Türkis-Grün peitscht Medienpaket trotz Warnungen und Kritik durch

10 comments
  1. >Schon jetzt existiert eine staatliche Journalismusausbildung, in der Jungredakteure auch die unkritische Weitergabe von Regierungsinformationen lernen.

    Das klingt fast wie ein Standard Artikel am Wochenende. Irgendein Praktikant aus der ersten Oberstufe darf wieder einen Artikel schreiben und dann kommt sowas wie die “Ok, Boomer” Kolumne raus.

    Aber ja, solange keine klaren Regeln für Journalisten bestehen, kann eh jeder wie er will.

  2. >Deren Mediensprecherin Eva Blimlinger meinte etwa, Lehrkräfte würden ja auch vom Staat ausgebildet werden.

    Blimlinger ist einer der Gründe, warum ich niemals Grüne wählen werde.

    Lehrkräfte werden an Universitäten ausgebildet, welche dem Universitätsgesetz unterliegen. Dort herrscht z.B. Freiheit der Lehre und Forschung, unbeschadet von staatlichem Einfluss. Dieses Detail fehlt in der neuen Journalistenschule.

    Blimlinger spricht das natürlich nicht an…

  3. Grundsätzlich finde ich den Wandel der Wiener Zeitung zu einem Online-Medium (mit 10 Print-Ausgaben im Jahr) nach wie vor richtig. Ich könnte mir vorstellen, dass diese 10 Ausgaben sogar mehr Reichweite erzielen als die Tageszeitung, wenn sie gut gemacht sind.

    Was ich negativ sehe, ist die Tatsache, dass die Angestellten selbst so im Unklaren gelassen werden und kein detaillierter Plan existiert. Niemand hätte z.B. die Grünen daran gehindert, einen solchen aufzustellen. Das spricht sehr dafür, dass man zu wenig Budget dafür eingeplant hat und das nicht transparent machen möchte.

    Die Sache mit der Journalistenausbildung ohne ausreichende Trennung zum Kanzleramt ist aber komplett fishy und wahrscheinlich auf dem Haufen der ÖVP gewachsen.

  4. Eine Schande, dass da mutwillig die ÄLTESTE Tageszeitung der Welt eingestellt wird. Was wir können uns keine 10-15 Mille im Jahr leisten?

    Lächerlich. Und das die Grünen Mitziehen ist eine Schande

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