Ist der Flächenverbrauch. Glaubt ihr nicht, ich beweis es:

Etwa 40% der Fläche unseres schönen Landes ist Dauersiedlungsraum. das ist etwa 33 501 km² Da stehen insgesamt [5300 Fialen](https://oe3.orf.at/stories/3013559/) (1500 allein Spar und 1200 allein Billa). 1 Geschäft pro 6km² oder nach Einwohner 1 Geschäft für 1500 Kunden (mag nach viel klingen ist es aber nicht).

Bedenkt das die Geschäfte sich aus den Aufschlag auf die Produkte finanzieren, alle kommunalsteuern zahlen mussen und jeder Standort die Logistik schwieriger macht.

Ich fange nicht damit an das bei mir zuhause 3 Billla, ein Spar, ein Hofer und ein Penny steht (ich bin da ein Extrembeispiel), oder das manche Ortschaften einfach nichts haben. Wir können auch darüber sprechen das die Fiallen immer größer werden und möglichst irgenwo am Stadtrand stehen damit alle mit dem Auto hin müssen.(ausserdem keine Stockwerke darüber keine Solarzellen auf dem Dach…).

All diese Gebäude müssen mit Strom(Energiekrise) versorgt werden, brauchen Mitarbeiter und Logistik(lohnerhöhung, treibstoff), und produzieren Müll(Lebensmittelverschwendung-> weniger Lebensmittel, teurer).

Ich kann verstehen wenn die Ketten sagen sie machen eh nicht viel Gewinn, aber sie machen eine Menge Umsatz. Wenn ich so wirtschaften würde, würden mich alle Fragen ob ich deppat bin. So nach dem Motto Krose Krabe 2 neben der ersten.

Dazu kommt das die herstellende Industrie und die Bauern nach Jahren beschlossen haben tatsächlich auch wieder mal Geld sehen zu wollen (ging nicht mehr anders die sind auch von der teuerung betroffen und wollen nicht umsonst arbeiten).

Abschließend sag ich euch der Grund warum bei uns alles teuerer wird ist im Lebensmittelbereich Systematisch und die anderen Bereiche wittern Geld. Das könnten wir uns ersparren wenn wir nicht jeden ertragreichen Acker zubaun würden(weniger Acker -> teurere Lebensmittel)

16 comments
  1. Bin ich ganz bei dir.

    Gmunden hat gut 14.000 Einwohner und es gibt:

    * 2 Eurospar

    * Spar

    * Unimarkt

    * Billa & Billa Plus (ganze 200m entfernt voneinander)

    * 2 Hofer

    * Norma

    * Lidl

    Und das ist nur Gmunden – Pinsdorf und Altmünster haben auch je einen Eurospar. Altmünster dann noch Hofer und Billa und auch die anderen Nachbargemeinden sind recht gut ausgestattet, also es ist nicht so, dass die alle nach Gmunden fahren müssten, theoretisch hätten die die Sachen auch im Ort.

  2. ahja die armen Ketten sagen sie machen nicht viel Gewinn, na dann stimmt das sicher.

    aber hey, wenn deine Argumentation wirklich stimmt, dann ist die einzige Lösung eine Enteignung der Konzerne. Die Marktwirtschaft hat laut deiner Argumentation ja zu ungleichmäßiger Abdeckung und teuren Preisen geführt. Es gibt dann einen einzigen staatlichen Supermarktbetreiber, der braucht keine Standorte zu eröffnen um den Konkurrenten zu schaden sondern nur im Gesichtspuntk einer möglichist guten Abdeckung in Kombination mit möglichst günstigen Preisen.

  3. >Wir können auch darüber sprechen das die Fiallen immer größer werden und möglichst irgenwo am Stadtrand stehen damit alle mit dem Auto hin müssen.(ausserdem keine Stockwerke darüber keine Solarzellen auf dem Dach…).

    Sollten ma eh auch. I frag mi wie des sein kann, dass ma (wie fü Leut scho sagen) auf der einen Seitn Bodenversiegelungsweltmeister sand, oba daun entstehen gigantische neue Autotempel (aka. ‘Einkaufszentren’) de alle ebenerdig sind und an gigantischen Parkplatz ham. Anstelle, dass ma halt in de Höhe baut & des Ding weniger Platz verbrauchn lasst oder irgendwas andres über die Gschäftl drüber hat.

  4. In meinem nächsten Post erläutere ich warum Teuerung eindeutig darauf zurückzuführen ist dass die blede Susi in der Volksschule ned mit mir ausgehen wollt

  5. Ich frage mich auch schon lange warum solche Bauten bewilligt werden ! Ich wohne im 14. Bezirk in Wien, zugepflastert mit Supermärkten. U.a. haben wir einen Hofer der wie obe angesprochen ein rein ebenerdiges Gebäude ist. Ohne Stock, Begrünung, Solaranlage oder sonstwas.Daneben einen riesen Parkplatz der ohnehin nie voll ist, weil noch 5 andere Supermärkte fußläufig erreichbar.
    Zwischen dem Supermarkt und der Straße war noch ein verwildertes Grundstück. Und was war ? Es wurde dem Supermarkt bewilligt das alles einfach für weitere Parkplätze zu betonieren ! Ohne irgendwelche Auflagen für Begrünung, Überdachung oder sonstwas. Es ist mir unbegreiflich warum hier nicht mindestens Begrünung vorgeschrieben wird !

  6. Vollkommen richtig. Ich kenn kein Land wo es eine so große Geschäftsdichte gibt wie in Österreich. Und sie machen mehr als genug Gewinn, die stellen sich nur deppat.

  7. Nee, dass glaube ich persönlich nicht. Ich hab mal als Externer bei einem Projekt mit REWE Managern gearbeitet. Für die sind die zahlreichen Filialen in erster Linie Werbung.

    D.h. wenn ich als Konsument beim pendeln viele “Billa” Filialen sehe, bleibt mir die Marke wahrscheinlicher im Gedächtnis und ich kaufe in Folge auch wahrscheinlicher bei einer Billa in meinem Wohnort ein. Zumindest war das damals (vor 6-7 Jahren) die Strategie. Miete und Strom sind für die, trotz Kühlkette, Peanuts. Du willst gar nicht wissen was die für Umsätze machen. Die vermeintliche Preiserhöhung bei Lebensmittel, Rohstoffe und Transport geben die so und so 1-zu-1 an uns Endkunden weiter. Würd sagen hier liegt der Hund eher begraben. Nur meine Meinung.

    Nichtsdestotrotz geht mir die Bodenversiegelung in Österreich auf die Nerven. Sehe das auch problematisch.

  8. Ich finds halt erstaunlich wie in jeder Analyse alle möglichen Gründe für Teuerungen gefunden werden, außer dass der Raiffeissenkonzern in Österreich auf die Grundnahrungsmittel Salz, Molkerei, Mehl sowie Zucker defakto Monopole besitzt. Vielleicht haben die Preise ganz kleinwenig auch damit zu tun.

  9. Ich hab kürzlich im TV mal ein paar Zahlen aufgeschnappt:

    AT ca. 60 Märkte pro X-Tausend EW (Bezugsgröße vergessen…).
    DE ca. 45 Märkte…

    D.h. deutlich höhere Fixkosten/Flächenverbrauch wie schön von anderen Postern erwähnt

    Außerdem deutlich weniger Großdiskonter a la Kaufland

    Weiters interessant aus dem Artikel:
    “…teilten sich 2020 die großen Player Spar, Rewe und die Diskonter Hofer und Lidl laut der Statistikdatenbank Statista mehr als 90 Prozent des Marktes. Ganz anders in Deutschland: Hier halten die führenden Unternehmen (Edeka-Gruppe, Rewe-Gruppe, Schwarz-Gruppe) im Lebensmittelhandel rund 64 Prozent der Marktanteile, wie aus den Daten hervorgeht.”

    Source:
    https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/2117923-Land-der-Supermaerkte.html

    Edit: Quelle gefunden und Wert für DE von 36 auf 45 korrigiert

  10. Noch ein anderer, sehr wichtiger Aspekt: Österreich ist ein Land mit einer extrem hohen Aktionsdichte. Wir haben wesentlich mehr Aktionen als z.B. in Deutschland.

    Bei uns kriegt man z.B. mehr oder weniger fix beim Billa -25% auf die drei teuersten Produkte im Einkauf, sofern man die Sticker aus der Werbesendung mit nimmt. Dazu kommt, dass man z.B. mit dem Jö-Rabattsammler mal eben -20% auf den ganzen Einkauf bekommt.

    Das deutsche Pendant zum Jö ist Payback, und dort bekommt man -1-2%.

    Das klingt ganz nett, bis man etwas weiter denkt und realisiert, dass das die Supermärkte nicht aus Nettigkeit machen, und stattdessen einfach der Normalpreis äquivalent erhöht ist, so dass die Geschäfte auch trotz Aktion das gleiche Geld verdienen.

    Was man also in Österreich mit Aktionswoche, Lieblingsprodukt und Rabattsammler zahlt, zahlt man in Deutschland einfach als Normalpreis. Dafür haben die auch wesentlich weniger Aktionen als hierzulande.

    Wer hat’s erfunden? Der Karl Wlaschek, möge er für seine Taten in der Hölle schmoren.

  11. also ich komme aus einem heutigen Nest, dass in den 70er Jahren noch 7 Lebensmittelgeschäfte hatte……heute gibt es gerade noch eines.

    Selbst die Bezirksstädte aus meiner Heimatregion (Scheibbs, Lilienfeld) sind von Abwanderung betroffen und da kommen keine neuen Lebensmittelgeschäfte mehr dazu.

    So ganz kann ich Deine Rechnung für den ländlichen Raum aber nicht nachvollziehen.

  12. Du hast recht und unrecht.

    Recht hast du, das uns eingeredet wird, das wir Österreicher unbedingt nahe Supermärkte wollen. Das ist nur leider blödsinn und plausibilisierte eine auf Wachstums KPIs ausgerichtete expansions Strategie in einem zwergenland.

    Unrecht hast du, das es der Treiber für Inflation ist. Wäre es das, hätten wir schon seit Jahrzehnten deutlich höhere Lebensmittelpreise gegenüber deutschland. (Und nicht nur die deppensteuer) Zu größten teilen ist einfach Gewinnmaximierung nach zubeobachten nach einer corona Durststrecke.

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