Wirtschaftsnaher Ökonom fordert Mehrstunden statt Viertagewoche [»Wir müssen wieder mehr arbeiten«]

by BottleOfPizza

14 comments
  1. Tobsuchtsanfallnaher Redditor fordert Freibar statt Mehrstunden [»Wir müssen wieder mehr saufen«]

  2. Der soll einfach seine Fresse halten, mehr braucht man zu diesem Artikel echt nicht sagen.

  3. Wieso nicht einfach mehr Geld bezahlen.

    Ach ne, das ja die Lohn Preis Spirale!

  4. “Wirtschaftsnah”, “Arbeitgeberverband”, etc. Mittlerweile absolute Reizworte für mich und ich bin eigentlich moderat eingestellt.
    Das sind dieselben Vögel, die fordern, dass Arbeitnehmer am Wochenende streiken.
    Der Mann darf seine Meinung haben und arbeiten bis er blau anläuft, aber ich seh meine Kinder schon bei 40 Wochenstunden zu wenig für meinen Geschmack

  5. Würde ich sofort machen, wenn Überstunden steuerfrei wären, aber ich arbeite doch nicht mehr, nur damit die Hälfte an den Staat geht.

  6. Tja Kollege… dann macht es halt attraktiver mehr zu arbeiten. Alles an der 30. Stunde pro Woche einfach von Steuern und Sozialabgaben befreien oder so würde zumindest finanziell schonmal Anreize setzen.

  7. > »Ohne die Arbeitszeitverlängerung wären in den nächsten Jahren bestenfalls noch Wachstumsraten von 0,5 bis 0,75 Prozent möglich. Und die Inflation würde über Jahre bei drei bis dreieinhalb Prozent liegen.«

    Das heißt das Wachstum hängt dann davon ab, wieviel man sich zusätzlich Ausbeuten läßt vom Arbeitgeber. Hmm ich sehe da keinen Grund, dass Arbeitnehmer das mitmachen müssen. Am Ende geht es doch wieder nur um die Rendite der Investoren. Ob Karl-Heinz deshalb dann Burn-Out wegen noch mehr Arbeit bekommt, interessiert die Investoren hingegen überhaupt nicht.

    Ich finde auch die Aussage:“Wir müssen wieder mehr arbeiten“, ist verlogen. Erstens meint er nicht wir sondern ihr und im übrigen ist die Arbeitswelt anders als früher viel hektischer und schneller, man verbringt nicht mehr 5 Minuten damit einen Brief zu verpacken und abzusenden. Der Arbeitstakt viel höher als früher, für jeden einzelnen Mitarbeiter, was auf Dauer auch für Verschleiß sorgt und ich denke in den meisten Unternehmen würde eine weitere Steigerung nur zu noch mehr Krankenstand und Ausfällen führen.

  8. Fordern kann man viel. Aber die Messe ist gelesen, es wird immer mehr ein Arbeitnehmermarkt und Unternehmen und „die Wirtschaft“ täten besser daran, sich anzupassen. Bleibt zu hoffen, dass hier die alte Regel auch greifen wird: wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

  9. Oder aber, man führt eine Automatisierungssteuer auf Roboter in der Industrie ein, reduziert dafür Sozialabgaben und Lohnsteuer, was dann dazu führt, dass Arbeiten billiger wird und die Unternehmen mehr Mitarbeitende finden.
    Aber ich bin halt kein wirtschaftsnaher Ökonom, was weiß ich.

  10. Der gap zwischen Miete einer gehobenen Wohnung mit 30-50qm2 pro Person und einer eigenen Immobilie ist in vielen Regionen so groß, dass das nur unter großen Entbehrungen überhaupt erreichbar ist. Und dann auch oft nicht gehoben.

    Die gehobene Wohnung kann man auch mit 30 Wochenstunden gut Mieten und hat noch einen gehobenen Lebenstil.

    Wieso also mehr arbeiten?

  11. Nicht schon wieder…

    Statt zu fordern das wir mehr zu arbeiten sollen, sollte es eine bessere Bezahlung geben. Wenn man den Menschen die Ziele nimmt, wie z.B. Immobilienerwerb, dann arrangiert man sich halt mit der Situation und guckt wie man es sich im hier und jetzt gut gehen lassen kann. Es lohnt sich einfach nicht mehr zu arbeiten, wenn man kaum mehr Geld auf dem Konto hat.

  12. Selbst als halbwegs wirtschaftsliberal eingestellter Mensch kotze ich bei so einer Sülze immer ein bisschen in meinen Mund, da sie sich offenbar primär daran zu stören scheint, dass es auch Arbeitnehmer sind, welche in der ökonomischen Sphäre frei entscheiden dürfen, so z.B. weniger zu arbeiten.

  13. Ich schlage ein Experiment Experiment vor: wir machen es wie im angelsächsischen Raum, wo die ersten 3 Überstunden mit 1.5x Stundenlohn und alles darüber mit 2x Stundenlohn vergolten werden.

    Dann noch ein Experiment: Arbeitnehmer werden am Unternehmensgewinn beteiligt (und zwar merklich; nicht einfach 5k Bonus sondern in Höhe des Jahresgehalts). Ihr Erfolg wird also merklich an den Unternehmenserfolg gekoppelt.

    Dann kann man ja sehen ob Marktprinzipien (mehr Geld für mehr Arbeit) vielleicht zu mehr Arbeit führen?

    Quelle für meine Annahmen: bin extrem gut bezahlt und arbeite wenns nötig ist auch mal 80+ Stunden die Woche und bin motiviert weil €€€ und auch noch Chance auf ein goldenes Ticket wenn das Unternehmen abgeht.

    Und gerade deswegen bin ich der Meinung, dass man sich nicht den A*sch aufreißen soll, wenn der Mehrgewinn nur in anderen Taschen landet.

  14. Bei jeder Stunde mehr kriegt der Staat 42%. Nein danke, da ist mir meine Zeit mehr wert. Mehr gearbeitet wird nur, wenn es sich auch lohnt.

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