bei der Renovierung verputzt wurde und der A1 Techniker ihn nicht mehr gefunden hat).

    Wie kann man so wenig Weitsicht haben, ein solches Angebot nicht anzunehmen? Zumindest nach alter Tradition: Hilft nix, schadt’ nix – immerhin gratis….

    Statt FTTH also wohl weiterhin 5G Cube, der zwar gute Bandbreite liefert, aber eine furchtbare Latenz.

  17. Ich hab aktuell A1 100/15 MBit/s Hybrid Schrott,
    untertags und Abend sinds oft nur 2-3MBit/s, selten dass ich 5Mbit/s down sehe. Hauptsächlich erst ab 22 Uhr gibt’s dann 5Mbit/s.
    Werde sobald wie möglich kündigen und zu Koax von Salzburg AG wechseln.

    Beim Handy hatte ich testweise mal spusu Wertkarte ausprobiert, am ersten Abend hatte der Speedtest 3MBit/s. Bin also nicht zu spusu gewechselt.

    Wohne in einer beliebten Ortschaft wo im Sommer und Winter viele Touristen kommen, da könnte man meinen das wäre hier besser ausgebaut…

    Ich schätze, DOCSIS, FTTH noch weiter die nächsten Jahren vernachlässigt werden und politisch die Meinung vertreten ist, gibt ja 5G und das reicht doch…

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