
Ich höre nicht zum ersten Mal davon, wieso hört man so oft das Menschen nach Südamerika auswandern? Was erhoffen sich diese Menschen davon? Denken die ernsthaft das diese Länder nicht früher oder später ebenso von der Krise und Inflation betroffen werden?
29 comments
Ich hoff das die Österreicher da bald nachziehen. Dort könnens dann alle so leben wie sie wollen. Und wer braucht schon Spanisch.
Notfalls kann ich für die Querdenker auch noch Somalia empfehlen, wer braucht schon die Impfung wenn er auch durch so viele andere Sachen sterben kann
Wurde die alte „rattenlinie“ wieder aktiviert?
Kannst du nicht lesen?
In der Videobeschreibung steht genau warum sie auswandern. Das sind die Gründe, es hat nix mit Krise oder Inflation zu tun.
Paraguay ist das Exil für Deutschsprachige und/oder Rechtsgerichtete.
https://www.welt.de/reise/Fern/article166534731/In-Paraguay-sind-deutsche-Auswanderer-willkommen.html
Ich find das gut. Werd’ eh nie nach Paraguay kommen, also sind die fuer immer weg, ohne dass ich ihnen gleich was Schlimmes an den Hals wuenschen muesste.
Ihnen gefaellts (vorher wenigstens), mir taugts. Win-Win.
Ich hoffe, man kann vermeiden, dass man die wieder zuruecknimmt, wenn ihnen das Geld ausgeht oder sie die Lust am deutschen Leben in Suedamerika verlieren.
Würd ja echt gern wissen wies meinem ehemaligen Schwurblerkollegen geht, der mit seinem ganzen Hab und Gut und Kind und Kegel dort hin ist, weils in Österreich ja immer schlimmer und unaushaltbar wird. Die letzte Meldung war dass der Schwiegervater “Lungenentzündung” hat.
Gibt’s ned irgendso schwindlige Nazitheorien, dass Hitler dorthin geflohen ist? Wenn ned dort dann sitzt er ja auf der dunklen Seite vom Mond
Früher oder später von der Krise betroffen?
Paraguay wäre froh unsere “Krise” zu haben.
Die waren froh unseren Lebensstandard zu haben.
Was sich die Leute denken? Die würden brain washed daher denken sie nicht eigenständig sondern leben in einer Illusion
Diese Deppen, können selbst nur oft nur schlecht Deutsch oder sprechen nur gebrochen bis gar kein Englisch aber in ein anderes Land auswandern. Sollens nur vielleicht ist es eine Lektion in Demut die ihnen den Dunning Kruger austreibt.
klimatechnisch kann ich das schon nachvollziehen, auch in sachen grundbesitz. dort kannst dir halt noch ein schönes stück land leisten und was drauf bauen ohne großartige bürokratie.
hatte selbst vor ca 15jahren mal drüber nachgedacht dorthin auszuwandern
Laut Einreisebestimmungen muss man dort nachweisen gegen Gelbfieber geimpft zu sein.
Das Preisniveau ist in den Länder so viel niedriger, dass du dort ein schönes Leben hast auch mit Krise und Inflation…
Edit: wirklich? Downvotes? Das ist tatsächlich ein Grund warum die Leute, vor allem in der Pension, in “ärmere” Länder ziehen…
Byebye
Braucht’s uns nicht besuchen kommen
Hoffentlich macht das richtig Schule. Es wäre höchste Zeit, dass Österreich diesen mentalen Reinigungsprozess durchmacht. Die Idioten zwangsweise auszusiedeln ist (zum Glück!) nicht möglich, daher begrüße ich es umso mehr, wenn sie sich freiwillig schleichen.
Ist ja was ganz was Neues, dass unsere Spinner nach Südamerika flüchten. Hatten wir doch schon mal vor 60 Jahren.
Von irgendwem beworben und als das gelobte Land verkauft – kommt im Beitrag eh ein bisschen raus. Und die ersten, die hin fahren sehen am Anfang auch die positiven Seiten… Was mit denen nach einem Jahr oder länger ist, oder mit denen die überhaupt später kommen, ist noch komplett unklar.
Die Ersparnisse weg? Man ist eindeutig “Ausländer” mit gewisser Gesinnung? Die Sprache machts nicht einfacher..? Willkommen im eigenen kleinen Ghetto.
Keine Ahnung aber als mein Vater noch jünger war gingen fast alle seine Freunde mal für 5 bis 10 Jahre nach Südamerika, halt eher mehr als sowas ähnliches wie Urlaub
Erinnert mich stark an Colonia Dignidat.
Die kommen mit eingezogenem Schwanz wieder sobald alles vorbei ist, wenn sie den Unterschied bezüglich Lebensstandard direkt sehen.
Ich hab viel Zeit in Süd Amerika verbracht (für mein alter) und kann dir sagen, dass ausserhalb der Städte sehr viel unreguliert und kaum kontrolliert wird.
Die meiste Kontrolle passiert in Tourismus Gegenden, danach kommen die nicht so wohlhabenden aussenbezirken von Städten (favelas in Brasilien zb.) und dann kommen die Städte. Die südamerikanischen Länder sind im Schnitt viel grösser als hier in Europa, ähnlich wie die “deserted regions” in den USA. Wenn da mal ein Polizist durchfährt, dann is das der einzige an dem Tag. Wenn du zwei Polizisten am Tag siehst, dann is es der gleiche der vielleicht auf den rückweg ist, von woher auch immer er kam.
Dazu kommt, dass du überall viel Land für wenig Geld bekommst. Das Video kenne ich, ironischerweise ist der Typ der denen das Land verkaufen will Österreicher (klingt nach einem Wiener für mich). Die Gebiete die du kaufen kannst sind teilweise auch garnicht so weit von grösseren Städten entfernt, aber trotzdem gut abgelegen.
Bei Verstössen kannst du dich freikaufen, du musst also weniger Repressionen fürchten wenn du einfach ein bisschen Geld hast.
Dazu kommt, dass dein Euro oder dollar viel mehr wert hat als die lokale Währung. In Rio und são Paulo bekommst du für 150k Euro eine 4 Zimmer Wohnung (+wohnzimmer) mit 2 badezimmern + ein badezimmern I’m “Master bedroom” in eine guten Lage.
In Graz oder Wien bekommst du dafür eine 2 Zimmer Wohnung mit einem Bad in einer okay-en Lage. Wenn überhaupt.
Mit wenig erspartem kannst du 10 Jahre dort leben wenn du gut wirtschaftest.
Die Kultur ist auch nicht zu unterschätzen. Für mich persönlich war das immer her hauptgrund dort zu sein. Herzlich und inklusiv, farbenfroh und immer gut gelaunt. Viel Energie und zusammenhalt.
Gleichzeitig kannst du, wenn du das bevorzugst, sehr anonym und abgeschottet Leben, auch wenn du in einem Zentrum wohnst.
Grosse Städte erlauben es dir “unterzutauchen”, weil da teilweise 250.000 Menschen in den gleichen 15 seitenstrassen unterwegs sind in denen du dich aufhältst.
Staaten sind weniger technologisiert und die Überwachung einzelner ist sehr schwer. Schwarzarbeit, wenn du denn möchtest, geht am Land einwandfrei. Du bekommst zwar nicht viel, aber zur erntezeit heisst es all hands on deck.
Es gibt natürlich Unterschiede zwischen den Ländern, das nicht zu glauben wäre illusorisch, aber vieles davon ist mehr oder weniger allgemeingültig.
Nicht zu vergessen ist auch, dass das Klima so unterschiedlich ist, dass am ganzen Südamerikanischen Konten Menschen aus allen anderen Bereichen der Welt einen Ort finden um sich niederzulassen und “wie zu hause” zu leben.
Ein gutes Beispiel ist die österreichische Siedlung treze tilias, ein Tiroler (?) Auswanderer-Dorf oder nova Friburgo, das äquivalent zu den Tiroler Kolonien nur halt aus Schweizer Sicht.
Generell ist in den kolonialisierungsjahren ein grosser Teil von Europäern nach Südamerika gegangen, weil sie hier entweder keine Perspektive, oder eine besserer wo anders hatten.
Die Holländer, deutsche, Österreicher, Schweizer, viele davon haben sich im fruchtbaren Süden Südamerikas niedergelassen.
Heutige Auswanderer haben vermutlich ähnliche Motivationen, und wollen auf dem aufbauen was damals geschaffen wurde.
Viele Ort dort haben auch Deutsch als zweit-meist verbreitete Sprache. Das ist nicht erst seit dem 2. Weltkrieg só, auch wenn viele das glauben 🙄
Hoff das gibt dir ein bisschen einen Einblick.
Die Motivation der Spezialisten in dem Video ist galt fragwürdig. Die könnten auch in die Arktis oder zentral Afrika auswandern…
Ich find das sind einfach massive Trottel.
Ich finde das super, wenn sie was finden was ihnen gefällt. Auch wenn es sich dann herausstellt, das es nicht so super ist. Weg ist weg. Jeder Schwurbler weniger ist ein Gewinn. Aber bitte bloss nicht mehr zurückkommen. Auch nicht reumütig.
Hab gestern auch die Doku gesehen, krass! Aus Angst vor Diktatur, Kriminalität und steigender Asylbewerber nach Paraguay auswandern. Muhahahaha!
Zeigt wieder wie sehr diese Anticorona, antiwaxers, whatever Bewegung die gleichen Zielgruppen und Merkmale wie Sekten aufweisen.
Ich schwöre eine dieser kolonien hat fie familie eines freundes gegründet, als ich davon erfahren hab, hab ich sofort angefangen ihm Nachricht nach Nachricht zu schreiben. Er hat zuerst versucht mich zu beruhigen indem er meinte seine familie is ja garnicht so verrückt.
Ich fragte natürlich warum es dann so einen aufruhr gibt gegen sie.
Er meinte weil sie dieser impfpolitik nicht folgen.
Sofort ging die Diskussion los.
Es gab tatsächlich viel Corona korruption in Südamerika und dadurch glauben (anscheinend) immer noch viele Leute der Virus ist ein blödsinn.
Sind alles sachen die mir erzählt wurden also keine gute Quelle. Falls es jemand besser weiß, bitte korrigierts mich!
Dumme Menschen machen dumme Sachen, ich bin nicht überrascht.
Möglicherweise, da es dort viele deutschsprachige Auswanderer gibt. Ich kenns eigentlich nur aus dem südlichen Brasilien, da wir dort selber Verwandte haben. In den Bundesstaaten Rio Grande so Sul und Santa Catharina scheint es keine Seltenheit zu sein einen deutschen Namen zu haben. Zugegeben diese Migration stammt eher aus den 1920 Jahren aber ich nehme an man wandert lieber in ein Gebiet aus in dem bereits eingegliederte ehemalige deutsche Familien leben, als irgendwohin wo weniger Leuter mit der eigenen Community vertraut sind.
Komisch, gar nicht Argentinien?
Kein Problem je mehr sich dorthin verzischen desto besser, aber ich denke eher in einem Jahr kommen sie reumütig zurück!
Nach guter Österreichischen Manier halt nach Argentinien fliehen
Es gibt bei manchen Gesinnungen halt eine bestimmte Tradition mit Auswanderung nach Südamerika. Argentinien, Paraguay, egal – Hauptsache Mexiko.