change my mind, aber wer nicht ordentlich verhütet, muss dann bitte selbst die kosten dafür tragen, dumm zu sein…
edit: keine ahnung wie ihr jungfräulichen drauf kommts, dass obiges auf abtreibung nach vergewaltigung zutrifft…aber happy downvoting, wenn der schaum vorm mund und augen das lesen unmöglich macht
Also kurz Zusammengefasst.
-Schränkt die Salzburger Regierung Abtreibungen ein?
Laut der zitierten Quelle: Nein. Es geht um eine Aufklärungskampagne und eine Erhebung. Warum nicht kann man machen, je nachdem wie man die Kampagne führt und was das eigentliche Ziel ist (hier liegt wohl das Problem: ich unterstelle biblische Moralvorstellungen)
-Gesundheitliche Belastung und Kosten
Ja
-Abtreibung muss straffrei werden
Bin kein Jurist, die Fristenlösung ist ein Kompromiss und man kann sicherlich über eine Änderung der Rechtslage diskutieren (mM auch notwendig)
-Abtreibungen müssen in ganz Österreich möglich sein
Ja. Das man vom Burgenland gegenfalls nach Niederösterreich oder in die Stmk. fahren muss ist dabei aber sicher weniger problematisch als die Tatsache, dass man im Westen nur Private Angebote hat.
-Die Kosten sollten die Krankenkassen tragen
Puh, vermutlich der kontroverseste Abschnitt des Videos. Bin da selbst unschlüssig, vor allem nachdem Frauen (bezieht es sich nur auf das Einkommen der Frau?) mit geringen Einkommen Erstattungsmöglichkeiten haben. Das wirft aber weitere Fragen auf: Eine schnelle google Suche ergab nämlich, dass die Kosten ausschließlich bei medizinischen Gründen übernommen werden. Wo liegt die Einkommensgrenze?
Ich persönlich finde einen Selbstkostenanteil prinzipiell nicht schlecht aber es sollte Ausnahmen geben. Die Selbstkosten hätten dann natürlich immer alle involvierten Personen zu tragen, aliquot ihres Einkommens! (sofern Frau das bekannt machen kann/will)
Das Problem: Es gibt so viele Gründe warum sich eine Frau für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet und ich denke, dass es für keine der betroffenen Personen eine leichtfertige Entscheidung ist. Daher glaube ich, dass die intrinsische Hürde ausreicht und Schwangerschaftsabbrüche von den Krankenkassen übernommen werden sollten.
Zu pauschalisieren: “die kosten dafür zu tragen, dumm zu sein…” ist im besten Fall ignorant, im schlimmsten Fall dumm.
u/LookitheFirst hat noch einige gute Argumente aufgezeigt unter anderem die Volkswirtschaftlichen Kosten.
Anm. zu meiner Person:
Männlich und wohl eher im allgemein als Links bezeichneten Lager zu verorten
An alle die jetzt meinen man ist selbst schuld und sollte deswegen zahlen müssen: die meisten Frauen geben ohnehin Unmengen für Verhütungsmittel aus, meine Spirale zb. hat 500€ gekostet. Kein Verhütungsmittel ist 100% sicher, also sollen wir da nochmal draufzahlen?
Warum muss mein Uterus so teuer sein?
Von Typen die das Kondom verweigern, stealthing und Vergewaltigungen will ich hier garnicht erst anfangen.
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change my mind, aber wer nicht ordentlich verhütet, muss dann bitte selbst die kosten dafür tragen, dumm zu sein…
edit: keine ahnung wie ihr jungfräulichen drauf kommts, dass obiges auf abtreibung nach vergewaltigung zutrifft…aber happy downvoting, wenn der schaum vorm mund und augen das lesen unmöglich macht
Also kurz Zusammengefasst.
-Schränkt die Salzburger Regierung Abtreibungen ein?
Laut der zitierten Quelle: Nein. Es geht um eine Aufklärungskampagne und eine Erhebung. Warum nicht kann man machen, je nachdem wie man die Kampagne führt und was das eigentliche Ziel ist (hier liegt wohl das Problem: ich unterstelle biblische Moralvorstellungen)
-Gesundheitliche Belastung und Kosten
Ja
-Abtreibung muss straffrei werden
Bin kein Jurist, die Fristenlösung ist ein Kompromiss und man kann sicherlich über eine Änderung der Rechtslage diskutieren (mM auch notwendig)
-Abtreibungen müssen in ganz Österreich möglich sein
Ja. Das man vom Burgenland gegenfalls nach Niederösterreich oder in die Stmk. fahren muss ist dabei aber sicher weniger problematisch als die Tatsache, dass man im Westen nur Private Angebote hat.
-Die Kosten sollten die Krankenkassen tragen
Puh, vermutlich der kontroverseste Abschnitt des Videos. Bin da selbst unschlüssig, vor allem nachdem Frauen (bezieht es sich nur auf das Einkommen der Frau?) mit geringen Einkommen Erstattungsmöglichkeiten haben. Das wirft aber weitere Fragen auf: Eine schnelle google Suche ergab nämlich, dass die Kosten ausschließlich bei medizinischen Gründen übernommen werden. Wo liegt die Einkommensgrenze?
Ich persönlich finde einen Selbstkostenanteil prinzipiell nicht schlecht aber es sollte Ausnahmen geben. Die Selbstkosten hätten dann natürlich immer alle involvierten Personen zu tragen, aliquot ihres Einkommens! (sofern Frau das bekannt machen kann/will)
Das Problem: Es gibt so viele Gründe warum sich eine Frau für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet und ich denke, dass es für keine der betroffenen Personen eine leichtfertige Entscheidung ist. Daher glaube ich, dass die intrinsische Hürde ausreicht und Schwangerschaftsabbrüche von den Krankenkassen übernommen werden sollten.
Zu pauschalisieren: “die kosten dafür zu tragen, dumm zu sein…” ist im besten Fall ignorant, im schlimmsten Fall dumm.
u/LookitheFirst hat noch einige gute Argumente aufgezeigt unter anderem die Volkswirtschaftlichen Kosten.
Anm. zu meiner Person:
Männlich und wohl eher im allgemein als Links bezeichneten Lager zu verorten
An alle die jetzt meinen man ist selbst schuld und sollte deswegen zahlen müssen: die meisten Frauen geben ohnehin Unmengen für Verhütungsmittel aus, meine Spirale zb. hat 500€ gekostet. Kein Verhütungsmittel ist 100% sicher, also sollen wir da nochmal draufzahlen?
Warum muss mein Uterus so teuer sein?
Von Typen die das Kondom verweigern, stealthing und Vergewaltigungen will ich hier garnicht erst anfangen.