Studie: Deutsche ziehen sich zunehmend ins Private zurück

by speck_spez

15 comments
  1. >setzt sich zusammen aus einer repräsentativen Online-Befragung von 1000 Menschen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren

    Ich frage mich wie es ausgehen würde wenn sie 1000 Menschen aus Vereinen oder der Fußgängerzone befragen würden!?

  2. Ist ja auch klar: welcher junge Mensch kann es sich denn leisten sich ständig in irgendwelchen Restaurants oder Bars zu treffen

  3. Grundsätzlich verständlich, ich verbringe auch 95% meiner Zeit entweder im Gym oder zuhause, aus einer Mischung von “Keine Lust auf all das Negative außerhalb” und “keine freunde weil ich scheinbar ein talent dazu habe mich nur mit Idioten anzufreunden”.
    “Verdrängungsvorhang” trifft es da ganz gut.

  4. Ich liebe deshalb meine Fußballmannschaft. Klar, nur Männer, dafür zwischen 18 und 40, vom Galabau Azubi bis zum Elektrotechnik Doktoranden alles dabei.

  5. Isso, möchte mit meinen dämlichen mit-ossis so wenig wie möglich Berührung haben.

  6. Das eigentliche interessante wäre doch jetzt zu wissen, ob sie sich nach der Pandemie noch weiter zurück ziehen oder kommen sie nur sehr langsam aus ihrem Rückzugsort herraus?

  7. Naja im Freibad wirste verkloppt, in der Fußgängerzone wird man angebettelt und neben den Leerständen gibt es nur noch die immer gleichen paar Ketten. In der Kneipe labern dich nazis voll.
    Kein Wunder, dass die Leute daheim bleiben.
    Ist jetzt natürlich alles etwas übertrieben und regional unterschiedlich.
    Die Radikalisierung einiger weniger Gruppen macht den öffentlichen Raum aber nicht unbedingt angenehmer.

  8. Mag auf manche Gegenden zutreffen, die ohnehin shitholes sind, hier ist eigentlich immer was los. Studentenstadt eben.

  9. BAföG-Amt zahlt nicht und ich hab 3€ auf dem Konto, was soll ich den sonst machen????

  10. “Die bedrohliche Wirklichkeit klammern sie weitgehend aus und richten den Fokus auf ihre persönliche Lebenswelt.”

    Man konzentriert sich eben auf das was man weitestgehend selbst beeinflussen kann.

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    “So wird das eigene Zuhause liebevoll als Wohlfühloase hergerichtet – 93 Prozent der Befragten gaben an, es sich daheim so schön wie möglich zu machen.”

    Man verbringt ja auch so viel zeit dort warum also nicht?

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    ” Für 84 Prozent hat auch das Miteinander mit Freunden und Familie an Bedeutung gewonnen – wobei dieser soziale Kreis zunehmend aus Gleichgesinnten besteht”

    Würde jetzt sagen das ist schon immer so weil man mit nicht “Gleichgesinnten” eben öfter mal aneinander kommt. Und das gehört eben auch zur “persönlichen Lebenswelt / Wohlfühloase” keine unnötigen Konflikte zu haben.

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    Dies ist eigentlich in meinen Augen eine Verhaltensweise wie ich sie schon immer vermutet habe. Wer macht denn bitte genau das Gegenteil von dem was ihm gut tut?.

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