
Energieministerin Gewessler will OMV-Gasgeschäft zeitlich befristet an ÖBAG übertragen [um den Ausstieg aus russischem Gas zu beschleunigen]

Energieministerin Gewessler will OMV-Gasgeschäft zeitlich befristet an ÖBAG übertragen [um den Ausstieg aus russischem Gas zu beschleunigen]
2 comments
> Zurück zur OMV. Diese müsste ihr Gasgeschäft (temporär) an den Bund verkaufen, und zwar ohne den unliebsam gewordenen russischen Gasliefervertrag. Der Anreiz, das unter den genannten Bedingungen zu tun, dürfte dem Vernehmen nach aber überschaubar sein. Und könnte für den Bund teuer werden. Im ersten Quartal dieses Jahres erwirtschaftete die OMV übrigens 360 Millionen Euro aus dem Handelsgeschäft mit Gas. Wieviel davon auf Österreich entfällt, wird nicht eigens ausgewiesen.
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>Und dann wäre mit der Verstaatlichung auch nicht das bestehende Problem mit dem Gasliefervertrag gelöst. Denn auch danach hätte der größte heimische, teilstaatliche Energiekonzern noch einen aufrechten Liefervertrag über beträchtliche Mengen Gas mit der russischen Gazprom, die es nach dem Prinzip “take or pay” abnehmen oder zumindest bezahlen muss. Was mit diesem Gas passieren soll, also ob es ins Ausland weiterverkauft wird, ist unklar. Es wird dann jedenfalls wohl auch weiterhin ins heimische Pipelinenetz gespeist werden.
Wird ihr nur nix bringen es wurden Lieferverträge bis 2040 geschlossen ob es wir nehmen oder nicht wir zahlen trotzdem dafür. Take or Pay Klausel macht das möglich