Über EU-Schnitt: Höhere Inflation liegt an Gastronomie

15 comments
  1. Genau mein Humor…. Vorher 80% des vor Corona Jahres Umsatz kassieren für 0% Arbeit… Und dann die grausliche massenware für überteuerte Preise verticken… Gibt natürlich Ausnahmen!

  2. >Man habe diese immer mit Experten abgestimmt und sich „zurückgehalten, was die Gießkanne betrifft“, sagte Brunner im Klub der Wirtschaftspublizisten.

    Und wie schauts aus wenn sie sich nicht zurückhalten? Oida…

    >„Die Inflation ist weiterhin viel zu hoch, keine Frage“, so Brunner. „Unser Job ist zu unterstützen, das haben wir massiv gemacht.“ Bei Maßnahmen gegen die Teuerung müsse aber immer abgewogen werden zwischen Treffsicherheit, Geschwindigkeit und sozialem Ausgleich.
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    >Es sei „nicht überall gelungen“, treffsicher genug zu sein, räumte Brunner ein. Allerdings sei die Möglichkeit für treffsichere Maßnahmen auch nicht immer ausreichend gegeben gewesen – beispielsweise mangle es oft an den notwendigen Datenschnittstellen. Hier erhofft sich der Minister in Zukunft Verbesserungen.

    Aja, und wo ist bitte die Treffsicherheit und der soziale Ausgleich, wenn den Unternehmen 30-60% der Energiekosten ersetzt werden? Während besagte Unternehmen die Preise raufschnalzen und doppelt kassieren? Ah, dann ist das nur der Punkt Geschwindigkeit erfüllt, weil schnell ging das ja alles das man denen das Geld in den Oasch stopft.

    Und vom Hoffen wird die Datenlage auch nicht besser du Kasperl.

    Oh Kreisky, schau owa…

  3. Dieser ganze “muss an die Inflation angepasst werden” Müll ist nur noch absurd. In diesem Fall steigen die Mieten weil das Wirtshaus so teuer geworden ist. Das ist einfach nur noch irre.

  4. Ich dachte immer: die arme Gastro, die Teuerungen, Energie, überall wird es teurer.

    Im Ausland ist mir aufgefallen: hab 2020 eine Speisekarte fotografiert in Portugal (vor Corona) zu 2023 Preise 1 zu 1 gleich 🤯
    Italien: 2019 Speisekarte Pizza X €7,50 2023 Pizza X €8, großes Bier €0,20 mehr.
    Bratislava? Hauptgerichte keine 10% mehr als bei meinem letzen Besuch Anfang 2021.
    Zürich 2020 Preise mit 2023 verglichen keine 10% Erhöhung.
    Klar keine wissenschaftliche Untersuchung aber ist mir halt sofort aufgefallen.

    Letztes Mal in Kärnten steht ernsthaft in der Speisekarte aus 01.2023 (!!!) „Preise nicht mehr aktuell, bitte nachfragen. Druck ist beauftragt!“ 😂

  5. Es scheint als wären wir in der Inflations-Spirale gefangen.

    Höhere Mieten/höhere Preise -> höhere Inflation -> höhere Mieten…

  6. An dieser Stelle möchte ich die äußerst faire Preis-Leistungssituation im Restaurant “Blue Box” in Wien (Richtergasse) erwähnen. Durch einen Spieleabend mit Freunden entdeckt wirkt es so als ob die Speisekarte Covid nicht erlebt hätte. Speziell deren Sandwich “Bronson” ist großartig UND günstig.

    Es geht auch anders.

    Gleiches gilt für Kaffee Monarchie auf der Nußdorfer Str., Restaurant Saphire im 20. oder Suk Sushi am Naschmarkt.

    Es geht auch anders, offensichtlich, und die Qualität ist völlig in Ordnung.

    Auf der anderen Seite der Medaille klagt ein befreundeter Filialleiter eines Diskonters das er bestimmte Waren, speziell Fleischprodukte mit den modernen Preisen, fast nur noch mit 25% oder sogar 50% Aufkleber los wird. Seiner Aussage nach, und das kann natürlich nur seinen Markt betreffen, liegen die Luxusprodukte unter der Woche wie Blei in den Kühlregalen, und verkaufen sich meistens Freitag/Samstag, oder kurz vor Ablaufdatum. Das stark veränderte Kaufverhalten der Kunden sorgt auch bei anderen Produkten für logistische Probleme, weswegen jetzt einige Preise nachgestellt wurden und werden, um gängige Substitute nicht zu günstig herzugeben.

  7. Wer geht eigentlich noch auswärts essen? Für mich wäre das unleistbar. Den Preisen im Supermarkt (die diesen Woche wieder erhöht werden) nach liegt die Inflation aber eher über den amtlichen 10%.

  8. Wie weiß ich, dass es der Gastro Branche sehr gut geht? Weil sie nach Korona irrsinnig schnell expandieren. Z.B hatte Hitomi vor Korona nur 2 Restaurants. In den letzten 2 Jahren haben sie 5 oder mehr neue aufgemacht.

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