>[…]In einem Facebook-Post von Donnerstag beschreibt die Soko Tierschutz, was auf den Aufnahmen zu sehen sein soll: **Die Tiere seien “regelrecht geschächtet, also bei Bewusstsein geschlachtet” worden, “weil man nicht betäuben konnte oder wollte”, heißt es. “Schweine-Augen wurden noch lebenden Tieren ausgerissen. Folter mit Elektroschockern, bis zu 40 mal hintereinander”**, schreiben die Tierschützer.[…]
Ich finde es sehr gut, dass hier untersucht wird- Denn ich vermute, dass systematisch bei der Schlachtung von Tieren mit großer, ökonomischer, Grausamkeit vorgegangen wird.
Allerdings finde ich solche Meldungen auch immer wieder zynisch.
Denn die gesamte Tierindustrie ist eine einzige Quälerei für jene. Vergewaltigungen (Zwangsbesamung), Entzug von Jungtieren, Zusammenferchen auf engstem Raum und damit verbundene psychische Störungen und Krankheiten, Mästung, und damit einhergehende gesundheitliche Einbußen, Transporte zu den Schlachthöfen, wo die Tiere schön die Schreie ihrer Artgenossen hören, und ihr Blut riechen, und dann geschlachtet werden, mal bei mehr, mal bei weniger, Bewußtsein.
Wer tierische Produkte konsumiert, fördert dieses Leid und nimmt es in Kauf. Selbst die tollste Bio-Haltung, die sich manche Menschen herbeiträumen und welche in den wenigsten Fällen existiert, ist mit viel Leid, und am Ende auch immer, mit der Schlachtung verbunden.
“Scheiße, in meiner Massentötungsfabrik werden Lebewesen gequält.”
No shit!
Das Schlachten muss ein Ende haben. Man sollte zunächst eine Strafsteuer auf Fleisch erheben, ähnlich wie beim Tabak, und dann über die Jahre sukzessive erhöhen. Ziel muss dabei sein, dass der Fleischkonsum in den nächsten Jahren massiv zurück geht und schließlich regelrecht unüblich wird. Wenn in Lebensmitteln Fleisch enthalten ist, beispielsweise Pizza Hawaii mit Schinken, dann wird die Strafsteuer auf das gesamte Produkt erhoben. Damit würde unnötige Fleischbeimischung recht schnell verschwinden. In den nächsten Jahren ist dann damit zu rechnen, dass sich Laborfleisch durchsetzt, dann kann Schlachtfleisch endgültig verboten werden.
Wäre doch mal wieder ein gutes Fotomotiv für Söder– lächelnd mit Schweineaugen in der Hand
No shit? Auf Tierwohl wird bei Schlachtern also nicht so viel wert gelegt? Uff. Wer hätte denn damit bitte rechnen können?
Sowas hätte es bei der Klöckner nicht gegeben!
Ach ne, warte. Die hatte den Kastenstand wieder eingeführt, nachdem dieser 1996 wegen seiner ethisch nicht weiter tragbaren Grausamkeit verboten wurde und hat es nicht verboten, Ferkel ohne jegliche Betäubung zu kastrieren, weil ja sonst das Kilo Hack 10 Cent teurer geworden wäre…
Arme Viecher.
Armes Deutschland. Manchmal, will ich dich einfach nur brennen sehen.
(Natürlich nur metaphorisch. Gewalt ist nur im Verteidigungsfall legitim. Wobei, hierbei handelt es, je nach Weltanschauung, um Massenmord und Folter…. Hmmm… Ach egal, lassen wir das.)
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>[…]In einem Facebook-Post von Donnerstag beschreibt die Soko Tierschutz, was auf den Aufnahmen zu sehen sein soll: **Die Tiere seien “regelrecht geschächtet, also bei Bewusstsein geschlachtet” worden, “weil man nicht betäuben konnte oder wollte”, heißt es. “Schweine-Augen wurden noch lebenden Tieren ausgerissen. Folter mit Elektroschockern, bis zu 40 mal hintereinander”**, schreiben die Tierschützer.[…]
Ich finde es sehr gut, dass hier untersucht wird- Denn ich vermute, dass systematisch bei der Schlachtung von Tieren mit großer, ökonomischer, Grausamkeit vorgegangen wird.
Allerdings finde ich solche Meldungen auch immer wieder zynisch.
Denn die gesamte Tierindustrie ist eine einzige Quälerei für jene. Vergewaltigungen (Zwangsbesamung), Entzug von Jungtieren, Zusammenferchen auf engstem Raum und damit verbundene psychische Störungen und Krankheiten, Mästung, und damit einhergehende gesundheitliche Einbußen, Transporte zu den Schlachthöfen, wo die Tiere schön die Schreie ihrer Artgenossen hören, und ihr Blut riechen, und dann geschlachtet werden, mal bei mehr, mal bei weniger, Bewußtsein.
Und das alles an Lebewesen, die soziale Beziehungen zu ihren Mittieren aufbauen können und welche Leid empfinden, wenn ihnen ihre Kinder enzogen werden und die [mitunter mit Spiegeln arbeiten können.](https://www.spektrum.de/news/schweine-erkennen-spiegelbilder/1013433)
Wer tierische Produkte konsumiert, fördert dieses Leid und nimmt es in Kauf. Selbst die tollste Bio-Haltung, die sich manche Menschen herbeiträumen und welche in den wenigsten Fällen existiert, ist mit viel Leid, und am Ende auch immer, mit der Schlachtung verbunden.
“Scheiße, in meiner Massentötungsfabrik werden Lebewesen gequält.”
No shit!
Das Schlachten muss ein Ende haben. Man sollte zunächst eine Strafsteuer auf Fleisch erheben, ähnlich wie beim Tabak, und dann über die Jahre sukzessive erhöhen. Ziel muss dabei sein, dass der Fleischkonsum in den nächsten Jahren massiv zurück geht und schließlich regelrecht unüblich wird. Wenn in Lebensmitteln Fleisch enthalten ist, beispielsweise Pizza Hawaii mit Schinken, dann wird die Strafsteuer auf das gesamte Produkt erhoben. Damit würde unnötige Fleischbeimischung recht schnell verschwinden. In den nächsten Jahren ist dann damit zu rechnen, dass sich Laborfleisch durchsetzt, dann kann Schlachtfleisch endgültig verboten werden.
Wäre doch mal wieder ein gutes Fotomotiv für Söder– lächelnd mit Schweineaugen in der Hand
No shit? Auf Tierwohl wird bei Schlachtern also nicht so viel wert gelegt? Uff. Wer hätte denn damit bitte rechnen können?
Sowas hätte es bei der Klöckner nicht gegeben!
Ach ne, warte. Die hatte den Kastenstand wieder eingeführt, nachdem dieser 1996 wegen seiner ethisch nicht weiter tragbaren Grausamkeit verboten wurde und hat es nicht verboten, Ferkel ohne jegliche Betäubung zu kastrieren, weil ja sonst das Kilo Hack 10 Cent teurer geworden wäre…
Arme Viecher.
Armes Deutschland. Manchmal, will ich dich einfach nur brennen sehen.
(Natürlich nur metaphorisch. Gewalt ist nur im Verteidigungsfall legitim. Wobei, hierbei handelt es, je nach Weltanschauung, um Massenmord und Folter…. Hmmm… Ach egal, lassen wir das.)