Coronavirus: ÖGK geht gegen Ärzte als Impfgegner vor

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  1. >Wenn Patientinnen und Patienten zu Schaden kommen, könne das Strafrecht zur Anwendung kommen, so Huss. Weiters gebe es disziplinäre Möglichkeiten der Ärztekammer, die bis zu einem Verbot der Berufsausübung reichen. Und schließlich könne die ÖGK den Kassenvertrag entziehen. Für solche Ärzte könne es keine Verträge geben, betonte der ÖGK-Obmann. Er habe „wenig Verständnis“, wenn Ärzte gegen die Impfung auftreten. Die Impfung sei die einzige Möglichkeit, aus der Pandemie herauszukommen.

  2. Sofern ich mich nicht täusche, hindert der Entzug des Kassenvertrags allerdings Ärzte nicht daran, ihren Beruf als Wahlärzte weiterhin auszuüben. Das ist zwar eine nicht unangebrachte Maßnahme, hat aber meines Erachtens wenig Einfluss auf den Umgang mit Schwurblern. Diese haben ohnehin schon kein Problem damit (falls sie es sich denn leisten können), “traditioneller” Medizin aus dem Weg zu gehen und dafür auch Unsummen auszugeben – im Kontext von Corona also zu einem privaten Arzt anstatt zu einem Kassenarzt zu gehen, um eine Befreiung von der Impfpflicht zu erreichen.

    Insofern drehen wir uns im Kreis: Die einzig nachhaltige Lösung ist die Beschränkung dieser Befugnis auf Amtsärzte. Ich begrüße es wiederum, Impfgegnerärzte zu delegitimieren und somit zumindest etwas aus dem Verkehr zu ziehen.

  3. ich will das nicht kritisieren, stimme den maßnahmen zu.

    aber ich frag mich, ob alle rechtlich fundiert und umsetzbar sind.

    und ich stell mir schon auch die frage, warum gegen ärzte vorgegangen wird, während eine partei, die im NR sitzt, die gleichen botschaften rausbläst und hetzt.

    weil mans kann, scheint mir ein bißl dünn.

  4. Die ÖGK schon. Die ÄK nicht.

    Die einen schauen, dass mit dem Geld was vernünftiges passiert. Die anderen, dass das Geld in die eigenen Taschen fließt.

  5. Trotzdem könnte der Arzt dann noch munter in seiner Privatpraxis Maskenbefreiungen verkaufen und Veterinärmedikamente verschreiben. Typisch Österreich. Aber weed legalisieren, no way!

  6. fyi, zumindest die Wiener Ombudsstelle begrüßt es wenn man solche Ärzte auch bei ihnen meldet. Die Hausärztin meiner Mutter administriert eine Impfgegner Gruppe wo aktiv Werbung gegen die Impfung gemacht wird. Dafür werden anscheinend andere Mittelchen (zumindest einmal Ivermectin) Wirkung zugesprochen.

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