Was? Also sind das etwa doch alles größtenteils rechtsradikale und keine Protestwähler?
Wer hätte das gedacht
Die Wähler wollen eine nicht etablierte Partei. Eine die ihren Frust mal ordentlich nach außen trägt, Brücken einreißt, sie, die deutschen Wähler in den Mittelpunkt stellt.
Das ist Protestwählen. Das was falsch ist, ist zu glauben, dass Protestwähler das halt einmal machen oder so. Keine Ahnung wie man darauf kommt. Vielleicht Wunschdenken? Wenn jemand so frustriert ist, dass er entweder auf den Populismus hereinfällt oder aus Protest die Partei wählt, dann ist das doch nicht nach einer Wahl verflogen erst recht nicht wenn sich dann nichts tut.
Das Potenzial der AfD hat sich meiner Meinung nach mit dem letzten Wahlkampf sogar erhöht. Die SPD hat nicht mitbekommen, dass man ihr eine letzte hoffnungsvolle Chance gegeben hat.
Deutschland braucht jetzt unbedingt effektive und effiziente Politik für die Mehrheit der Bürger. Damit macht sich die FDP als Blockierer und Sparfetischist zum Steigbügelhalter der AfD. Ich will dann auch nichts hören wenn eine Koalition um die AfD herum geschmiedet wird. Das ist Wasser auf deren Mühlen und man muss sich seine Niederlage eingestehen. Die FDP hat notwendigen sozial verträglichen Klimaschutz blockiert, den Koalitionspartner und die Koalition bloßgestellt, die SPD hat zugesehen aus taktischen Gründen, die Grünen waren zu hart in ihren Forderungen und zu weich in der Kommunikation.
Die Grünen hätten das Heizungsgesetz anders gestalten müssen. Zu einem für sie besseren Zeitpunkt bringen, nicht versuchen irgendwelche Klimaziele einzuhalten sondern bei der Einführung etc. einen kulanteren Zeitplan wählen müssen. Rhetorisch hätten sie der FDP Parole bieten müssen um entweder das Treiben im Keim zu ersticken oder in der Eskalation die Vertrauensfrage zu stellen.
Interessant ist die Situation in Bayern. Dort gibt es mit Aiwanger und den freien Wählern eine rechtspopulistische Alternative zur AfD, und in Umfragen liegen beide liegen bei etwa 12%, im Gegensatz zu den ~20% wo die AfD bundeweit in Umfragen liegt.
4 comments
Oh, das kommt spät..
Was? Also sind das etwa doch alles größtenteils rechtsradikale und keine Protestwähler?
Wer hätte das gedacht
Die Wähler wollen eine nicht etablierte Partei. Eine die ihren Frust mal ordentlich nach außen trägt, Brücken einreißt, sie, die deutschen Wähler in den Mittelpunkt stellt.
Das ist Protestwählen. Das was falsch ist, ist zu glauben, dass Protestwähler das halt einmal machen oder so. Keine Ahnung wie man darauf kommt. Vielleicht Wunschdenken? Wenn jemand so frustriert ist, dass er entweder auf den Populismus hereinfällt oder aus Protest die Partei wählt, dann ist das doch nicht nach einer Wahl verflogen erst recht nicht wenn sich dann nichts tut.
Das Potenzial der AfD hat sich meiner Meinung nach mit dem letzten Wahlkampf sogar erhöht. Die SPD hat nicht mitbekommen, dass man ihr eine letzte hoffnungsvolle Chance gegeben hat.
Deutschland braucht jetzt unbedingt effektive und effiziente Politik für die Mehrheit der Bürger. Damit macht sich die FDP als Blockierer und Sparfetischist zum Steigbügelhalter der AfD. Ich will dann auch nichts hören wenn eine Koalition um die AfD herum geschmiedet wird. Das ist Wasser auf deren Mühlen und man muss sich seine Niederlage eingestehen. Die FDP hat notwendigen sozial verträglichen Klimaschutz blockiert, den Koalitionspartner und die Koalition bloßgestellt, die SPD hat zugesehen aus taktischen Gründen, die Grünen waren zu hart in ihren Forderungen und zu weich in der Kommunikation.
Die Grünen hätten das Heizungsgesetz anders gestalten müssen. Zu einem für sie besseren Zeitpunkt bringen, nicht versuchen irgendwelche Klimaziele einzuhalten sondern bei der Einführung etc. einen kulanteren Zeitplan wählen müssen. Rhetorisch hätten sie der FDP Parole bieten müssen um entweder das Treiben im Keim zu ersticken oder in der Eskalation die Vertrauensfrage zu stellen.
Interessant ist die Situation in Bayern. Dort gibt es mit Aiwanger und den freien Wählern eine rechtspopulistische Alternative zur AfD, und in Umfragen liegen beide liegen bei etwa 12%, im Gegensatz zu den ~20% wo die AfD bundeweit in Umfragen liegt.