Gesundheit: Ärztekammer für hohe Ambulanzgebühr

7 comments
  1. Vielleicht sollte die Ärztekammer mal ein bissl scheißen gehen und sich nicht gegen ambulante Ärztezentren wehren DIE GENAU DIE NISCHE BEDIENEN wennst es wagst am Wochenende oder am Abend was zu haben, und der Ärztenotruf dich am Telefon behandelt wie Ludwig XIV einen Knecht

  2. > Gleichzeitig bedürfe es aber eines Ausbaus im niedergelassenen Bereich.

    Na wenigstens überreißt er’s selbst… aber gut, dann diskutier ma 2040 nochmal drüber, weil viel früher wird sich auch im niedergelassenen Bereich vermutlich nix tun.

  3. Ich halte wenig von der Ärztekammer aber das is einer der dümmeren Vorschläge in den letzten Jahren. Völlig an der Realität vorbei. Traurig

  4. Würd sich halt von selber lösen, wenn wir nicht konsequent den niedergelassenen Bereich zamhauen würden. Als Allgemeinmediziner verdienst einen Scheiß, hackelst doppelt so viel wie vorgesehen, kriegst das aber natürlich nicht abgegolten, weil du scheinselbstständig bist, 75% deiner Arbeitszeit geht für Bürokratie und Verwaltungsaufgaben drauf, die auf dich abgewälzt werden, und Zeit, dich um deine Patienten zu kümmern (was viele Allgemeinmediziner eigentlich gern machen würden), hast überhaupt keine. Solang wir das nicht in den Griff kriegen, werden die Leut weiter in die Ambulanz rennen, weil dass man ned 8 Monate auf jeden beliebigen Termin warten will, ist auch verständlich.

  5. Bei vielen Spitalsambulanzen sind inzwischen die Annahmeschlusszeiten so frueh das sich ein vorheriger Arztbesuch zum Abholen der Ueberweisung nicht ausgeht wenn die Praxis erst um 9 Uhr aufmacht.

    Hab das vor vielen Jahren einmal gemacht, wurde dann von der Aufnahme trotz Ueberweisung (!) die offensichtlich vor weniger als 60 Minuten (!) heruntergekanzelt warum ich denn nicht frueher gekommen sei, und dass es erst morgen ginge.

    Fuer einen Schmerzpatienten der die ganze Nacht vor Schmerzen nicht schlafen konnte, und der weil das Gehen inzwischen so schmerzhaft war sich mit dem Taxi (anstelle von ein paar Stationen U-Bahn) vom Arzt ins Spital fahren lassen musste.

    Nach einem Gespraech mit der Ambulanzleitung (nur: was machen dann die die das nicht koennen, weil sie nicht gut genug Deutsch sprechen, es ihnen zu schlecht geht um dafuer noch die Kraft zu haben …) ging es dann (wenig ueberraschend) doch — aber warum soll ich mir nochmal sowas antun? Das System hat mich aktiv fuer den Versuch es richtig zu machen und zu erst zum Arzt und dann zur Ambulanz zu gehen poenalisiert.

    Ergo, immer dann wenn ich davon ausgehe das es ohnehin ein Ambulanzbesuch wird geht es zur Ambulanz, ohne Umweg zum Arzt vorher.

  6. Kein Wunder wenn die Ambulanzen so voll sind weil so viele Deppen eine Ambulanz von einem Hausarzt nicht unterscheiden können. Und wenn man sie darauf aufmerksam macht fangens gleich zum Radalieren hat. Hat schon seine Gründe warum das Security-Personal in den Gesundheitseinrichtungen so stark aufgestockt werden musste.

  7. > Wer nicht ein entsprechendes Schreiben eines Haus- oder Facharztes bzw. der Gesundheitshotline vorweisen kann, soll nach Vorstellungen Mayers sämtliche in einer Spitalsambulanz anfallenden Kosten für Untersuchungen und Behandlungen selbst bezahlen, und das ohne Deckelung. Also auch dann, wenn die Kosten mehrere tausend Euro betragen, was durchaus keine Seltenheit wäre. „Denn dann kommen die Patienten nie wieder ohne Überweisung“, sagte der Ärztekammer-Vize zur „Presse“.

    Oida ![img](emote|t5_2qo9i|28145)

    Da sehnt sich wer gewaltig nach US Verhältnissen.

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