CDU-Chef Merz unter Druck

by Wasserpuncher

8 comments
  1. Was mich bei Merz am meisten verwundert ist nicht, dass er solchen Stuss labert. Das geschieht ja am laufenden Band. Oft scheint es, als ob er gar mit Ansicht versuchen würde mit Anlauf in möglichst viele Fettnäppchen zu springen.

    Was mich wundert ist, dass der Kollege sich keine fähigen PR-Menschen anstellt, die zwischen ihm und tweets oder öffentlichen Aussagen stehen.

    Aber wahrscheinlich steht da etwas das Ego im Weg.

    Wir können aber eigentlich ganz froh sein, dass er nicht zu merken scheint, dass er bestenfalls wie ein weniger reicher und deutlich weniger knuffiger Mr. Burns wirkt.

  2. >Auf Twitter schrieb [Kai Wegner]: „Die AfD kennt nur Dagegen und Spaltung. Wo soll es da Zusammenarbeit geben? Die CDU kann, will und wird nicht mit einer Partei zusammenarbeiten, deren Geschäftsmodell Hass, Spaltung und Ausgrenzung ist.“
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    >Prominente Mitglieder der Berliner CDU unterstützten den Regierenden in seiner Distanzierung von Merz, darunter Finanzsenator Stefan Evers, der Wegners Aussage auf Twitter bestätigte: „So. Und nicht anders.“ Auch Fraktionschef Dirk Stettner machte deutlich: „Für mich ist und bleibt AfD kein politischer Partner, auch nicht auf kommunaler Ebene. Ich halte nichts davon, Prinzipien so offen zu opfern, nur weil Umfragen nervös machen.“ Die AfD steht bei Umfragen zur Bundestagswahl derzeit bei 20 Prozent.
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    >Noch deutlicher wurde der Wirtschaftsexperte der Fraktion, Christian Gräff. Der taz sagte er, die Debatte mache die AfD stark und sei daher überflüssig: „Der Zeitpunkt und die Themensetzung sind nicht nachvollziehbar, deswegen ist Friedrich Merz als Kanzlerkandidat nicht mehr geeignet.“
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    >Das Zurückrudern von Merz, der am Montag via Twitter versuchte klarzustellen, dass die Beschlusslage der Partei gelte, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten, sei „müßig“, so Gräff. Er habe „nicht das Gefühl“, bei der Bundestagswahl 2025 mit Merz die besten Chancen zu haben. Stattdessen gebe es „erfolgreiche und erfahrene CDU-Politiker im Bundestag sowie CDU-Ministerpräsidenten.“

    https://taz.de/Berliner-CDU-nach-Merz-Aussage/!5950565/

  3. > “Wenn dort ein Landrat, ein Bürgermeister gewählt wird, der der AfD angehört, ist es selbstverständlich, dass man dann nach Wegen sucht, wie man dann in dieser Stadt weiter gemeinsam arbeiten kann.”

    Das war die ursprüngliche Aussage von Merz.
    Wie werden dass denn die anderen Parteien in Sonneberg halten?

  4. Die Vorstellung, dass es da draußen irgendwo ein Paralleluniversum gibt, in dem sich Özil und Merz gerade gegenseitig Schwarz und Blau prügeln, stimmt mich glücklicher, als es sollte.

  5. Merkel hat in meinen Augen wenig richtig gemacht. Merz in die Verbannung zu schicken war einsvin dem „wenig“.

  6. Eine rechtsextreme Partei nur dadurch zu legitimieren weil sie demokratisch gewählt wurde ist halt auch extrem dumm und zeigt doch wie es um das Demokratieverständnis von Merz bestellt ist.

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