WWF, DAV und ÖAV fordern Stopp für Ausbau Kraftwerk Kaunertal – WWF Österreich

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  1. >Die Naturschutzorganisation WWF Österreich und die Alpenvereine in Deutschland und Österreich sprechen sich erstmals gemeinsam gegen den von der TIWAG geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal aus. „Klima- und Naturschutz können nur Hand in Hand funktionieren“, sagt WWF-Gewässerschutz-Expertin Bettina Urbanek. „Das gigantomanische Ausbauprojekt Kaunertal konterkariert diesen Grundsatz und steht wie kein zweites für die gestrige und einseitige Energiepolitik der Tiroler Landesregierung und der TIWAG.“ WWF, DAV und ÖAV fordern deshalb den Stopp aller Planungen und eine naturverträgliche Energiewende. „Anstatt weiter unberührte Natur zu zerstören, muss die Politik die Alpen umfassend schützen. Die Landesregierung muss endlich eine Energiestrategie vorlegen, die die Priorität auf Energieeinsparungen und den Ausbau der Photovoltaik legt, anstatt blind die letzten Naturjuwele zu opfern“, so Urbanek.

    Detailliertere Argumentation warum das Projekt nicht umgesetzt werden sollte findet sich auf der verlinkten Homepage.

    Es gibt auch eine Petition zum unterschreiben.

  2. “Umweltschützer”: Wir brauchen keine Atomkraftwerke, wir wollen erneuerbare Energie.

    Wissenschaft: Erneuerbare Energie benötigt Energiespeicher.

    “Umweltschützer”: Ein Staukraftwerk im Kaunertal? Absolut nicht.

    Die absolut größten Zerstörer unseres Klimas und unserer Umwelt in Österreich sind diejenigen die sich selber als “grün” bezeichnen. Wenn wir damals Atomkraft ausgebaut hätten, bzw. jetzt ausbauen würden, hätten wir saubere umweltfreundliche Energie ohne alles aufstauen zu müssen.

  3. >Ausbauprojekt der TIWAG droht, Lebensräume und Artenvielfalt zu zerstören und Wasserknappheit im Ötztal zu verschärfen

    So wie der Klimawandel halt. Nur dass der auch noch den restlichen Planeten bedroht.

  4. Bevor hier wieder das große Hinhacken auf die Umweltorganisationen losgeht: Man darf niemals vergessen, dass solche Projekte zuerstmal ökonomisch bewertet werden und Pumpspeicherkraftwerke ein sehr gutes Geschäft sind. Es gibt in Österreich ja derzeit zahlreiche Projekte in Planung … und die Betreiber versprechen im Marketing natürlich Erneuerbare Energien blablabla aber logischerweise geht es zunächst mal ums Geld.

    Da das natürlich ein Markt wie jeder andere ist, kann es gut dazu führen, dass es zu Überkapazitäten kommt. Nur Überkapazitäten führen in diesem Bereich zur unwiderbringlichen Zerstörung sensibler Natur.

    Es bräuchte daher einen nationalen Ausbauplan, mit einer seriösen Modellrechnung, welche Kapazität an Pumpspeicherkraftwerken sinnvoll ist und ob man nicht sogar das ein oder andere Projekt durch alternative Formen der Energiespeicherung ersetzen kann.

    Übrigens: Für die Betreiber von Pumpspeicherkraftwerken sind Kohlekraftwerke übrigens ein “heiliger Gral” … den meisten Gewinn machen die österreichischen Pumpspeicherkraftwerke mit dem Abnehmen von Kohlestrom … da hier der Spread recht hoch ist (weil Kohlekraftwerke ihren produzierten Strom unbedingt los werden müssen wegen schlechtem Regelverhalten und schlechtem Wirkungsgrad im Teillastbereich).

  5. Bei aller Wertschätzung für den WWF, muss man leider sagen, dass ihre Positionen beim Thema Energie komplett weltfremd sind. Ich habe mir mal ihre Unterlagen durchgelesen, und die ultimative Lösung lautet anscheinend: Strom sparen. Das ist nett, aber so kommen wir nicht weiter.

  6. Pumpspeicherwerke sind halt einfach ein extrem guter, günstiger und Ressourcenschonender Energiespeicher. Klar ist’s ein Eingriff in die Natur, aber das gilt auch für Windräder, hochspannungsnetze und PV-Freiflächenanlagen.

    Insbesondere Windkraft- und PV Anlagen können in Kombination mit Pumpspeicherwerken um ein Vielfaches effizienter arbeiten.

  7. aber strom kommt aus der steckdose! Und wir haben ja Strom genug. Und der ist total klimafreundlich.

    Da können wir escooter, e-autos, schneekanonen, serverparks, heizschwammerl und Klimaanlagen betreiben bis wir umfallen. da brauchen wir nicht das Geringste an unseren Konsum und Gewohnheiten ändern!

    soweit kommt es noch , wegen irgendeiner Umwelt auf unseren Luxus zu verzichten!

    /s

  8. NIMBY-Alarm von den üblichen Verdächtigen, die sich auf der anderen Seite aufregen, das nicht genug in Erneuerbare investiert wird.

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