Grundsätzlich stimmen ja nicht die gleichen ab bei der Stichwahl.
Aber dass jene die Rendi-Wagnee gewählt haben dann plötzlich Doskozil nehmen scheint mir nicht logisch.
Babler wirds, und damit wird die SPÖ 2024 mit 0,1% PLUS (von den Grünen geholt) jubelnd Dritter.
51% wären wenigstens eine absolute Mehrheit, also der Kompromiss mit der breitesten Zustimmung und nicht bloß eine etwas größere Kerngruppe.
Siehe zum Beispiel die FPÖ:
Deren Erfolg besteht vor Allem darin, dass sie sich von allen anderen Parteien abgrenzt (bei denen sich grundsätzliche Zustimmung zB über Corona-Maßnahmen, Ukraine-Hilfen, etc oft auf 4 Parteien im Detail aufteilt). Egal um welches Thema es geht, die FPÖ versucht einfach ein Auffangbecken für alle Protestler zu sein. Dadurch sind sie inzwischen die größte Wählergruppe.
Aber die absolute Mehrheit im Land hat sich zb lieber VdB statt Hofer als Bundespräsident gewünscht (auch wenn sie noch lieber ihren eigenen Kandidaten durchgeboxt hätten). Ranglisten-Wahlen wären das beste System um den breitesten Kompromiss zu finden. Aber das gibt’s so gut wie nirgends, weil vor Allem Außenseiter davon profitieren würden.
Sehr lustig wie jeder sagt, er hätte (fast) gewonnen. Dabei haben 66% gegen den jeweiligen Kandidaten gestimmt. Wer weiß wie die Rendi-Wagner-Wähler nun wechseln?
Die wppler hätten halt gleich “ranked-choice” oder Zweitstimmen machen sollen. Dann kann jeder seine 1. Wahl und seine 2. Wahl abgeben. Wenn keiner absolute kriegt, dann werden die zweitwahlstimmen zwischen den 2 Topkandidaten ausgezählt und die Sache hat sich.
Aber dafür muss man halt ein Minimum an Vorraussicht und echtes Interesse an einem demokratischen Prozess haben.
War bei der SPD am Ende ähnlich. Scholz hatte damals mit ~ 49,99% verloren.
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Grundsätzlich stimmen ja nicht die gleichen ab bei der Stichwahl.
Aber dass jene die Rendi-Wagnee gewählt haben dann plötzlich Doskozil nehmen scheint mir nicht logisch.
Babler wirds, und damit wird die SPÖ 2024 mit 0,1% PLUS (von den Grünen geholt) jubelnd Dritter.
51% wären wenigstens eine absolute Mehrheit, also der Kompromiss mit der breitesten Zustimmung und nicht bloß eine etwas größere Kerngruppe.
Siehe zum Beispiel die FPÖ:
Deren Erfolg besteht vor Allem darin, dass sie sich von allen anderen Parteien abgrenzt (bei denen sich grundsätzliche Zustimmung zB über Corona-Maßnahmen, Ukraine-Hilfen, etc oft auf 4 Parteien im Detail aufteilt). Egal um welches Thema es geht, die FPÖ versucht einfach ein Auffangbecken für alle Protestler zu sein. Dadurch sind sie inzwischen die größte Wählergruppe.
Aber die absolute Mehrheit im Land hat sich zb lieber VdB statt Hofer als Bundespräsident gewünscht (auch wenn sie noch lieber ihren eigenen Kandidaten durchgeboxt hätten). Ranglisten-Wahlen wären das beste System um den breitesten Kompromiss zu finden. Aber das gibt’s so gut wie nirgends, weil vor Allem Außenseiter davon profitieren würden.
Sehr lustig wie jeder sagt, er hätte (fast) gewonnen. Dabei haben 66% gegen den jeweiligen Kandidaten gestimmt. Wer weiß wie die Rendi-Wagner-Wähler nun wechseln?
Die wppler hätten halt gleich “ranked-choice” oder Zweitstimmen machen sollen. Dann kann jeder seine 1. Wahl und seine 2. Wahl abgeben. Wenn keiner absolute kriegt, dann werden die zweitwahlstimmen zwischen den 2 Topkandidaten ausgezählt und die Sache hat sich.
Aber dafür muss man halt ein Minimum an Vorraussicht und echtes Interesse an einem demokratischen Prozess haben.
War bei der SPD am Ende ähnlich. Scholz hatte damals mit ~ 49,99% verloren.