Wirbel um „Falter“-Beilage: Grüne rufen Presserat an

15 comments
  1. Eine Privatperson auf einen nackten Körper photoshopen und das dann auf‘s Cover zu packen ist echt sowas von daneben. Würde mich nicht wundern, wenn da auch zivilrechtlich was auf den Falter zukommt.

  2. Ich check den Klenk nicht.

    Einerseits Anstand einfordern (nicht zu unrecht), aber selber nicht den Ansprüchen genügen.

    Ganz davon abgesehen dass auch Personen die in der Öffentlichkeit stehen Anrecht auf Würde haben, siehe zB hier [https://www.derstandard.at/story/2000123413374/nackt-auf-der-titelseite-unfreiwilliges-werbesujet-alles-satire](https://www.derstandard.at/story/2000123413374/nackt-auf-der-titelseite-unfreiwilliges-werbesujet-alles-satire)

    Und hier handelt es sich außerdem um eine Person die NICHT Person öffentlichen Interesses ist. Ich hoffe dass der Presserat hier dementsprechend handelt

  3. Lächerlich von den Grünen. Eine Brust ist jetzt sexistisch, aber sonst die maximale Freiheit für Frauen propagieren.
    Ich wette wie sich die FPÖ über das Transgender-Lifeball Plakat aufgeregt hat, wurde es von den Grünen verteidigt…

  4. Auf dem Cover wird also eine Frau in der Mutterrolle abgebildet, bin ich mittlerweile zu alt um den Skandal daran zu verstehen?

  5. Ich find die Aufregung sehr seltsam und kann das nicht recht nachvollziehen. Meine Gründe:
    -Kurz hat bewusst immer wieder sein Privatleben nach Aussen gekehrt wenns gepasst hat (Hochzeit, Baby)
    Damit muss man dann auch leben wenn es vielleicht mal unangenehm ist.
    -Thier ist nicht irgendjemand sondern bekleidet im Ministerium einen Posten und dort ging es ziemlich zu was Steuergelder betrifft (Inserate, Steuernachlass für Wolf)
    Den Platz am Cover hat sie sich also erarbeitet
    -Zu schreien dass das Cover sexistisch ist und die Frau nur auf die Mutterrolle reduziert wird ist ja genau die Position der ÖVP (Frau an den Herd oder als Aufhübschung in der zweiten Reihe, wirklich was zu sagen haben Frauen in der ÖVP nicht. Mikl-Leitner ist hier die Ausnahme). Damit erfüllt das Cover perfekt die satirische Botschaft
    -Im Endeffekt sind die Grünen mal wieder schön brav in die Falle getappt, hyperventilieren und lenken damit brav für die ÖVP von den anderen Skandalen ab
    -Letztlich ist Satire immer eine Grenzüberschreitung, die sehe ich hier aber nur sehr eingeschränkt

    Eure Meinung dazu?

  6. Gutes Cover. Leider intellektuell zu abgehoben, das versteht die breite Masse nicht.

    Originalgemälde aus dem 17. Jahrhundert…
    Niederkunft des Sohn Gottes…
    Heilige Mutter Maria…
    etc…

    Das versteht ohne ausführliche Erklärung im bildungsfeindlichen Österreich doch kaum jemand.

    Andererseits ist es dadurch auch exzellente Satire, da es die mangelnde Bildung (in Bezug auf die Zitate dieses Bildes) der KritkerInnen entlarvt.

  7. mich persönlich stört die entblöste brust gar nicht. ist sofort als altes kunstwerk zu erkennen.

    die inkludierung der thier is für mich fragwürdig, da sie zumindest für mich wirklich gar nicht in erscheinung getreten ist. weder politisch noch privat. als ich das cover das erste mal gesehen hab wusste ich nicht, wer das sein soll.

    was für mich keinen sinn macht ist die überschrift “geilzeit” und die inkludierung vom kickl. hat der kickl jetzt zur “familie” gehört? ist das “geilzeit” eine anspielung auf das “geile zeit”-plakat von diesem jahr? hat das was mit dem gemälde zu tun?

    alles in allem, ziemlich ungelungen für mich persönlich.

  8. Ich versteh die Aufregung nicht wirklich. Ich fands ein bissi goa Brechstange, aber der Sexismusvorwurf…i don’t get it. Ich hoff die Blimlinger geht nie in eine Kirche oder ein Museum, da hängen überall so scheußlich sexistische Busenmarias.

  9. Bitte ich würde gerne das Bild sehen um mir eine Meinung zu bilden. Weiter unten steht es ist eine stillende Mutter, also nix sexuelles.

    Sexistisch ist es vielleicht. Aber nicht sexualisiert.

  10. einfach nur peinlich vom falter und von klenk und ein absoluter griff ins klo – wer das noch verteidigt steckt genauso tief in klenks hintereingang wie die türkisen in kurz‘.

  11. Klassisch-Österreichische Empörungskultur. Daheim die Frauen verprügeln, wegschauen bei Korruption – alles noch OK. Aber WEHE DA IST EIN NIPPEL ZU SEHEN. Stillende Frau? SEXISTISCH! 1!1!1

    Man darf eins ned vergessen: es is Satire. Und wenn eine Bande von Hurensöhnen das Land finanziell und politisch ruiniert, dann muss besagte Bande das auch aushalten. Außerdem ist Nippel-Thier keine Privatperson. Dafür hat Basti bei seinen Pressereisen und schon lange gesorgt.

    Also ich seh da nix verwerfliches dran. Die Leute reden darüber, das Ding polarisiert – Well done Falter.

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