Lindner: “Hilft mehr Geld auf dem Konto der Eltern?”

by Fandango_Jones

20 comments
  1. >Finanzminister Lindner bleibt ein Kritiker der Kindergrundsicherung. Bevor man ein Preisschild daran mache, müsse klar sein, was man eigentlich brauche, so der FDP-Politiker. Er sieht die Lösung nicht in einer simplen Erhöhung der Leistungen.

    >In der koalitionsinternen Debatte über die Kindergrundsicherung hat Bundesfinanzminister Christian Lindner den Vorwurf zurückgewiesen, nicht genug für Familien zu tun. “Bei Familien, Kindern und Bildung wird nicht gespart. Im Gegenteil: Wir stellen Rekordmittel bereit”, sagte der FDP-Vorsitzende den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    >Meine Fachleute haben angesichts der öffentlichen Debatte ermittelt, dass die familienpolitischen Leistungen des Bundes verglichen mit 2019 von uns mit 18,4 Milliarden Euro mehr finanziert werden”, betonte Lindner. Als Beispiel nannte er die Erhöhung des Kindergelds auf 250 Euro.

    >Lindner zog in Zweifel, ob höhere Leistungen über die Kindergrundsicherung ihren Zweck erfüllten. “Die Hälfte der Kinder, die heute von Kinderarmut betroffen sind, kommt nach meinen Zahlen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte”, sagte der Minister. “Hilft da wirklich mehr Geld auf das Konto der Eltern oder sollten wir mehr tun für Sprachförderung und Arbeitsmarktzugang der Erwachsenen und für die Schulen der Kinder? Der finanzielle Anreiz zur Arbeitsaufnahme darf auch nicht verloren gehen”, mahnte Lindner. Er betonte: “Bevor wir ein Preisschild an die Kindergrundsicherung machen, sollten wir fragen, was wir eigentlich brauchen, um die Lebenschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.”

    >In der Koalition wird seit Monaten über das Projekt der Kindergrundsicherung gerungen. Sie soll mehrere staatliche Leistungen für Kinder zusammenführen, damit Beantragung und Auszahlung unbürokratischer werden und mehr Berechtigte ihnen zustehendes Geld auch abrufen. Strittig zwischen Grünen und FDP ist die Frage, ob daneben auch Leistungen erhöht werden. Dafür setzen sich Bundesfamilienministerin Lisa Paus und ihre Partei, die Grünen, ein.

    Bei der Begründung fällt einem auch nichts mehr ein.

  2. Menschen, die Kinder bekommen, die sie sich nicht leisten können traue ich kaum zu mit zusätzlichem Geld gut zu wirtschaften. Besser ist natürlich eine Förderung die direkt an die Kinder geht. Kostenlose Schulessen, Hausaufgabenbetreuung von mir aus auch direktes Taschengeld an die Kinder. Wenn ich meinen Nichten etwas schenken will, dann geben ich das Geschenk auch direkt an diese und nicht an meinen Bruder.

  3. Wenn Menschen über Geld sprechen, die nie gelernt haben damit umzugehen…

  4. Müssen (andere) Menschen (nicht ich) wirklich drei Mahlzeiten am Tag zu uns nehmen?

  5. Ja, Chrischi. Mehr Geld für Kinder hilft schon. Aber nett, dass du wieder durch die hässliche Blume sagst, dass die Ausländers ihr Geld nur für Drogen und Autos ausgeben.

  6. Wie sagte einst Immortan Joe zu dem Thema Wasser:

    Do not, my friends, become addicted to water. It will take hold of you, and you will resent its absence.

    Lindner, der nächste Warlord der Finanzwüste?

  7. Schon sehr unsubtil wie Lindner Kinder und Erwachsene gegeneinander ausspielt.

  8. Ist das die “Wenn die Eltern mehr Geld kriegen, kaufen sie doch sowieso nur Zigaretten und den größeren Fernseher!!”-Argumentation im neuen Gewand?

  9. “Brauchen Kinder wirklich die Zahnspange oder sollte man der Natur da freien Lauf lassen?”

  10. Man könnte ja auch mal Steuern senken anstatt noch mehr Verwaltung für einen noch größeren Beamtenapparat zu schaffen.

    Vermutlich ist’s aber nicht links genug, bei einer 40 Stunden Woche auf Mindestlohnniveau keine Sozialabgaben und Steuern mehr zahlen zu müssen.

    Lieber gibts das Geld abzüglich Verwaltungsbetrag X vom Staat zurück.

  11. Man kann „mehr Geld“ auch anders regeln, als direkt aufs Konto der Eltern.

    Kindergarten kostenlos machen, Schulessen und generelle Sachen für Schule Konstellation/günstiger, usw.

    Das hilft dann quasi direkt den Kindern, ohne dass Papa Lindi den Eltern Geld überweisen muss.

  12. Hilft der Zugang zu Trinkwasser wirklich beim überleben?

  13. Ich frage mich ob Geld auf den Konten von Politikern wirklich notwendig ist

  14. wir bräuchten einfach noch mehr Millionäre die dann tausende Arbeitsplätze schaffen, oder als Leistungsträger auch mal alles alleine schaffen!

    So toll wie man den Job von 1000 Leuten alleine stemmen kann da hat man sich seine Freizeit wirklich verdient.

  15. > Bevor wir ein Preisschild an die Kindergrundsicherung machen, sollten wir fragen, was wir eigentlich brauchen, um die Lebenschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

    Ein empirischer Ansatz in dieser Debatte wäre nichts schlechtes. Wenn das Kindergeld bei 5000€ im Monat läge, würde eine Erhöhung auf 6000€ wahrscheinlich keinen gesellschaftlichen Mehrwert mehr erzeugen.

    Entsprechend muss man einen messbaren Wert findet, mit dem man den Nutzen ein Kindergrundsicherungserhöhung messen kann. Danach kann man vergleichen, wo zusätzliche Finanzmittel die meiste Entwicklung entfalten können.

  16. Lindner ist einfach der einzige Lichtblick in der jetzigen Regierung.

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