Teuerung: Gleicher Lebensstandard kostet 405 Euro mehr als vor zwei Jahren

21 comments
  1. Was ich an solchen Zahlenspielen einfach dämlich finde ist die Tatsache, dass viele nichtmal die 405€ hätten, auch vor der Inflation nicht. Natürlich kann ich einen wie immer gearteten Zahlenwulst heranziehen, der bei über 30% der österreichischen Haushalte nicht trifft, Sinnvoll ist das jedoch nicht. Und ja, mit meinen ca. 1600€ Monatseinkommen gehöre auch ich zu denen die sich die 405€ mehr nicht leisten könnten, auch vor 2022 nicht.

  2. >Ein Ein-Personen-Haushalt gab 2021 im Durchschnitt monatlich 2.100 Euro aus.

    mit 2.100 Euro monatlich würde ich behaupten, dass man doch schon sehr sehr gut leben kann. Mal ein kleiner Breakdown:

    Wohnung (2021 noch nicht exorbitant teuer): 700€ für 60 M2

    Strom: 1400kwH pro Jahr = 117kwH pro Monat = 23,40€ für 20 cent

    Essen&Trinken = 300€

    Freizeit = 200€

    Kleidung = 150€

    Auto = 200€

    ———————————————————————

    Summe: 1573,40€

    ​

    und ich würde behaupten, dass man bei diesen Ausgaben einen relativ komfortablen Lebensstil führen konnte. Bitte um eure Meinungen was ihr davon haltet

  3. Was für eine miese Überschrift! 405€ mehr als was? Für einen Millionär sind 400€ nix. Für wen, der 1.200€ verdient ist das ein Drittel mehr.

    “405€ mehr” alleine, ist eine nutzlose Aussage.

  4. Deswegen wird nix unternommen, 400+ ist change für die ÖVP.
    Erst wenn’s anfängt in den eigenen Taschen weh zu tun wird’s relevant

  5. Ja. Fuer mich trifft das.

    Konnte ich frueher ohne irgendwie sparsam leben zu muessen im Monat ungefaehr diese 400 zur Seite legen, fehlen mir die jetzt.

  6. Ich Denke das komt für eine Durchschnitsperson hin. Lebensmittel, Gas und Strom haben sich verteuert, beim Strom und Gas zahle ich z.b. fast das 3-fache von 2021, klingt also alles in allem realistisch für mich. Ich kann mir das in der momentanen Situation leisten, und klage deshlab auch nicht, aber meine Gedanken sind oft bei vielen anderen von denen ich weiß das sie früher schon kaum was zur Seite legen konnten weil sie das Geld das sie verdient haben einfach gebraucht haben um sich udn die Familie zu ernähren und so weiter.

    Ntürlich darf man nicht vergessen, jeder kann auch etwas sparen, weniger Auswärts Essen, nicht so oft neue geräte wie handy, Fernseher usw. aber dennoch trift es viele hart.

  7. Das klingt jetzt natürlich nicht wenig, allerdings hat man auch höhere Einnahmen.

    Ich hab 3,5 und 9,6% KV Anpassungen bekommen. Kalte Progression wurde weitgehend abgeschafft, also sind das auch netto ca. 13% mehr als 2021.

    Lohnsteuer wurde gesenkt om Juli 2022. Bringt mir ca. 1000 eur im Jahr.

    Dazu Kinderbonus von 1500 auf 2000.
    Dazu etweige andere Einmalzahlungen der Regierung (Energiekostenzuschuss,…)

    Unterm strich ist unser Haushalt wohl einer der wenigen, die nicht negativ ausgestiegen sind (oder sogar positiv).

  8. Heizung? Strom is billig bei dir; bin umgezogen und die EVN verlangt mehr als das doppelte an Vorschreibungen als vorher

  9. Wir sind was die Teuerung angeht auf der Gewinnerseite. Wir haben ein realtiv neu gebautes Haus mit Wärmepumpe. Unser Kredit ist ein reiner Fixzinskredit (1,5 %) und unser Stromvertrag hat noch Preisgarantie von 6 cent/kwH (Abgeschlossen 2021). Somit haben wir kostenseitig nur Steigerungen bei Lebensmitteln und etwas beim Schul/Betreuungsgeld für unseren Sohn, wobei ja angeblich die Kosten für das Schulessen in Wien jetzt übernommen werden. Die Lohnsteigerungen, erhöhter Kinderabsetzbetrag etc übersteigen unsere Mehrkosten deutlich.

    Auch wenn wir profitieren, finde ich es letztklassig daß hier nicht eingegriffen wird, weil es für Viele eben anders aussieht !

  10. Naja coronabedingt haben wir fast nix ausgegeben – kein shoppen( von unnützen sachen, die man erst braucht wenn man sie sieht), ganz seltenst essen holen – weil essen gehen wir gern, aber auswärts.

    Dann haben wir die preise der wirten frech gefunden – erst sinds hochgefahren, dann wurde die mwst auf 5% gesenkt, der konsument hat davon nix gemerkt – dann war die mwst wieder normal und die haben die 5% weg und die 10% draufgeschlagen und weiter erhöht.

    Wir essen immer noch gern, aber vermehrt daheim.

    Ahja und haben den lebensstandart aus corona nicht mehr hochgefahren – dh wir brauchen gleichviel wie vor corona und merken aber keinen einbruch weil wir ja zu corona runtergefahren habem.

    Klingt verschwurbelt – kanns aber nicht besser erklären.

  11. Und vor ein paar Monaten kamen einem hier noch die Leute mit diesem drecks geschönten “Miniwarenkorb” und dass das alles nicht so schlimm sei.

  12. Ich habe bis Oktober letzten Jahres 933€ im Monat zur Verfügung gehabt und es war sich locker flockig ausgegangen.

    Seit Oktober 2023 hatte ich dann 1.400€ zur Verfügung und obwohl ich nichts anders mache als davor, bleibt mir kaum was über.
    Wäre ich nicht in Bildungskarenz gegangen, hätte mir die Inflation das Genick gebrochen.

  13. Aber die ÖVP hat doch die Inflation für beendet erklärt? 😥
    Ich dachte unser Karli hat sie eigenhändig runtergedrückt …

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