Dass die Holzhändler die Preise künstlich hoch gehalten haben um Profite ohne Ende einzufahren in den letzten zwei Jahren hat sicher nichts damit zu tun. Schuld ist natürlich das “Billigholz” und die Baubranche…
Immer diese Jammerlappen.
Dank Corona und div. anderer Umstände hat man jetzt eh jahrelang einen fetten Reibach gemacht. Und jetzt jammerns weil sich der verfünffachte Preis halbiert hat.
Klar kann man ihnen unterstellen dass sie gierige Saubären sind, die Kinder fressen und überhaupt. Die Wahrheit is halt aber auch, dass sie bestimmt auch Leute werden abbauen werden müssen (die sie die letzten 3 Jahre neu eingestellt haben)
Die Lage wird sich noch zuspitzen. Allein in den letzten Wochen sind im Süden Österreichs große Mengen an Sturmholz angefallen. Sobald das Wetter stabiler wird, wird dieses Holz aufgearbeitet werden und wir werden wohl im Herbst ein massives Überangebot sehen.
Ein Großteil vom Holz geht nunmal in den Bau. Solange die Nachfrage am Bau nicht wieder anzieht, wird die Situation bei allen Zulieferern so sein. In Deutschland und Italien z.B. kommen ja auch schon Fliesenhersteller ins Straucheln …
Der Holzpreis war schon immer sehr volantil. Ich bin selber seit einiger Zeit Besitzer von einigen Hektar Wald, die ich in meiner Freizeit großteils selbst bewirtschafte. Da spürt man natürlich den Preisverfall, sofern er denn länger anhält, finanziell. Holz fällt aufgrund von Unwettern und Schädlingsbefall eigentlich mehr oder weniger kontinuierlich an. Ob man da jetzt für den Festmeter 90€ oder 120€ bekommt, ist da schon ein großer Unterschied. Überhaupt weil das Problem, dass die Sägewerke mit Schadholz überschwemmt werden auch dazu führt, dass das Holz nur sehr zögerlich aus dem Wald abgeholt wird.
Aber gerade als Privatperson kann man in der Regel so eine Situation sehr gut verkraften. Blöd ist es halt, wenn man Geld braucht und dann das Kapital Wald nicht wirklich nutzen kann.
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Dass die Holzhändler die Preise künstlich hoch gehalten haben um Profite ohne Ende einzufahren in den letzten zwei Jahren hat sicher nichts damit zu tun. Schuld ist natürlich das “Billigholz” und die Baubranche…
Immer diese Jammerlappen.
Dank Corona und div. anderer Umstände hat man jetzt eh jahrelang einen fetten Reibach gemacht. Und jetzt jammerns weil sich der verfünffachte Preis halbiert hat.
Klar kann man ihnen unterstellen dass sie gierige Saubären sind, die Kinder fressen und überhaupt. Die Wahrheit is halt aber auch, dass sie bestimmt auch Leute werden abbauen werden müssen (die sie die letzten 3 Jahre neu eingestellt haben)
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Ruf nach staatlichen Förderungen in 3 … 2 … 1 …
Die Lage wird sich noch zuspitzen. Allein in den letzten Wochen sind im Süden Österreichs große Mengen an Sturmholz angefallen. Sobald das Wetter stabiler wird, wird dieses Holz aufgearbeitet werden und wir werden wohl im Herbst ein massives Überangebot sehen.
Ein Großteil vom Holz geht nunmal in den Bau. Solange die Nachfrage am Bau nicht wieder anzieht, wird die Situation bei allen Zulieferern so sein. In Deutschland und Italien z.B. kommen ja auch schon Fliesenhersteller ins Straucheln …
Der Holzpreis war schon immer sehr volantil. Ich bin selber seit einiger Zeit Besitzer von einigen Hektar Wald, die ich in meiner Freizeit großteils selbst bewirtschafte. Da spürt man natürlich den Preisverfall, sofern er denn länger anhält, finanziell. Holz fällt aufgrund von Unwettern und Schädlingsbefall eigentlich mehr oder weniger kontinuierlich an. Ob man da jetzt für den Festmeter 90€ oder 120€ bekommt, ist da schon ein großer Unterschied. Überhaupt weil das Problem, dass die Sägewerke mit Schadholz überschwemmt werden auch dazu führt, dass das Holz nur sehr zögerlich aus dem Wald abgeholt wird.
Aber gerade als Privatperson kann man in der Regel so eine Situation sehr gut verkraften. Blöd ist es halt, wenn man Geld braucht und dann das Kapital Wald nicht wirklich nutzen kann.