Auch kommunaler Wohnbau wird unerschwinglich

11 comments
  1. 420K für 80m² ist ja richtig heftig. Großgmain (mal Maps bemhüht) sieht mir auch sehr nach Dorf aus. Da kriegt man in Wien auch schon was recht schönes (wenn man nicht am Land leben will).

  2. Ich hab in Wien schon mehrmals gemeindewohnungen gesehen die teurer sind als Genossenschaftswohungen. Keine Ahnung wie das Sinn ergeben soll und wer darin wohnen soll.

  3. “… Es gibt stark gestiegene Baukosten und viel strengere Richtlinien, um überhaupt Kredite zu erhalten, kritisiert Sebastian Schönbuchner, Bürgermeister von Großgmain (ÖVP)”

    Die Baukosten, Material und Gehältern, haben kräftig angezogen und werden, sobald der Krieg in der UA aufhört, überhaupt nicht leistbar sein. Alles wird in die UA fließen um es aufzubauen.

    Gleichzeitig wurden die Kredite teurer und schwieriger zu bekommen. Das wird sich vielleicht bald ändern, wenn niemand mehr Kredite aufnimmt.

    Firmen werden bald wieder “Arbeiter”-siedlungen bauen müssen um Arbeitskräfte zu bekommen/halten nur dass dann eben nicht nur die Arbeiter dort wohnen, sondern der Herr Prokurist 😁

  4. Bei solchen Berichten stellt ich mir immer die Frage, ob die Verantwortlichen wissen, dass wohnen eine gesammtgesellschaftliche Aufgabe is, oder sie der Meinung sind, der Markt regelt. Mit unseres Steuergeldern werden massenhaft privatwirtschaftliche Dinge gefördert und finanziert, aber für städtischen Wohnungsbau ist es dann plötzlich zu teuer?…

  5. Wer jetzt nicht im Ausland Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn ein Grundstück kauft ist deppad imo oder hat zu viel Geld.

  6. Leute vom Fach (Baugewerbe) haben seut Jahren eine Lösung, aber irgendwie will die entweder keiner hören, oder die Prioritäten sind einfach anders gelagert. Die Lösung wäre, das Baurecht massiv zu entschlacken. Brandschutz, Dämmverordnung, Fluchtwege und ein Haufen anderer Regularien, die sich teils auch gegenseitig blockieren. Statt diese zu entschlacken, kommen jedes Jahr neue hinzu. Das alles macht Bauen deutlich teuer als es sein müsste, wenn man mehr Hausverstand und traditionelle Bauweisen zulassen würde. Viele dieser Bauverordnungen machen in gewissen Kontexten Sinn, in anderen aber nicht. Sich sklavisch an alles halten zu müssen, macht Bauen unverhältnismäßig teuer.

  7. Sollte man, zumindest in Ballungszentren, wie Portugal machen: Leerstehenden Wohnungen günstig zwangsvermieten.

    Scheiß reiche Ausländer, die Wohnungen als Spekulationsobjekt aufkaufen. Die Gier kennt keine Grenzen.

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