Typisch. Inzwischen einigermaßen integrierter Ausländer aus der islamisch geprägten Welt merkt in einer Kolumne an, dass einige Verhaltensweisen zu sehen gewöhnungsbedürftig ist, wenn man nunmal kulturell vollkommen anders geprägt ist. Das interpretieren rechte Medien selbstverständlich sofort als Angriff auf die Deutsche Kultur durch die bösen Moslems, obwohl der Kolumnist selbst sagt, dass man sich daran gewöhnen muss. Andere Länder, andere Sitten.
Es gibt keine Debatte, ob Frauen in der Öffentlichkeit Eis essen dürfen. Es sollte eine Debatte geben, was man sagen oder schreiben darf, ohne Gefahr zu laufen, den Rechten in die Finger zu spielen.
Danke für diesen sehr aufschlussreichen Artikel.
Bei seinen Kolumnen zu dem Kofferraum und dem Käse, fiel mir die Geschichten meines Vaters ein, welchr in den 70ern mittels “Tiertransport” (Bus aus der Steinzeit) in die Schweiz als sich beworbener Saisonnier hergebracht worden ist.
Beim Zoll gab es dann auch seinen ersten Kontakt mit der Schweiz, ~~Frühstück~~ Z’Morge mit Gipfeli und Konfi, inkl. dem damaligen sehr rassistischen Fragen der Zollbehörde und den Anwohnern obwohl die Schweiz diese Gastarbeiter extrem brauchte um die ganze Infrastruktur zu bauen.
Er ist dann auch sehr stolz, wenn wir an Brücken/Strassen vorbeifahren und er davon redet, wie er CEMTUB (Betobrohre) usw. dafür im Werk hergestellt hat.
Jetzt beinahe 60 Jahre später, kann ich nur erahnen wie es war, in einem Land absolut fremd zu sein, die Sprache/Kultur von Null zu lernen und sich langsam einzuleben. War aber früher schlimmer, sagt er mir oft, “irgendwann haben sich die Schweizer an uns gewöhnt”.
Noch Heute grüssen ihn viele schweizer Lastwagenfahrer und andere Leute aus der Branche.
Er blieb auch stets höflich, egal was passierte.
“Denn das regt die am meisten auf” sagt er mir oft. Und mit Respekt wurde der eine oder andere “Xenophobe” mit der Zeit auch sein Freund.
Warum bemühen sich diese Schundblätter eigentlich noch, Text unter ihre verdrehten Schlagzeilen zu schreiben, wenn ganz offenbar darüber hinaus eh keiner der “Leserschaft” diesen liest. Lorem Ipsum würde doch reichen!
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Typisch. Inzwischen einigermaßen integrierter Ausländer aus der islamisch geprägten Welt merkt in einer Kolumne an, dass einige Verhaltensweisen zu sehen gewöhnungsbedürftig ist, wenn man nunmal kulturell vollkommen anders geprägt ist. Das interpretieren rechte Medien selbstverständlich sofort als Angriff auf die Deutsche Kultur durch die bösen Moslems, obwohl der Kolumnist selbst sagt, dass man sich daran gewöhnen muss. Andere Länder, andere Sitten.
Es gibt keine Debatte, ob Frauen in der Öffentlichkeit Eis essen dürfen. Es sollte eine Debatte geben, was man sagen oder schreiben darf, ohne Gefahr zu laufen, den Rechten in die Finger zu spielen.
Danke für diesen sehr aufschlussreichen Artikel.
Bei seinen Kolumnen zu dem Kofferraum und dem Käse, fiel mir die Geschichten meines Vaters ein, welchr in den 70ern mittels “Tiertransport” (Bus aus der Steinzeit) in die Schweiz als sich beworbener Saisonnier hergebracht worden ist.
Beim Zoll gab es dann auch seinen ersten Kontakt mit der Schweiz, ~~Frühstück~~ Z’Morge mit Gipfeli und Konfi, inkl. dem damaligen sehr rassistischen Fragen der Zollbehörde und den Anwohnern obwohl die Schweiz diese Gastarbeiter extrem brauchte um die ganze Infrastruktur zu bauen.
Er ist dann auch sehr stolz, wenn wir an Brücken/Strassen vorbeifahren und er davon redet, wie er CEMTUB (Betobrohre) usw. dafür im Werk hergestellt hat.
Jetzt beinahe 60 Jahre später, kann ich nur erahnen wie es war, in einem Land absolut fremd zu sein, die Sprache/Kultur von Null zu lernen und sich langsam einzuleben. War aber früher schlimmer, sagt er mir oft, “irgendwann haben sich die Schweizer an uns gewöhnt”.
Noch Heute grüssen ihn viele schweizer Lastwagenfahrer und andere Leute aus der Branche.
Er blieb auch stets höflich, egal was passierte.
“Denn das regt die am meisten auf” sagt er mir oft. Und mit Respekt wurde der eine oder andere “Xenophobe” mit der Zeit auch sein Freund.
Warum bemühen sich diese Schundblätter eigentlich noch, Text unter ihre verdrehten Schlagzeilen zu schreiben, wenn ganz offenbar darüber hinaus eh keiner der “Leserschaft” diesen liest. Lorem Ipsum würde doch reichen!