Wiener Genossen bremsen Bablers Basisdemokratie-Pläne

14 comments
  1. Wenn die Meinung aus dem Burgenland käme, wäre schon wieder Feuer am Dach, inklusive 24/7 Berichterstattung über den neuesten Furz ausn Burgenland.

    Anhand der Historie im Artikel kann man sehen, dass die Wiener wirklich keine Engerl sein dürften. Kern hatte immer innerparteilich Probleme, aber, dass die gerade aus Wien kamen, war mir neu.

  2. Die Überschrift beim Standard lautet übrigens:
    “Wiener Genossen wollen bei Bablers Statutenreform im Bund ‘konstruktiv’ sein”

  3. Die Basisdemokratie hat durchaus so ihre Tücken. Ich erinnere an Corbyn, der fast die Partei ruinierte, oder an den grünen Bundeskongress, der sich quasi selbst aus dem Parlament gebasiswapplert hat, oder auch an das amerikanische basisdemokratische Vorwahlsystem, das einseitig die Ränder des Spektrums begünstigt, und vielleicht am Ende das ganze System zum Kippen bringt. Die gute alte Partei-Nomenklatura, innerhalb derer man sich hocharbeiten muss, bietet auch Vorteile, zB ein angemessener Selektionsprozess, da kann zumindest nicht irgend ein unerfahrener Parvenü übernehmen.

  4. Wenn der Babler es nicht schafft, einige grundlegende Neuerungen durchzusetzen, wird er noch vor der nächsten NR-Wahl an der eigenen Partei scheitern.

  5. Wie ungeschickt kann eine Partei sein. Dabei könnten sie gerade jetzt die Leute abholen und punkten aber man muss sich ja selbst auf die Schuhe pissen…

  6. Was ham alle ständig mit Basisdemokratie?

    Es gibt ein Parteiprogramm das festgelegt wird (da kann sich die Basis einbringen) und dann wählen Leute die Parteien aufgrund dem was die so planen. Wozu dann über jeden schaas an der Basis abstimmen?

  7. Der arme Babler wir man versucht ihn zu schützen und ins richtige Licht zu rücken seitens der Medien.
    Wieder ein Beweis wie dringend die gesamte Medienförderung in Österreich reformiert gehört inkl. der Haushaltsabgabe des ORFs….

  8. Also genau die die Babler ins Amt gehievt haben blockieren jetzt weiter wie zuvor. Die Wiener Partie ist die Kraft der Stillstand in der SPÖ, und dass genau die den Babler lieber wollten als Doskozil sollte einem schon zu denken geben.

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