Die Krankenversicherungen erwarten für heuer ein Defizit von 578,7 Mio. Euro. Damit fällt die aktuelle Prognose des Dachverbandes für die drei Träger um 50,6 Mio. Euro schlechter aus als noch vor drei Monaten. Für die nächsten vier Jahre wird weiter ein Minus erwartet, allerdings auf weit niedrigerem Niveau.

Für 2022 ergibt die vorläufige Bilanz ein Minus von 421,2 Mio. Euro, nachdem man im Februar noch mit 354,5 Mio. Euro gerechnet hatte.

Erwartet wird, dass die drei Träger – Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), BVAEB der Beamten, Eisenbahner und Bergleute sowie SVS der Selbstständigen und Bauern – heuer insgesamt 24,084 Mrd. Euro einnehmen werden.

Als größte Ausgabeposten werden voraussichtlich 6,248 Mrd. Euro für ärztliche Hilfe, 4,821 Mrd. Euro für Heilmittel und 6,245 Mrd. Euro für „Anstaltspflege und medizinische Hauskrankenpflege – Überweisung an den Krankenanstaltenfonds“ ausgegeben.

https://orf.at/stories/3316891/

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