Industriellenvereinigung sieht Aufschwung “bestenfalls” im Frühjahr. Vor allem Bau- und Baunebengewerbe sind von der Krise betroffen.

Die österreichische Industrie muss sich auf eine Rezession einstellen. Aus dem erhofften Aufschwung noch heuer wird nichts. Das besagt die neueste Konjunkturerhebung der Industriellenvereinigung (IV), die am Dienstag präsentiert wurde.

“Die Eintrübung der Konjunkturaussichten ist strukturell, nicht saisonal”, sagte IV-Chefökonom Christian Helmenstein vor Journalistinnen und Journalisten. Das IV-Konjunkturbarometer steht genau auf Null – beim Saldo der durchschnittlichen aktuellen Einschätzung der Geschäftslage und jener für die nächsten sechs Monate. “Bestenfalls” im kommenden Frühjahr könne es wieder aufwärts gehen.

In den nächsten drei Monaten dürften auch einige tausend Industriearbeitsplätze wegfallen. “Das unterstreicht, wie sehr die Produktion belastet ist”, sagte Helmenstein. Die meisten Jobs wackeln allerdings im Bau- und Baunebengewerbe, hieß es. Um dieses zu beleben, sprach sich IV-Generalsekretär Christoph Neumayer für eine Lockerung der Kreditvergaberegeln (KIM-VO) aus.

https://kurier.at/wirtschaft/oesterreichische-industrie-steht-vor-rezession/402534727

by Educational-Note-757

1 comment
  1. Das Baugewerbe hat die letzten Jahre auf Pump gelebt. Preise sind immer weiter gestiegen, so auch die Gewinne.

    Das was hier passiert ist eine lang notwendige Bereinigung.

    Jede/r in der Branche kann wohl mitteilen, dass die Lage bei Ausschreibungen nun wesentlich besser ist. Zuvor haben wir uns gefreut wenn es zwei oder drei Angebote waren, welche nur 10-20% über Kostenanschätzung (welche schon mehrfach nachgezogen wurde) lagen. Jetzt bekommen wir auf einmal 4+ Angebote, und die Preise laufen uns nimmer davon.

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