Das ist fast 10 Jahre alt. Wie schauts denn aktuell aus?
Halbe Analyse, falsche Conclusio.
Einerseits sollte man wenn schon, das gesamte Steueraufkommen betrachten. Also Kest, Köst und Ust im Grunde genommen, wenns um Personenbezogene Steuern geht. Andererseits ist die Forderung nach Senkung der Abgaben auf Arbeit ja umso klarer, wenn man sich diese halbe Analyse anschaut.
Aber man müsste es gscheiter angehen. Es ist nichts daran verkehrt, dass Spitzenverdiener mehr Steuern zahlen. Es ist nur was daran verkehrt, dass Spitzenrenditen noch weniger Steuern zahlen als alle zusammen.
Das zweite Problem an unserem windschiefen Steuersystem ist, dass wir paradoxerweise zu viele Sozialtransfers haben. Hear me out…. Es ist simpel: Umso mehr Sozialtransfers wir zahlen, desto weniger müssen Arbeitgeber an Lohn bezahlen. Weit über die Hälfte aller Mindestsicherungsbezieher sind Aufstocker. Also die bekommen schon eine Geldleistung die mit Arbeit verknüpft ist (AMS, Notstand oder tatsächlichen Lohn), bekommen aber zusätzlich vom Staat eine Aufstockung weils sonst unter dem Existenzminimum wären. Das kanns ja nicht sein.
Was es in Österreich bräuchte wäre ein wirklich starkes Bekenntnis zu einem allgemeinen Mindestlohn und zwar in einer Höhe, die sich sehen lassen kann. Da die Gewerkschaft aber ihre Macht nicht abgeben möchte und die Regierungen zu feig sind die Sozialpartner zu vergraulen, sollte man zumindest einen wesentlich höheren Mindestlohn in sämtlichen staatsnahen Betrieben einführen, der sich sehen lassen kann. Im Grunde genommen das Modell Burgenland. Die Privatwirtschaft muss in eine Situation kommen, in der sie um Arbeitskräfte kämpfen muss. Derzeit bekommt man als Einsteiger bei der Stadt Wien ohne kentnisse 1900-2000 brutto. So wenig verdienst du fast nirgendwo mehr, außer in der Gastro und beim KFC und Burgerladen. Sowas kanns nicht sein. Das ist erbärmlich für die einst sozialdemokratische Hochburg der letzten 100 Jahre.
wie schaut die verteilung nach vermögen aus, zahlt der eine prozent mit 50% vermögen im verhältniss entsprechend steuern wie die 99% mit den anderen 50. oder die oberen 10% mit 75% des vermögens?
2014, echt jetzt?
Naja ich kenn einige die ein Haus erben und im Endeffekt mit Teilzeit gleichviel übrig haben wie jemand der doppelt soviel verdient.
Ich glaube um Arbeitssteuern zu senken muss eine Vermögenssteuer kommen.
Die kalte Progression war aber schon mal ein guter erster Schritt
OP wird komplett zerlegt in den Kommentaren und gibt nur trotzig beleidigte Antworten. Großartig
OP wird geroasted lmao. Aber klar in der KPÖ Bubble r/Austria kann man mit so einem Post auch nur verlieren hahaha. Zum Thema, na no na zahlen im Endeffekt nur wenige (Pareto) aber von den anderen (zB Bauarbeiter) wird auch ein wichtiger Teil fürs Land geleistet. Aber ja, auf jeden Fall die Leistungsträger noch mehr zur Kasse bitten
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Das ist fast 10 Jahre alt. Wie schauts denn aktuell aus?
Halbe Analyse, falsche Conclusio.
Einerseits sollte man wenn schon, das gesamte Steueraufkommen betrachten. Also Kest, Köst und Ust im Grunde genommen, wenns um Personenbezogene Steuern geht. Andererseits ist die Forderung nach Senkung der Abgaben auf Arbeit ja umso klarer, wenn man sich diese halbe Analyse anschaut.
Aber man müsste es gscheiter angehen. Es ist nichts daran verkehrt, dass Spitzenverdiener mehr Steuern zahlen. Es ist nur was daran verkehrt, dass Spitzenrenditen noch weniger Steuern zahlen als alle zusammen.
Das zweite Problem an unserem windschiefen Steuersystem ist, dass wir paradoxerweise zu viele Sozialtransfers haben. Hear me out…. Es ist simpel: Umso mehr Sozialtransfers wir zahlen, desto weniger müssen Arbeitgeber an Lohn bezahlen. Weit über die Hälfte aller Mindestsicherungsbezieher sind Aufstocker. Also die bekommen schon eine Geldleistung die mit Arbeit verknüpft ist (AMS, Notstand oder tatsächlichen Lohn), bekommen aber zusätzlich vom Staat eine Aufstockung weils sonst unter dem Existenzminimum wären. Das kanns ja nicht sein.
Was es in Österreich bräuchte wäre ein wirklich starkes Bekenntnis zu einem allgemeinen Mindestlohn und zwar in einer Höhe, die sich sehen lassen kann. Da die Gewerkschaft aber ihre Macht nicht abgeben möchte und die Regierungen zu feig sind die Sozialpartner zu vergraulen, sollte man zumindest einen wesentlich höheren Mindestlohn in sämtlichen staatsnahen Betrieben einführen, der sich sehen lassen kann. Im Grunde genommen das Modell Burgenland. Die Privatwirtschaft muss in eine Situation kommen, in der sie um Arbeitskräfte kämpfen muss. Derzeit bekommt man als Einsteiger bei der Stadt Wien ohne kentnisse 1900-2000 brutto. So wenig verdienst du fast nirgendwo mehr, außer in der Gastro und beim KFC und Burgerladen. Sowas kanns nicht sein. Das ist erbärmlich für die einst sozialdemokratische Hochburg der letzten 100 Jahre.
wie schaut die verteilung nach vermögen aus, zahlt der eine prozent mit 50% vermögen im verhältniss entsprechend steuern wie die 99% mit den anderen 50. oder die oberen 10% mit 75% des vermögens?
2014, echt jetzt?
Naja ich kenn einige die ein Haus erben und im Endeffekt mit Teilzeit gleichviel übrig haben wie jemand der doppelt soviel verdient.
Ich glaube um Arbeitssteuern zu senken muss eine Vermögenssteuer kommen.
Die kalte Progression war aber schon mal ein guter erster Schritt
OP wird komplett zerlegt in den Kommentaren und gibt nur trotzig beleidigte Antworten. Großartig
OP wird geroasted lmao. Aber klar in der KPÖ Bubble r/Austria kann man mit so einem Post auch nur verlieren hahaha. Zum Thema, na no na zahlen im Endeffekt nur wenige (Pareto) aber von den anderen (zB Bauarbeiter) wird auch ein wichtiger Teil fürs Land geleistet. Aber ja, auf jeden Fall die Leistungsträger noch mehr zur Kasse bitten