Der Wunsch nach mehr Zeit statt Geld ist weit verbreitet [Gastkommentar Kowall und Mum]

9 comments
  1. Könn ma uns darauf einigen, dass manche Leute mehr Geld wollen und manche mehr Freizeit?

    Mich zipft das an dass irgendwer sich anmaßt festzulegen was ich als Arbeitnehmer gerne hätte.

  2. Bei der Diskussion ist auch grundlegend relevant wie viel man zur Verfügung hat und welchen Standard man lebt/ leben will. Freizeit ist super, aber auch wenn es gute Möglichkeiten gibt diese “gratis” zu nutzen, das meiste kostet nunmal einfach Geld. Mehr Freizeit -> potenziell mehr Ausgaben -> da hakt für mich die ganze Debatte. Die Teilzeit Stellen wo man sich bei 20h dumm und dämlich verdient würd ich gerne mal sehen

  3. Zu Zeiten der industriellen Revolution dachten viele helle Köpfe der damaligen Zeit dass in 50 oder 100 Jahren jeder Mensch nur noch 10-15h arbeiten würde müssen und man das Problem hätte zu viel Freizeit zu haben um diese sinnvoll zu nutzen.

    Geworden ist draus eine Gelddruckmaschine für die Kapitalbesitzer, die jeglichen technischen Fortschritt in Wachstum umwandelt bei gleicher Beschäftigung und die Gewinne draus werden unproportional nach oben verteilt. Ah ned so schlecht.

  4. Wenn der doskozil gscheit is, gibt er dem kowall einen Posten so nah an ihm, dass er ihn nicht in den Rücken fallen kann ohne sich selbst zu beschädigen.

    Da schlummert ein starker Politiker, aber es muss einfach klar sein, dass die SPÖ Hand in hand gehen muss und nicht gegeneinander.

  5. Ich frag mich ja immer, was machen die Leute mit ihrer Zeit, die 30h arbeiten gehn?Sind das alle Triathleten, Golfer oder “Extremhobbyisten”? Ist jetzt nicht bös gemeint.

    Ich habe jahrelang Parttime (aus Gründen) gearbeitet und kann mich retrospektiv eigentlich nicht damit rühmen, dass ich mit der Extrazeit was “ordentliches” gemacht hätte (bis auf die 6M wo ich nach der Arbeit bei meiner Freundin war, bis die Eltern heim kamen).

    Ich war vor einiger Zeit auch (unfreiwillig) erwerbslos, in der Zeit habe ich mich sehr gut beschäftigt und – für mich – wertvolle Sachen gemacht. Aber eigentlich immer mit dem Hintergedanken, dass ich mir diese Zeit nur leisten kann, weil ich davor ziemlich gut verdient hatte..

    EDIT: es ist leider sehr ~~lächerl…~~ traurig, dass dies hier als Kritik verstanden wird.

    EDIT2: Vermutlich habe ich mich auch ungeau ausgedrückt. Aber ich vermute, dass nur relativ wenige zurückblicken können und im Nachhinein abschätzen können, ob es damals richtig oder falsch war, auf Geld zugunsten von Freizeit verzichtet zu haben.

  6. Einfach mal bei der SPÖ Burgenland schauen, wie die da programmatisch aufgestellt sind. Nämlich gar nicht, ausser ein paar kernigen Sätzen. Die burgenländische Mietpreisbremse ist auch in weiten Teilen eine Lachnummer, gilt sie doch nur für Genossenschaftswohnungen. Usw, usf, der Dinge die nicht da sind sind zuhauf auffindbar.

  7. Ein Zeichen dafür dass viele Leute eine Arbeit ausüben, die zwar Geld einbringt, aber nicht glücklich macht

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