
Größere Truppenstärke? Wehrbeauftragte Eva Högl hegt Zweifel am Rekrutenziel für die Bundeswehr | 203.000 Soldatinnen und Soldaten hätte die Bundeswehr gern bis 2031. Doch davon sei sie weit entfernt, sagt Eva Högl. Es wäre eine Leistung, den jetzigen Personalstand zu halten.
by Europeaball
8 comments
Führt halt Grundwehrdienst und ein alternatives Soziales Jahr wieder ein.
Wie bekomme ich nur mehr Personal….hmmm…mehr Geld? Nee, das ist irgendwie so 90er.
Hmm. Schonmal an gratis Obstkörbe gedacht?
Vielleicht sollte die Karriere Beratung der Bundeswehr einfach mal besser werden. Mein Senf dazu: Ich bin als Apothekerin dort hin gegangen und wollte eine Karriere starten bei der Bundeswehr. Der Berater hatte aber keine Ahnung von nix.
Er wollte doch ernsthaft, dass ich nochmal Pharmazie studiere. Ich kenne es schon aus dem Alltag, dass Leute nicht wissen, dass man um Apotheker zu werden Pharmazie studieren muss, aber dass der Berater in einem Atemzug sagt, dass ich doch Pharmzie über die Bundeswehr studieren soll um Stabsapotheker zu werden und verwundert ist, dass “Wie man muss studieren um Apotheker zu werden” ging mir echt zu weit.
Vorschlag: weniger teure Berufssoldaten, mehr billige Reservisten. Man bietet jungen Männern drei Monate Ausbildung an, cool aufgemacht, gegen faire Bezahlung. Danach gibt es regelmäßige Trainings. Im Spannungsfall bekommen die Leute ein Vollzeittraining, im V-Fall werden sie eingezogen, Einsatz nur auf verbündetem Gebiet in Europa. Das wird vmtl. nie passieren, also beschränken sich die Kosten auf Taschengeld für Ausbildung und Reservistentraining.
Die Ukraine zeigt, dass das militärisch sinnvoll ist, und genug Personal würde man sicher auch finden.
Viele denken jetzt daran wie man die Leute dazu bringt der Bundeswehr beizutreten, meiner Erfahrung nach sollte man auch mehr versuchen das vorhandene Personal zu halten, im Zivilen bereich rennen die Leute meiner Erfahrung nach reihenweise weg und bei vielen Soldaten mit denen ich regelmäßig rede hört man das sie versucht haben Berufssoldaten zu werden oder eine Vertragsverlängerung zu bekommen welche dann abgelehnt wurden.
Dann muss man sich nicht wundern das die Bundeswehr imm allgemeinen nicht der attraktivste Arbeitskraftnehmer ist.
Mehr Gehalt und vorallem schnellere und flexiblere Höhergruppierungen sowie hilfe dabei tatsächlich auf einen Dienstposten zu kommen den man tatsächlich ausüben möchte würde massiv helfen.
200k Soldaten, das sind 5% der Gesamtbevölkerung, durch alle Altersschichten durch… ist das überhaupt realistisch?
Fragt mich nicht wieso, ich hatte nur die Einwohnerzahl von Berlin im Kopf… ups!
Wundert mich nicht, so langwierig, wie das Bewerbungs-/Einstellungsverfahren teilweise ist.
Wer darüber nachdenkt, nach dem Studium einzusteigen, muss sich erstmal einen Job zur Überbrückung suchen, denn unter neun Monaten geht nichts.(Bewerbungszeitraum: Mitte Mai bis Ende September; Dienstbeginn: 01.07. des Folgejahres.)