Clear majority of Austrians against NATO accession: Survey

9 comments
  1. Ich bin auch gegen einen NATO-Beitritt. Aber ich bin für Abschaffung der Neutralität (das ist sowieso nur ein recht inhaltsleeres Buzzword, das vor allem geeignet ist unsere Bevölkerung zu verwirren; siehe wie die FPÖ mit diesem Begriff umgeht); wir sollten eine treibende Kraft sein, EU-eigene Strukturen aufzubauen, deren Teil wir dann natürlich sein sollten.

  2. Jetzt mal ganz realistisch. Wir verlassen uns immer darauf, dass im Falle des Falles uns die NATO behandelt als wären wir die besten Freunde. Aber so funktioniert Krieg im echten Leben nicht wirklich. Österreich ist ein Transitland. Gerade Richtung Osten. Und im Krieg sind schnelle Nachschublinien der Unterschied zwischen Leben und Tod. Es ist anzunehmen, dass wir da mit der NATO zusammen arbeiten würden. Aber es gibt keine Garantie, dass die NATO nicht irgendwann genug von der typisch Österreichischen Politik hat und uns schlichtweg “unter Kontrolle bringt”. Dagegen Verteidigen könnten wir uns auf jeden Fall schon mal nicht. Wir sind nicht die Schweiz.

    Im Kriegsfall wäre Österreichs Souveränität als NATO Mitglied sicherer als als lästiges Problem für die Nachschublinien.

  3. Ab in die NATO. Jetzt.

    Ohne NATO-Beitritt vorher, kein EU-Heer später. Ohne EU-Heer als von den Ländern losgelöste Insitution => Ineffizienz, langsame mühlen, politische Richtungsgebung PRO Land anstatt einheitlicher Linie.

    Dann MÜSSTE sich die EU auch auf eine einheitliche Regelung bez. Außengrenze einigen und ned von Aktionen einzelner Länder abhängig sei, die halt machen was innenpolitisch grad populär ist.

    Aber na, wir san jo “nEuTrAl”

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