1.555.000 Personen in Österreich bzw 17,5% der Personen in Privathaushalten sind von Armut betroffen oder armutsgefährdet. Von Armut betroffen ist, wer (1) erhebliche materielle und soziale Benachteiligung“ (absolute Armut entsprechend europäischem Mindestlebensstandard), (2) „Armutsgefährdung“ (geringes Haushaltseinkommen relativ zum Median der Bevölkerung) und (3) „keine oder sehr niedrige Erwerbsintensität im Haushalt“ hat.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt und trotzdem geht ist diese Zahl in den letzten 5 Jahren nicht gesunken. Was machen wir falsch?

6 comments
  1. Aufgrund der Art und Weise wie Armut berechnet wird, wird es immer “Armut” geben.

    Auch wenn im Schnitt alle 1 Million im Jahr verdienen.

  2. Die Zahl geht nicht runter sondern von Jahr zu Jahr immer mehr rauf.

    Vertu dich nicht.. Österreich ist ein reiches Land..
    Aber nicht die Einwohner..

    Ein Einkommensschere geht immer weiter und weiter auseinander.

    Selbst [WIKIPEDIA](https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensverteilung_in_%C3%96sterreich) hat es schön drinnen stehen.

    “Trotz ausgewogener Einkommensverteilung sind die Vermögen in Österreich stark ungleich verteilt, so dass die Österreicher im Durchschnitt weniger Nettovermögen besitzen als Griechen oder Spanier. Der Grund dafür ist, dass international gesehen viele Menschen zur Miete und nur 60 Prozent im Eigentum wohnen, in Wien nur 18 Prozent. Der Immobilienbesitz jedoch stellt den Großteil des Vermögens dar, denn er ist doppelt so viel wert wie die Unternehmensbeteiligungen und dreimal so groß wie die Finanzvermögen”

    Oder hier die [ARBEITERKAMMER](https://wien.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/verteilungsgerechtigkeit/Broschuere_Vermoegensverteilung.html)

    “Das reichste 1 % verfügt in Österreich über rund 40 % des gesamten Nettovermögens, während die ärmeren 50 % der österreichischen Haushalte gemeinsam gerade einmal 2,5 % besitzen. Dabei wird ein großer Teil der Vermögen nicht durch eigene Leistung erworben, sondern (steuerfrei) geerbt.”

    Wenn man eine gute Ausbildung hat kann man ruhig ÜBERALL in unsere EU Nachbarländer gehen.

    Man wird real in CZ, SK, HU und SI natürlich weniger verdienen. Aber nach Abzug des natürlichen Lebens und den Ausgaben bleibt dir dort was übrig. Hier nicht!

    NACHTRAG:
    Hab noch etwas trauriges aber interessantes gefunden.

    Man sagt immer, dass Österreich ein reiches Land sind.
    Die Einwohner wohlhabend usw.

    Alles eine glatte Lüge!
    Wir haben 2022 ein BIP/Capita von 49.859€.

    Hört sich gut an. Aber wir wissen, dass die Bevölkerung dies nicht hat.

    [STATISTIK AUSTRIA](https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/einkommen-und-soziale-lage/haushaltseinkommen) gibt für 2022 das hier an

    Verfügbares Nettoäquivalenzeinkommen 2022
    27 844 Euro
    Median pro Jahr, Personen in Privathaushalten

    Und dies scheint näher an der Realität zu kommen.

    Zur Relation das Nettoäquivalenzeinkommen 2021 in Slowenien war 23 672 Euro.

    Der “Wohlstand” den wir haben existiert per se garnicht und kann mit offiziellen Zahlen garnicht bestätigt werden.

  3. Gut das unser Kanzler arbeitet und nicht streitet, sowie unser Vizekanzler sich nicht mit Dragqueens ablichten lässt.
    Das haben sie sicher als nächstes auf ihrer Agenda!

  4. Und 50% der Einkommen liegen unter dem Median… ![gif](emote|free_emotes_pack|dizzy_face)

    Bitte nicht falsch verstehen, Armut ist ein reales Problem mit dem man sich seriös auseinander setzen muss und für das es Lösungen und soziale Netze benötigt. Arbeitnehmerschutz, Sozialstaat etc.

    Trotzdem hat dieser Indikator einen methodischen Fehler und ändert sich deswegen kaum.

    Gini-Koeffizienten, Verteilungsfunktilnen, Quantile und Verhältnisse zwischen den Einkommen der Quantile wäre wesentlich Aussagekräftiger!

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