Wie wenig kann man sich spüren?

19 comments
  1. Kollektivverträge sind schon ein Hemmschuh. Nur halt nicht für Arbeitnehmer, sondern für die Ausbeutung von Arbeitnehmern. Die Agenda vom Kocher ist relativ leicht zu durchschauen. Wie wenig kann man sich spüren? Martin Kocher: „Ja!“

  2. warum müsen die meißten menschen bei ihrer arbeit was leisten aber die leut nicht?

    ich find da könnt sich wer was gutes einfallen lassen

  3. Das kommt halt dabei heraus, wenn man einem Wirtschaftler das Arbeitsministerium anvertraust. Und der Hawara nebenberuflich Wirtschaftsminister ist. Da ist halt der Mensch nur noch ein Zahnradl in der Maschine der Wirtschaft. Von Menschenwürde keine Spur mehr.

  4. Das die ÖVP für den normalen Arbeiter nichts übrig hat ist aber schon seit Jahren bekannt und eigentlich nichts neues.

    Und das einige Unternehmen denken das für sie arbeiten zu dürfen Lohn genug ist leider auch.

  5. Er hat nicht ganz unrecht. Ich seh nicht ein warum jemand mehr verdienen soll nur weil er älter ist. Besonders schlimm ist es im Bund wo die Leistung in deiner Arbeit prinzipiell wursch ist und nur die Berufserfahrung zählt.

  6. Oh gott der nächste Entfessler der Wirtschaft….
    Da sieht man wieder wie sehr man die alte SPÖ braucht und wie weit weg die jetzige SPÖ ist.

  7. Wir halten fest, wir haben momentan:

    – Arbeitskräftemangel

    – Inflation, speziell bei Waren des täglichen Bedarfs was Geringverdiener natürlich besonders hart trifft

    – Pensionen wo man selbst als Gutverdiener nicht weiß ob man “dank” Inflation davon leben können wird

    Die Lösung von dem Kerl der uns eigentlich den Arsch retten sollte: Den Alten weniger zu zahlen.

    Echt jetzt? DAS soll die Lösung sein?!

    Mal abgesehen davon, dass ich es ganz spannend finde, dass in “normalen Jahren” – wo es darum geht 1,2 oder doch 1,6% KV-Erhöhung zu bekommen – die Politik leider nichts ändern kann, weil ja die Sozialpartner dafür zuständig sind. Wenns um 8-10% geht will der Herr Minister plötzlich die “KVs abflachen”.

  8. Es ist nur mehr zum aufregen.

    Im Endeffekt wollen über 50% der Österreicher solch eine Politik.

  9. Wenn ich den Artikel richtig glesen hab, gehts um die “Seniorität” in Kollektivverträgen. Also dassd mehr verdienen sollst, wennst a gewisses Alter hast/ a gewisse Zeit in der selben Branche warst.

    Kann ma sich immer noch berechtigt drüber aufregen, die Diskussion find ich persönlich aber ned so schlecht, weil für mich die Seniorität in den meisten Fällen ned wirklich Sinn macht.

  10. Ich kann nicht der einzige sein, dem es vollkommen gleichgültig wäre wenn dem werten Herrn was passiert.

    Wie dreist des eigentlich ist sich diese Sachen nicht nur zu denken sondern einfach so auszusprechen als wärs normal.

    Respekt.

  11. Das ist ein ganz altes Ministerbot-Modell, zu erkennen an wenig facial features und nur rudimentärer Haarausstattung. Da werden keine Softwareupdates wie “Basic empathy” oder “bissl aufpassen was man in der Öffentlichkeit sagt” mehr ausgespielt.

    Edit: Es soll Humor sein, keine Entmenschlichung.

  12. Puh, da hat er sich wohl ordentlich unbeliebt gemacht. Aber er sucht halt Lösungen für Probleme die sonst kein Politiker bzw keine andere Politikerin ansprechen möchte – einfach weil es wahnnsig unpopulär ist.

    Ich gönne jedem mit 58 mit 70% vom Letztbezug in Pension zu gehen, aber ist halt nicht leistbar. Leider genau so wie unser aktuelles System obwohl da teilweise eh schon nichts mehr raus kommt…

    Genau so ist es mit dem Alter. Es werden so viele Leute gekündigt weil jüngere genau so gut, aber billiger sind. Außerdem haben sie weniger Krankenstände.
    Ich persönlich fand es immer ein komisches Paradigma, dass Gehalt bei uns vorallem eine Alterserscheinung ist. Vielleicht gibt es da bessere Lösungen, z b ein Mix aus unterschiedlichen Faktoren und auch wie groß der Mangel in einer Sparte ist damit es auch für junge attraktiv ist einen bestimmten Beruf (z. B Pflege zu machen).

    Jemand viel zu bezahlen nur weil er Alt ist löst keine Volkswirtschaftlichen Probleme und die werden auf uns zukommen. Wir suchen in vielen Bereichen, zahlen dort wahnsinnig schlecht und überbezahlen in anderen weil dort halt gut von der Gewerkschaft verhandelt wurde. Zusätzlich machen wir jedes Jahr mehr und mehr Schulden. Österreich hat leider ein Ausgabeproblem, jedem kollektiv mehr zu bezahlen ist leider mit unserem teuren Sozialsystem leider nicht möglich.

    Davon unabhängig haben viele auch die Möglichkeit ein Gehalt über Kollektiv zu verhandeln. Das geht natürlich nicht immer und überall, aber die Möglichkeit besteht.

    Keine Ahnung ob die Lösung vom Kocher die beste ist, aber gleich zu beleidigen weil jemand das Problem anspricht und Lösungen sucht ist super unfair. Da darf man sich dann nicht wundern warum in der Politik nichts weiter geht und Österreich immer weiter abgehängt wird.

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