
Karoline Edtstadler: #SagenWasIst
Mehr Staat bringt nicht mehr Gerechtigkeit.#SagenWasIst ⬇️ (1/13)
— Karoline Edtstadler (@k_edtstadler) April 26, 2023

Karoline Edtstadler: #SagenWasIst
Mehr Staat bringt nicht mehr Gerechtigkeit.#SagenWasIst ⬇️ (1/13)
— Karoline Edtstadler (@k_edtstadler) April 26, 2023
16 comments
Die Aussage Menschen wollen alleine Dinge ausbaden ist befremdlich. Menschen wollen immer ihr Versagen oder ihre Schuld an anderen abgeben, nie umgekehrt. A gutes Beispiel ist die Attacke gegen die SPÖ.
Mehr Staat bringt nicht mehr Gerechtigkeit. [#SagenWasIst](https://twitter.com/hashtag/SagenWasIst?src=hashtag_click) 📷 (1/13)
Der interne Wahlkampf der SPÖ bringt uns aktuell eine mediale Debatte über den Wohlstand und die soziale Gerechtigkeit in unserem Land. Darin wird etwa die Einführung einer 32-Stunden-Woche bei gleichem Gehalt oder eines generellen Mindestlohns gefordert. (2/13)
Bei der Salzburger Landtagswahl konnte die KPÖ durch ausgerufenen Klassenkampf gegen teure Mieten überraschende Erfolge verbuchen. Die Devise lautet immer: noch mehr Staat, weniger privat. Wenn man dieser Diskussion folgt, könnte man den Eindruck gewinnen, (3/13)
hier ginge es um einen Ort, an dem man jeden Tag um sein Überleben kämpfen muss. Aber nein, es geht um Österreich, ein Land mit einem Wohlfahrtsstaat, der seinesgleichen sucht. Ein Land, in dem Schulen, Unis und medizinische Versorgung kostenlos sind, für alle. (4/13)
Ein Land, in dem Pensionen, Sozialleistungen & Gesundheitsversorgung alleine schon mehr als die Hälfte der staatlichen Ausgaben ausmachen. Ein Land, in dem es sich für manche mehr auszahlt, arbeitslos zu sein & (5/13)
ein bisschen etwas dazu zu verdienen, als normal arbeiten zu gehen. Für die SPÖ ist in unserem Land aber die soziale Eiszeit ausgebrochen. Hier lebt angeblich jedes fünfte Kind in Armut. (6/13)
Bildung ist in dieser Welt nur für Privilegierte verfügbar, eine 40-Stunden-Woche macht krank und unglücklich. Das ist nicht nur falsch, sondern auch verantwortungslos in Zeiten von Arbeitskräftemangel und der Notwendigkeit von steigender statt fallender Produktivität. (7/13)
Für diese irreführenden Thesen gibt es dann „zum Glück“ ganz einfache Lösungen: mehr Steuergeld, mehr Schulden und mehr Staat. Zahlen sollen das Ganze bitte die bösen Reichen. Diese Rechnung ist allerdings weder ehrlich noch nachhaltig und sie ist vor allem nicht gerecht. (8/13)
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Natürlich muss der Staat auf jene in unserer Gesellschaft schauen, die es schwer haben und diese ausreichend unterstützen. Die Politik darf jene, die die Hilfe der Gemeinschaft brauchen, nie übersehen. (9/13)
Wir dürfen dabei aber nicht im Vollkasko-Staat enden. Wer versucht, jeden Härtefall staatlich abzufangen, nimmt jenen die Chancen, die es selber schaffen möchten. Mehr Staat zu fordern ist ungerecht. (10/13)
Ungerecht all jenen gegenüber, die täglich arbeiten gehen, die Steuern zahlen und Arbeitsplätze schaffen. Ungerecht jenen gegenüber, die schon jetzt den Staat erhalten. Kurzum: ungerecht gegenüber der großen Mehrheit in unserem Land. (11/13)
Unser Wohlfahrtsstaat ist zweifellos eine große Errungenschaft der Zweiten Republik. Ebenso eine Leistung ist der wirtschaftliche Erfolg und der damit geschaffene Wohlstand. Die österreichische Erfolgsgeschichte basiert darauf, auf beide Errungenschaften acht zu geben. (12/13)
Aufgrund der Krisen der letzten Jahre war dafür zuletzt mehr Staat notwendig. Nun ist es Zeit, das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen zu lassen. (13/13) Was denken Sie? (K.E.)
Twitter is cringus maximus. 1/42069
Bist du deppert, die is nimmer ganz dicht.
> Ein Land, in dem es sich für manche mehr auszahlt, arbeitslos zu sein & ein bisschen etwas dazu zu verdienen, als normal arbeiten zu gehen.
Wenn man “nebenbei was dazu verdient”, geht man arbeiten, und ist demnach nicht mehr arbeitslos. Aber anyway, not the point.
An wem könnt’s wohl liegen, dass sich “normales arbeiten gehen” gegenüber dem sozialen Netz, das einfach nur ein Mindestmaß an menschenwürdigem Leben ermöglichen soll, nicht lohnt? Doch nicht etwa an der Arbeits- und Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte, für die entweder direkt die ÖVP verantwortlich ist, oder es zumindest als Koalitionspartner mitgetragen hat?
> eine 40-Stunden-Woche macht krank und unglücklich. Das ist nicht nur falsch, sondern auch verantwortungslos in Zeiten von Arbeitskräftemangel und der Notwendigkeit von steigender statt fallender Produktivität.
[“Long workhours erode health, which the setting of maximum weekly hours aims to avert. This 48-h limit, and the evidence base to support it, has evolved from a workforce that was largely male, whose time in the labour force was enabled by women’s domestic work and care giving. The gender composition of the workforce has now changed, and many women (as well as some men) combine care-giving with paid work, a change viewed as fundamental for gender equality. However, it raises questions on the suitability of the work time limit and the extent it is protective of health. We estimate workhour–mental health thresholds, testing if they vary for men and women due to gendered workloads and constraints on and off the job. Using six waves of data from a nationally representative sample of Australian adults (24–65 years), surveyed in the Household Income Labour Dynamics of Australia Survey (N = 3828 men; 4062 women), our study uses a longitudinal, simultaneous equation approach to address endogeneity. **Averaging over the sample, we find an overall threshold of 39 h per week beyond which mental health declines.**”](https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S027795361730031X)
Was laut ÖVP, die seit über 30 Jahren regiert, nicht “Mehr Staat ist”:
– Rekordabgabenquote für Arbeitende Menschen
– Rekordeinnahmen aus Konsumsteuern
– Rekordausgaben für Unternehmen & Landwirtschaft
– Rekordinseratenbudgets, um sterbende und gratis-operierende Offline-Medien am Leben zu halten
– Merit-Order und dann 70% des Strompreises aus Steuern subventionieren
– Rekordsubventionen für Pendler
– staatlicher Umzugszwang für Arbeitslose
– staatlicher 0-Euro Jobzwangfür Flüchtlinge
– ungelernte, nicht-Deutsch-sprechende Billigstarbeitskräfte den staatlichen “Fachkräfte”-Stempel zu geben, um reguläre Einwanderungsbestimmungen auszuhebeln.
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Was laut der ÖVP “Mehr Staat” ist:
– Wenn Lohn- und Konsumsteuern nach dem Versicherungsprinzip an Arbeitende Menschen und Konsumenten zurück gehen.
Abgesehen von dem offensichtlichen Blödsinn den ein RegMitglied hier absondert, ist die wahre Tragödie ja, dass die Leute, die dies lesen und verstehen müssen (ÖVP Wähler) es nicht tun, und noch gröhlend Beifall klatschen. Voting against your own interests in Reinform.
Und dann, wenn man selbst in finanzielle Notlage gerät, sind es natürlich die pöhsen (nicht arbeitsberechtigten) Asylwerber, die dafür verantworlich sind…
Österreich: schönes Land, fetzendepperte Leut
Schon blöd, wenn auf einmal Themen wie Arbeitszeitverkürzung und Mindestlohn diskutiert werden, während der eigene Kocher grad am Sozialabbau in die andere Richtung bastelt.
“Ein Land, in dem Schulen, Unis und medizinische Versorgung kostenlos sind, für alle.”
Wusste gar nicht, dass die Studiengebühren abgeschafft wurden. Kopiergeld in der Schule wird jetzt auch vom Staat bezahlt? Sehr gut.
Schon das sie die Probleme die Övp Regierungen erzeugt haben anspricht.
Oida, wie weltfremd, unsympathisch und unreflektiert kann man bitte sein?
ÖVP: Ja!
Lack gesoffen, würd ich sagen…
“Aufgrund der Krisen der letzten Jahre war dafür zuletzt mehr Staat notwendig. Nun ist es Zeit, das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen zu lassen. (13/13) Was denken Sie? (K.E.)”
Öh, ja, mehr Staat der die Wirtschaft gerettet hat, die Leute gleich weiterhakeln durften für weniger Geld, Rekordgewinne der Energieunternehmen aufgrund der Geschenke von Papa Staat, war ja immer so, Gewinne wenn möglich privatisieren und die Verluste aufteilen.
Die “Gierflation” zeigt eh was passiert wenn das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlägt. Jeder nimmt mit was geht, der Staat hilft ziellos mit der Gießkanne.
Frau Edtstadler, wos zahlt Ihna die KPÖ für diese Wahlwerbung?
Weu jetzt wähl ich die KPÖ damit Oaschlecher wie Sie ins bolschewistische Umerziehungslager kumman.
Sie hat in einigen Punkten recht (bei der 40h Woche, der „gratis“ Krankenleistung und den Reichen nicht, die können ruhig mehr beitragen), aber es war doch gerade die ÖVP, die uns in diese Situation gebracht hat und den Staat in eine, von unten nach oben umverteilende, Monstrosität umgebaut hat.
ich fasse zusammen:
jene, die sich eigenständig auf staatskosten saftige lohnerhöhungen gönnen (die zeiten sind ja für uns alle schwer) … jene, die mit privatjets um die welt düsen … jene, die (eh nur halb genutzte) luxus klimaanlagen anschaffen …
jene, die mit furhparks, bonis, repräsentationsprämien, kostenlosen (also für sie – nicht für den steuerzahler) opernball lougen ein fürstliches leben führen
jene, die in bussi – bussi mentalität eigene freunderl auf gut bezahlte staats posten setzen und gerne auch mal steuergeld für wünschelruten oder welches tier bin ich aktionen ausgeben
jene, die massivst parteiförderungen (wie in kaum einem anderen land unserer welt) erhalten
die sich auf steuergeld kunstblumen und goldene klaviere um zig tausende euro zukaufen,
und die dank bedingungsloser lohnfortzahlung und den richtigen “connections” [ja, liebe frau G. erst gegen glücksspiel wettern, dann bei novomatik anheuern] nie in den genuss kommen werden, jemals eines der ämter, über die sie so gerne reden auch nur ansatzweise von innen sehen zu müssen
​
genau dieser typ mensch will uns nun erzählen,
dass wir weniger staat bräuchten?
wie wäre es denn einmal, selbst mit gutem beispiel voran zu gehen,
also, bevor man über andere, die schon am boden liegen und blöderweise nicht teil der “familia” sind herzieht!?