Gasheizung: Verbraucherzentralen warnen vor Einbau neuer Anlage

by ulfOptimism

2 comments
  1. Was der Spiegel hier nicht auf dem Schirm hat, dass die EU eine noch konsequentere Pläne für den CO2-Preis im Gebäudebereich hat. Die Deutsche Lösung wird wohl nicht lange bestehen.

    Siehe [EU adopts landmark ETS reforms](https://icapcarbonaction.com/en/news/eu-adopts-landmark-ets-reforms-and-new-policies-meet-2030-target) : “The reforms represent a defining milestone for the EU ETS (…) the expansion of the EU ETS to cover maritime shipping; a new and separate ETS for buildings, road transport, and additional sectors (ETS 2)”

  2. Hm, das ist ja alles schön und gut; in der Theorie. In der Praxis werden die Menschen aber leider oftmals vor der Frage stehen: “Nehme ich die sukzessiv teurer werdenden Verbraucherpreise für Gas in Kauf oder will und kann ich die (einmaligen) Zusatzkosten tragen die notwendig sind um auf eine Wärmepumpe umzustellen?” Und diese Zusatzkosten sind je nach Haus eben nicht unerheblich und werden die Entscheidung in vielen Haushalten zugunsten der Gasheizung fallen lassen.

    Ist das gleiche wie mit den Verbrennern. Schön und gut wenn diese weniger werden sollen. Wenn aber selbst ein ID3 40k kostet hierzulande dann können und wollen sich eben nur die gut betuchten Menschen ein E-Auto leisten. Theorie und Praxis klafft leider in der hiesigen Politik zunehmend auseinander.

    Und bei Mietwohnungen ist das auch noch so eine Sache. Wenn ich der Vermieter bin könnten mich die Verbrauchspreise ggf. nicht so stark interessieren. Die Investitionskosten in eine mögliche Wärmepumpe aber dagegen schon. Die müssen dann wieder amortisiert werden.

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