Die Stromversorgung sicherstellen – mit Atomkraft

14 comments
  1. > Atomkraft

    > Emissionsfrei

    Jooooah, oder so. Von der Abfallthematik gar nicht angefangen … Kosten sind im Vergleich zu anderen Energieformen eigentlich auch ziemlich fürn Arsch.

  2. Das ignorieren der Proliferations Frage nervt mich gewaltig, dann wirds mal erwähnt und so was kommt.

    >In allen übrigen Fällen hat die Atomenergiebehörde IAEA wirksam darüber gewacht, dass die Atomkraftwerke nicht auf diese Weise ihrem Zweck entfremdet werden.

    Hahaha genau, deshalb hat Japan auch so zufällig 46 tonnen waffenfähigem plutonium rumliegen

  3. “Österreich sollte den Widerstand gegen Atomenergie aufgeben. Anders wird man die benötigten Strommengen nicht emissionsfrei erbringen können”

    Ja, vielleicht sollte man auch damit beginnen diese “benötigte Strommenge” zu reduzieren. Ach, da müssten wir aufhören Strom zu verschwenden .. na dann doch Atomkraft.

  4. Als Tiroler kann ich nur sagen, baut mehr Wasserkraftwerke… Nicht unbedingt die Hochtäler oben mit massiven Staumauern zubetonieren (Wie Kaprun und Mälltal), die ganzen Flüsse alleine würden schon reichen…. Pumpspeicherkraftwerke sind auch eine Alternative.

    Gut wäre natürlich viel mehr PV-Anlagen auf Privaten Häusern, aber die Speicherkapazitäten sind noch nicht gut genug/zu teuer. Bringt halt leider auch nichts, wenns nur bei guten Wetter Überschuss hast und in den restlichen Zeiten verhungerst.

    Mir persönlich werden auch Gezeitenkraftwerke bisserl zu wenig forciert. Solar und WInd alleine wirds halt leider nicht reißen können.

  5. > Das Problem der Endlagerung von Atommüll ist in der Tat ungelöst.

    Aber produzieren wir lieber noch 10x so viel wie bisher dazu, dann wird die Lösung ganz von alleine kommen.

  6. Ich bewundere den Mut das hier zu posten. Bei uns in Österreich wird man total gemobbt wenn man was positives über Atomkraft sagt. Ging mir und einigen Kollegen in der Schule und Uni schon so als uns Professoren die mit Physik überhaupt nix am Hut haben immer als irre bezeichnet haben. Atomkraft sei schließlich so gefährlich. Nur der Physikprofessor am Gymnasium hat es verstanden.

  7. Langfristig sollten wir auf Kernfusion setzen – das ist etwas anderes als Kernspaltung (wird aber weil beides Kern im Namen hat von den Leuten verwechselt). Kernfusion hat den Vorteil, dass es nicht gefährlich ist (es kann keine Kernschmelze geben), wir hätten damit nahezu unendlich Energie und der Radioaktive Müll existiert nicht (bzw. ist nur sehr kurz vorhanden). Edit: Natürlich meine ich damit, dass wir zuerst in die Forschung investieren, um zu schauen, ob es tatsächlich funktioniert. China baut aber auch Kernspaltungs-Reaktoren, wo die Chance auf einen Unfall nahezu 0 ist, weil die Brennstäbe in Sand sind, wodurch sie automatisch bei einem Problem gekühlt werden würden. Außerdem gibt es auch Möglichkeiten, sodass der erzeugte Atommüll nur eine kürzere Zeit da ist.

  8. Zu langsam im Aufbau
    Zu teuer und zu unflexibel
    Zu gefährlicher Müll
    Zu viel Gefahrenpotential im Falle von fahrlässig handelten Staaten, Betreiber, oder Arbeiter

    So lange diese Probleme nicht gelöst sind, ist Atomkraft meiner Meinung nach nicht dazu geeignet, die Klimakrise zu lösen. Zumindest in Österreich.
    Und nein, das soll keine Hexenjagd sein. Nur werden diese Tatsachen gerne unter den Teppich gekehrt, wenn von “Atomkraft löst ALLE Probleme” gesprochen wird.

  9. Gerade hier in Österreich sollten wir auf erneuerbare Energien setzen ohne allzu großen Schaden in der Natur anzurichten. Und wenn schon Atomkraft dann sollte man zumindest auf Thorium setzen und kleine dezentrale Reaktoren. Ausserdem hätten wir ja auch Nordstream 2 bald mal und geht nicht in ein paar Jahren der europäische Fusionsreaktor ans Netz?

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