wir haben in unserem land ein feines gleichgewicht entwickelt, in dem besoffene fahrer nur kleinere schäden wie tote passanten, radfahrer und andere lustige schlagzeilen verursachen. wenn nun eine zweite droge dazu kommt, könnte es sein, dass der pkw verkehr tatsächlich gestört wird, man möge sich nur vorstellen ein bekiffter fahrer fährt 80 in ner 100er zone. dieses risiko können und wollen wir nicht eingehen.
Wir haben einfach viel zu viel Steuergeld zu verschwenden
> Die Erfahrungen mit Alkohol würden zeigen, dass es für Jugendliche kein Problem sei, an Suchtgifte zu kommen. Das werde auch mit Cannabis der Falls sein, so der Sicherheitssprecher der FPÖ OÖ, Michael Gruber. Der erste Joint führe oft in den Teufelskreis, Haschisch sei eine klassische Einstiegsdroge, so Gruber. Eine Legalisierung lehne er deutlich ab.
vs
> Das Konzept der Einstiegsdroge ist eigentlich überholt. Da weiß man mittlerweile durch viele Studien, dass das nicht der Fall ist. Wenn es Einstiegsdrogen gibt, dann eher Nikotin und Alkohol. Cannabis – das muss man schon dazu sagen – ist keine harmlose Substanz.
> Hans Haltmayer, Suchtmediziner
> https://i.imgur.com/7rjptJE.jpg
Jetzt haben die Schlingel den Artikel gelöscht, vor 30 Minuten funktionierte der Link noch.
Na dann, Freigabe bitte 👍
/S
> Man müsse Kinder und Jugendliche vor Drogen schützen, anstatt Suchtmittel zu erlauben, so Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) in einer Presseaussendung. Ähnlich äußerte sich Jugendlandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP): „Eine Legalisierung von Cannabis ist verantwortungslos und wird es mit uns in Österreich nicht geben.“
Ich schließe daraus, dass wir zum Schutz der Kinder auch Alkohol und Zigaretten verbieten sollten. Oder beißt sich das in dem Fall zu sehr mit Kultur und Tradition? Diese ständige Mentalakrobatik muss irgendwann ordentlich anstrengend sein…
BUILD
A
WALL
Diese alte Österreich ist einfach so fortschrittsfeindlich in allen Belangen (geht mir gar nicht so sehr per se um die Legalisierung, eher um das Wording dieser Boomer im Artikel), das wir uns früher oder später in einer globalisierten Knechtschaft wiederfinden werden. Und das mit so einem Vorsprung. Unerklärlich..
Das Problem ist der Nachweis.
Sagen wir die Polizei hält einen Autofahrer auf, der irgendwie merkwürdig fährt:
Zu langsam z.B., ständiges Wechseln der Geschwindigkeit, Schlangenlinien, zu schnell, etc.
Beim Verdacht auf Alkoholisierung genügt ein Teströhrchen um 50 Cents.
Bei Verdacht auf THC braucht man einen Bluttest mit dem Gaschromatographen, der dauert ein paar Tage und kostet ein paar tausend Euro.
Daher wird letzteres kaum gemacht und es gibt eine hohe Dunkelziffer.
“FPÖ OÖ, Michael Gruber. Der erste Joint führe oft in den Teufelskreis, Haschisch sei eine klassische Einstiegsdroge, so Gruber. ”
🤦♂️ Wenn man den Unterschied zwischen “Gras” und Hasch ned kennt …
Das Gefährliche ist der Mischkonsum!
Mich würde interessieren, wie hier im Sub die Erfahrungen sind. Also ich bin heut aus der Arbeit und zum Bus, 5 Minuten Gehweg und hab zwei Mal Leute mit Joint in der Hand vorbeigehn gesehn. Dann bei später bei mir im Vorort 100m durchs Wohngebiet zum Familiengeburtstag, riecht es auch aus einem Fenster nach Gras. Mir kommt vor es kiffen immer mehr Leute und es ist auch jedem egal, zumindest stört es niemanden so dass jemand die Polizei ruft. Wie lange kann das denn dann noch dauern mit der Legalisierung?
Cringe
Also wird man den Deutschen, der sich an deutsche Gesetze hält und am Feierabend legal einen raucht bestrafen, wenn er eine Woche später die Grenze passiert.
Argumentiert wird dieses Unrecht damit, dass wir ein Problem mit einheimischen, jugendlichen Komasäufern haben.
So schlimm kann es um die unterbesetzte Polizei nicht stehen, wenn für so einen ideologischen Schmarn noch Personal aufgewendet werden kann.
>…, d. h. man habe sehr, sehr viele Menschen, die im Straßenverkehr beeinträchtigt unterwegs seien, so Pilsl.
Brudi, nur weil ich vor 1 1/2 Wochen gekifft hab bin ich schon lang nimmer high. Schein wird mir halt trotzdem zwickt.
Der Kifferturismus wird soooo verdammt lustig werden 😂
> **Polizei für Cannabis-Freigabe gerüstet**
jede streife eine Bong in der mittelkonsole,
tactical hashpipe am utility belt
Sucht und illegale Substanzen ist ein schwieriges thema.
Ich hatte leider auch Freunde die sich mit Drogen härteren Ausmaßes umgebracht haben. Angefangen hat das meistens bereits in der Schule mit 11-12 Jahren und der ersten Zigarette, mit 14 dann die ersten alk blackouts, 15-16 kamens an Cannabis, mit 17 war das auch nicht mehr genug also Cannabis und Alk mischen, als wir 18 waren hab ich sie dann Koks vom Armaturenbrett ziehen sehen. Da war für mich schluss und ich hab mich von ihnen distanziert. Jetzt, jahre später trudeln die Nachrichten über einen Toten nach dem anderen rein.
Ich durfte/musste diesen Prozess eine lange Zeit mitansehen, meiner Erfahrung nach liegen die Gefahren nicht in der Substanz sondern im Umfeld. Alle Todesfälle haben eines gemeinsam, wenig Liebe im Elternhaus oder schweres Mobbing in der Schule, öfter auch beides.
Egal welche Substanz, es gab ein berauschendes Gefühl, welches uns etwas von der Realität entfernt hat, eine Realität in der wir uns sowieso unerwünscht fühlten.
So kam auch ich damals dazu und die erste Zigarette bereu ich bis heute, damals war das aber die einzige Gruppe die mich nicht beleidigt oder geschlagen hat und damals war ich auch froh mich einmal anders als nur schlecht zu fühlen.
Als ich mich mit 18 von diesen Leuten getrennt hab, hatte ich gottseidank meine Eltern.
Meiner Erfahrung nach ist das suchtproblem dominant ein mental health Problem. Wenn unsere Schulen darauf mehr Wert legen würden gegen Mobbing vorzugehen und Eltern ihren Kindern beibringen würden, dass jeder Mensch einen Platz in der Gesellschaft hat, würden weniger Jugendliche zu solchen Substanzen greifen.
Ein paar haben es durch liebende Partnerschaften oder wirklich gute Freunde aus diesen kreisen rausgeschafft. Der Großteil ist aber entweder verstorben oder am weg dort hin.
>Man müsse Kinder und Jugendliche vor Drogen schützen, anstatt Suchtmittel zu erlauben, so Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) in einer Presseaussendung.
Also man schützt Kinder, indem man keine staatlich geregelten Verkaufsstellen genehmigt, sondern das einem Schwarzmarkt ohne jeglicher Alterskontrolle überlässt?
Polizisten sind so schön Naiv…
wenn man das so ließt möchte man meinen die sind auch alle drei deka tief im wochenende. legale abgabe verhindern für den jugendschutz, ja leiwand weil der dealer nämlich brav ausweis kontrolliert.
Jetzt Mal honest, Jugendschutz durch illegalisierung…
Klar ist es erwiesen daß vor allem junge Erwachsene mit Canna Probleme haben können da es erwiesenermaßen die gehirnstruktur in der Entwicklung verändern kann.
Jede Droge hat ihr für und wieder, das geplerre die Kinder zu schützen is jedoch absoluter Schwachsinn.
In meiner Jugend war das Problem das ich beobachten konnte nicht das Jugendliche vom Gras zu härteren umgestiegen sind weil’s des so spannend fanden. Sondern eher der Fakt das Dealer einen gerne “kosten” lassen. Einige meiner damaligen Freunde wollten nicht über unseren Verantwortungsvollen Kollegen (unter 20 kannste knicken junge) organisieren, haben sich lieber wen neuen gesucht dem das Alter Shit egal war. (So mancher hat lieber noch die paar Jahre gewartet..)
Als Autofahrer war ich dann Mal mit und jaaaaa dort sah es ganz anders aus.
Der Typ schmeißt dir Tabletten auf den Tisch mit der Info “hab ich neu, Schenk ich euch zum probieren”.
Was auch so mancher tat, same für hero,same für anderen Shit. Das einige davon auf der Strecke geblieben sind braucht man wohl eig nicht erwähnen.
Ich muss sagen das schützt definitiv die Jugend denn die wissen ja nicht wo se was bekommen. Ironie off.
Gras kann Psychosen auslösen, Jap kann. Man sollte in der Lage sein sich selbst einschätzen zu können und auch beim ersten Mal vll nur einen Zug und nicht den ganzen Jolly gönnen…..
Vor allem bei den hochgezüchteten Sorten in der aktuellen zeit kann das problematisch werden.
Aber was bringt es den Status quo beizubehalten? Junge Menschen saufen, rauchen, kiffen, ziehen sich ab und an ne line im Club. Manche driften zu spritzen ab. Dann werden sie als Verbraucher kriminalisiert auch wenn sie an sich niemandem geschadet haben,außer sich selbst????
Ich bin selbst seit vielen Jahren am ab und an einen durchziehen. Liegt aber auch daran dass die in 9 Jahren ergattern Erfahrungen gezeigt haben das es weit weniger Impact hat als der wöchentliche vollsuff, der zwischen 14 und 16 nicht als abnormal angesehen wird.
Doch auch durch die guten legalen Drogen habe ich Freunde hinter mir lassen müssen, bzw haben 2 ihr Leben zu früh verloren.
Gesellschaften brauchen Drogen, immerhin nutzt der Mensch seit Anbeginn jegliches berauschend wirkende Zeug um Mal für a zeitl der Welt entfliehen zu können.
Und das sollte eigentlich auch OK sein. Solange jemand alt genug ist, sein Leben im Griff hat, sollte er auch konsumieren dürfen was er möchte (solange er niemand anderem schadet)
Der Punkt bei einer Legalisierung bzw an sich würde eine entkiminalsierung für eigenanbau und Eigenverbrauch auch genügen, ist den Anteil der Dealer zu verringern, die haupttragend für leben zerstörende Drogen sind.
Wieso sollte ich zum Dealer um die Ecke gehen, gepunshtes Zeug kaufen wenn es auch eine legale Möglichkeit gibt?(und wenn’s ne growbox im Keller is)
Im shop bekomm ich nicht aufeinmal gestreckten shit, oder wahlweise andere Drogen zur Auswahl.
Ich persönlich wäre mit der entkiminalsierung vollends zufrieden , damit den Leuten die die Kontrolle verloren haben geholfen werden kann, und sie sich nicht weiter verstecken müssen aus Angst vor Strafverfolgung…
Und ja ihr könnt mich gerne als podhead beschimpfen, doch das hat mit einer sachlichen Diskussion wenig zu tun und zeigt nur das ihr euch vll erstmal bissl informieren solltet.
Gerne würde ich mit euch über dieses Thema diskutieren, da ich als regelmäßiger Konsument, und vollwertiges Mitglied der Gesellschaft am liebsten die Stigmatisierung der podheads loswerden möchte…
Jo manda hoffma auf de legalisierung
Da komm ich mal mit dem NIMBY-Argument: Von mir aus kann man alle Drogen freigeben, sollen die Leute sich ihr Hirn wegspülen wenn sie wollen. Aber bitte nix, was geraucht wird.
Alkoholkonsum stinkt 1-2m weit. Zigaretten schaffen schon ~10m. Canabis stinkt die ganze Straße runter. Das brauch ich echt nicht.
Gebt den Potheads bitte Meth oder Heroin, aber verbietet dafür Gras und Tabak zu rauchen.
Gras und Tabak kann man auch fressen, dann nervts die Umwelt weniger.
24 comments
Ah. [Wie gedacht](https://www.reddit.com/r/Austria/comments/12kjly6/wann_wird_marihuana_in_%C3%B6_endlich_legalisiert/jg2qy5y/)
wir haben in unserem land ein feines gleichgewicht entwickelt, in dem besoffene fahrer nur kleinere schäden wie tote passanten, radfahrer und andere lustige schlagzeilen verursachen. wenn nun eine zweite droge dazu kommt, könnte es sein, dass der pkw verkehr tatsächlich gestört wird, man möge sich nur vorstellen ein bekiffter fahrer fährt 80 in ner 100er zone. dieses risiko können und wollen wir nicht eingehen.
Wir haben einfach viel zu viel Steuergeld zu verschwenden
> Die Erfahrungen mit Alkohol würden zeigen, dass es für Jugendliche kein Problem sei, an Suchtgifte zu kommen. Das werde auch mit Cannabis der Falls sein, so der Sicherheitssprecher der FPÖ OÖ, Michael Gruber. Der erste Joint führe oft in den Teufelskreis, Haschisch sei eine klassische Einstiegsdroge, so Gruber. Eine Legalisierung lehne er deutlich ab.
vs
> Das Konzept der Einstiegsdroge ist eigentlich überholt. Da weiß man mittlerweile durch viele Studien, dass das nicht der Fall ist. Wenn es Einstiegsdrogen gibt, dann eher Nikotin und Alkohol. Cannabis – das muss man schon dazu sagen – ist keine harmlose Substanz.
> Hans Haltmayer, Suchtmediziner
> https://i.imgur.com/7rjptJE.jpg
Jetzt haben die Schlingel den Artikel gelöscht, vor 30 Minuten funktionierte der Link noch.
Na dann, Freigabe bitte 👍
/S
> Man müsse Kinder und Jugendliche vor Drogen schützen, anstatt Suchtmittel zu erlauben, so Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) in einer Presseaussendung. Ähnlich äußerte sich Jugendlandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP): „Eine Legalisierung von Cannabis ist verantwortungslos und wird es mit uns in Österreich nicht geben.“
Ich schließe daraus, dass wir zum Schutz der Kinder auch Alkohol und Zigaretten verbieten sollten. Oder beißt sich das in dem Fall zu sehr mit Kultur und Tradition? Diese ständige Mentalakrobatik muss irgendwann ordentlich anstrengend sein…
BUILD
A
WALL
Diese alte Österreich ist einfach so fortschrittsfeindlich in allen Belangen (geht mir gar nicht so sehr per se um die Legalisierung, eher um das Wording dieser Boomer im Artikel), das wir uns früher oder später in einer globalisierten Knechtschaft wiederfinden werden. Und das mit so einem Vorsprung. Unerklärlich..
Das Problem ist der Nachweis.
Sagen wir die Polizei hält einen Autofahrer auf, der irgendwie merkwürdig fährt:
Zu langsam z.B., ständiges Wechseln der Geschwindigkeit, Schlangenlinien, zu schnell, etc.
Beim Verdacht auf Alkoholisierung genügt ein Teströhrchen um 50 Cents.
Bei Verdacht auf THC braucht man einen Bluttest mit dem Gaschromatographen, der dauert ein paar Tage und kostet ein paar tausend Euro.
Daher wird letzteres kaum gemacht und es gibt eine hohe Dunkelziffer.
“FPÖ OÖ, Michael Gruber. Der erste Joint führe oft in den Teufelskreis, Haschisch sei eine klassische Einstiegsdroge, so Gruber. ”
🤦♂️ Wenn man den Unterschied zwischen “Gras” und Hasch ned kennt …
Das Gefährliche ist der Mischkonsum!
Mich würde interessieren, wie hier im Sub die Erfahrungen sind. Also ich bin heut aus der Arbeit und zum Bus, 5 Minuten Gehweg und hab zwei Mal Leute mit Joint in der Hand vorbeigehn gesehn. Dann bei später bei mir im Vorort 100m durchs Wohngebiet zum Familiengeburtstag, riecht es auch aus einem Fenster nach Gras. Mir kommt vor es kiffen immer mehr Leute und es ist auch jedem egal, zumindest stört es niemanden so dass jemand die Polizei ruft. Wie lange kann das denn dann noch dauern mit der Legalisierung?
Cringe
Also wird man den Deutschen, der sich an deutsche Gesetze hält und am Feierabend legal einen raucht bestrafen, wenn er eine Woche später die Grenze passiert.
Argumentiert wird dieses Unrecht damit, dass wir ein Problem mit einheimischen, jugendlichen Komasäufern haben.
So schlimm kann es um die unterbesetzte Polizei nicht stehen, wenn für so einen ideologischen Schmarn noch Personal aufgewendet werden kann.
>…, d. h. man habe sehr, sehr viele Menschen, die im Straßenverkehr beeinträchtigt unterwegs seien, so Pilsl.
Brudi, nur weil ich vor 1 1/2 Wochen gekifft hab bin ich schon lang nimmer high. Schein wird mir halt trotzdem zwickt.
Der Kifferturismus wird soooo verdammt lustig werden 😂
> **Polizei für Cannabis-Freigabe gerüstet**
jede streife eine Bong in der mittelkonsole,
tactical hashpipe am utility belt
Sucht und illegale Substanzen ist ein schwieriges thema.
Ich hatte leider auch Freunde die sich mit Drogen härteren Ausmaßes umgebracht haben. Angefangen hat das meistens bereits in der Schule mit 11-12 Jahren und der ersten Zigarette, mit 14 dann die ersten alk blackouts, 15-16 kamens an Cannabis, mit 17 war das auch nicht mehr genug also Cannabis und Alk mischen, als wir 18 waren hab ich sie dann Koks vom Armaturenbrett ziehen sehen. Da war für mich schluss und ich hab mich von ihnen distanziert. Jetzt, jahre später trudeln die Nachrichten über einen Toten nach dem anderen rein.
Ich durfte/musste diesen Prozess eine lange Zeit mitansehen, meiner Erfahrung nach liegen die Gefahren nicht in der Substanz sondern im Umfeld. Alle Todesfälle haben eines gemeinsam, wenig Liebe im Elternhaus oder schweres Mobbing in der Schule, öfter auch beides.
Egal welche Substanz, es gab ein berauschendes Gefühl, welches uns etwas von der Realität entfernt hat, eine Realität in der wir uns sowieso unerwünscht fühlten.
So kam auch ich damals dazu und die erste Zigarette bereu ich bis heute, damals war das aber die einzige Gruppe die mich nicht beleidigt oder geschlagen hat und damals war ich auch froh mich einmal anders als nur schlecht zu fühlen.
Als ich mich mit 18 von diesen Leuten getrennt hab, hatte ich gottseidank meine Eltern.
Meiner Erfahrung nach ist das suchtproblem dominant ein mental health Problem. Wenn unsere Schulen darauf mehr Wert legen würden gegen Mobbing vorzugehen und Eltern ihren Kindern beibringen würden, dass jeder Mensch einen Platz in der Gesellschaft hat, würden weniger Jugendliche zu solchen Substanzen greifen.
Ein paar haben es durch liebende Partnerschaften oder wirklich gute Freunde aus diesen kreisen rausgeschafft. Der Großteil ist aber entweder verstorben oder am weg dort hin.
>Man müsse Kinder und Jugendliche vor Drogen schützen, anstatt Suchtmittel zu erlauben, so Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) in einer Presseaussendung.
Also man schützt Kinder, indem man keine staatlich geregelten Verkaufsstellen genehmigt, sondern das einem Schwarzmarkt ohne jeglicher Alterskontrolle überlässt?
Polizisten sind so schön Naiv…
wenn man das so ließt möchte man meinen die sind auch alle drei deka tief im wochenende. legale abgabe verhindern für den jugendschutz, ja leiwand weil der dealer nämlich brav ausweis kontrolliert.
Jetzt Mal honest, Jugendschutz durch illegalisierung…
Klar ist es erwiesen daß vor allem junge Erwachsene mit Canna Probleme haben können da es erwiesenermaßen die gehirnstruktur in der Entwicklung verändern kann.
Jede Droge hat ihr für und wieder, das geplerre die Kinder zu schützen is jedoch absoluter Schwachsinn.
In meiner Jugend war das Problem das ich beobachten konnte nicht das Jugendliche vom Gras zu härteren umgestiegen sind weil’s des so spannend fanden. Sondern eher der Fakt das Dealer einen gerne “kosten” lassen. Einige meiner damaligen Freunde wollten nicht über unseren Verantwortungsvollen Kollegen (unter 20 kannste knicken junge) organisieren, haben sich lieber wen neuen gesucht dem das Alter Shit egal war. (So mancher hat lieber noch die paar Jahre gewartet..)
Als Autofahrer war ich dann Mal mit und jaaaaa dort sah es ganz anders aus.
Der Typ schmeißt dir Tabletten auf den Tisch mit der Info “hab ich neu, Schenk ich euch zum probieren”.
Was auch so mancher tat, same für hero,same für anderen Shit. Das einige davon auf der Strecke geblieben sind braucht man wohl eig nicht erwähnen.
Ich muss sagen das schützt definitiv die Jugend denn die wissen ja nicht wo se was bekommen. Ironie off.
Gras kann Psychosen auslösen, Jap kann. Man sollte in der Lage sein sich selbst einschätzen zu können und auch beim ersten Mal vll nur einen Zug und nicht den ganzen Jolly gönnen…..
Vor allem bei den hochgezüchteten Sorten in der aktuellen zeit kann das problematisch werden.
Aber was bringt es den Status quo beizubehalten? Junge Menschen saufen, rauchen, kiffen, ziehen sich ab und an ne line im Club. Manche driften zu spritzen ab. Dann werden sie als Verbraucher kriminalisiert auch wenn sie an sich niemandem geschadet haben,außer sich selbst????
Ich bin selbst seit vielen Jahren am ab und an einen durchziehen. Liegt aber auch daran dass die in 9 Jahren ergattern Erfahrungen gezeigt haben das es weit weniger Impact hat als der wöchentliche vollsuff, der zwischen 14 und 16 nicht als abnormal angesehen wird.
Doch auch durch die guten legalen Drogen habe ich Freunde hinter mir lassen müssen, bzw haben 2 ihr Leben zu früh verloren.
Gesellschaften brauchen Drogen, immerhin nutzt der Mensch seit Anbeginn jegliches berauschend wirkende Zeug um Mal für a zeitl der Welt entfliehen zu können.
Und das sollte eigentlich auch OK sein. Solange jemand alt genug ist, sein Leben im Griff hat, sollte er auch konsumieren dürfen was er möchte (solange er niemand anderem schadet)
Der Punkt bei einer Legalisierung bzw an sich würde eine entkiminalsierung für eigenanbau und Eigenverbrauch auch genügen, ist den Anteil der Dealer zu verringern, die haupttragend für leben zerstörende Drogen sind.
Wieso sollte ich zum Dealer um die Ecke gehen, gepunshtes Zeug kaufen wenn es auch eine legale Möglichkeit gibt?(und wenn’s ne growbox im Keller is)
Im shop bekomm ich nicht aufeinmal gestreckten shit, oder wahlweise andere Drogen zur Auswahl.
Ich persönlich wäre mit der entkiminalsierung vollends zufrieden , damit den Leuten die die Kontrolle verloren haben geholfen werden kann, und sie sich nicht weiter verstecken müssen aus Angst vor Strafverfolgung…
Und ja ihr könnt mich gerne als podhead beschimpfen, doch das hat mit einer sachlichen Diskussion wenig zu tun und zeigt nur das ihr euch vll erstmal bissl informieren solltet.
Gerne würde ich mit euch über dieses Thema diskutieren, da ich als regelmäßiger Konsument, und vollwertiges Mitglied der Gesellschaft am liebsten die Stigmatisierung der podheads loswerden möchte…
Jo manda hoffma auf de legalisierung
Da komm ich mal mit dem NIMBY-Argument: Von mir aus kann man alle Drogen freigeben, sollen die Leute sich ihr Hirn wegspülen wenn sie wollen. Aber bitte nix, was geraucht wird.
Alkoholkonsum stinkt 1-2m weit. Zigaretten schaffen schon ~10m. Canabis stinkt die ganze Straße runter. Das brauch ich echt nicht.
Gebt den Potheads bitte Meth oder Heroin, aber verbietet dafür Gras und Tabak zu rauchen.
Gras und Tabak kann man auch fressen, dann nervts die Umwelt weniger.