
Angestoßen von einem Zeitungsbericht über eine Vergewaltigung zweier Österreicherinnen durch zwei ‘Migrantenburschen’ ™ der zu recht einseitigen Kommentaren geführt hat habe ich einmal recherchiert wieviele polizeilich angezeigte Vergewaltigungen es in Österreich durchschnittlich im Jahr gibt – es sind im Schnitt um die 900:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/981573/umfrage/angezeigte-vergewaltigungen-in-oesterreich/
Ich bin jetzt auch nicht weniger “alle diese Verbrecher sofort abschieben, das ist der Kulturkreis bei denen, umerziehen aber bitte nicht auf meine Kosten” als jeder andere Durchschnittsösterreicher, das will ich mir nicht absprechen lassen, aber bei rund 900 angezeigten Vergewaltigungen und versuchten Vergewaltigungen pro Jahr muss man sich schon auch ein bisschen fragen warum dieser spezifische Fall im Gegensatz zu vielen anderen medienpräsent gemacht wird meiner Ansicht nach.
Ich weiss wie ich es interpretiere, aber wie sieht das der durchschnittliche Austroredditor: sind solche Fälle von besonderem Interesse für den Leser, mehr als andere Vergewaltigungen (heute werden wieder 2 bis 3 angezeigt werden)? Wird hier Stimmung gemacht? Andere Gründe? Würde mich interessieren, wie ihr da die Hintergründe betrachtet…
10 comments
Damit man Schuldige hat….
Weil “Truecrime” halt gut an kommt und sowas am Stammtisch für ordentlich Gesprächsstoff sorgt.
>Ich hab heute in Zeitung XY gelesen…
…und schon kostenlose Werbung!
In dem Zusammenhang wäre es auch interessant zu wissen, wie viele von den 900 Fällen von ausländischen Tätern o. ä. begangen wird, und wie viele von Österreichern. Je nach Verhältnis sollten dann hoffentlich auch die Berichte über solche Taten sein.
Tageszeitung? Alle wertlos. Geht nur drum möglichst viele Leser/Clicks/Views zu haben und bei den “guten” Stories schnell zu sein.
Kann man lesen, aber Meinungen danach bilden ist imho Idiotie.
Ich kann´s dir nicht sagen. So ist es ja nicht nur bei dem Thema. Auch bei Drogen(konsum/handel), Körperverletzungen, Cybercrime, etc. werden ja manche Fälle – aus irgendwelchen Gründen – von den jeweiligen Redakteuren als besonders berichtenswert erachtet. Liest man den Fall dann, hätts genauso irgendeiner der anderen 20 gleichartigen Fälle an dem Tag sein können. Grundsätzlich bin ich mir sowieso ned sicher ob´s diese tägliche Berichterstattung über Gewaltverbrechen wirklich braucht.
KLICKS KLICKS KLICKS
Weil die Tätergruppe im Fokus steht. – Weil die Opfer sehr jung sind.- Weil die Tat in dieser Form außergewöhnlich ist. – Weil es sehr viele Ähnlichkeiten zum Fall der getöteten 13jährigen aus diesem Sommer hat. Etc.
weils halt klick bringt..
“Mann greift Frau bei zeltfest an den Hintern” – keine Schlagzeile.
Afghanischer Asylant greift Frau auf Hintern” – Schlagzeile
Zum topic: ich glaube ein Recht größer Teil an Vergewaltigungen passiert schrecklicherweise innerhalb der Familie – Herkunft egal.
Es passiert sehr viel in der Welt und als Zeitung müssen sie sich Gedanken darüber machen was sie für erwähnenswert halten. Daher richtet sich die Berichterstattung oft auch daran das man über das schreibt was die Menschen auch lesen wollen. Medien sind auf diese Weise ein Spiegel der Gesellschaft. Die andere Seite ist das auch Zeitungen, vorallem solche wie “Krone” und dergleichen Journalistische Standards nur soweit einhalten wie sie halt müssen.
Am Ende sollte man nicht vergessen das solche Zeitungen immer noch ein Ziel haben, und zwar Geld zu verdienen. Und wenn die Leserschaft sich derartige Schlagzeilen wünscht werden diese auch geliefert.