„Smartphone für 9-Jährige definitiv zu früh“: Verband der Kinder- und Jugendärzte warnt vor zu viel Internetkonsum

by Wasserpuncher

9 comments
  1. Erstes Smartphone mit 11, davor regelt ein gutes altes Nokia 3310 auch

    Soziale Medien erst ab 13 und dann bis 18 nur mit privaten Profil.

    Medienkunde muss ein pflichtfach werden und an die aktuelle Zeit angepasst werden

  2. Internetkonsum meiner Erfahrung nach bei im Teenageralter Youtube Shorts, Tiktok und Insta und DAS ist wirklich gefährlich. Wikipedia Artikel lesen nicht.

  3. Es ist doch eine Frage, wie man damit umgeht und was man damit macht.In unserer Kita durften die Vorschulkinder in der Vorbereitung für die Schule auch mal ans Tablet und darauf Übungen machen. In unserer Schule sind ab 1. Klasse PCs, Apps wie “Anton”, Coding mit Scratch Junior und das Fach Medienkompetenz Teil des Schulaltags. Ab nächstem Schuljahr gibt es Tablets für alle Kinder von der Dietmar-Hopp-Stiftung.Das ist nur leider nicht der normale Zustand.

    Und daheim? Der Zwerg spielt mit uns Pokemon-Go und macht Fotos auf seinem eigenen Smartphone (lag halt noch rum) und schaut am Tablet seine Serien wenn er sich nicht mit einem Lernprogramm beschäftigt – gerade beim Serie schauen ist es doch egal wo er sie schaut. Mir ist das zu pauschal was der Präsident da sagt.Unsere Kinderärztin hat bei der U10 (da wird auch der Medienkonsum abgefragt) gesagt, so lange er die Geräte freiwillig wieder her gibt und sich mit anderen Dingen beschäftigt, ist das alles kein Problem. Die Geräte sind Teil unserer Gesellschaft, Teil unseres täglichen Lebens und man muss Kompetenz vermitteln. Aber das passiert leider nicht.

  4. Die wenigsten Eltern wollen ihren Kindern Smartphones kaufen. Leider verbreitet sich das aber immer wie ein Lauffeuer, sobald ein Kind eins hat. Wenn die Kommunikation komplett darüber geht, dann schließt man sein Kind schnell aus, sollte es kein Smartphone haben.

  5. Ich finds schon teilweise pervers wie da Kopflos Kindern Medienkonsum zugemutet wird (sage ich als Vater).

    Es ist zuallererst die Verantwortung der Eltern den Kindern Medienkonsum beizubringen und diesen auch einzuschränken und zu kontrollieren. Leider haben die meisten Eltern (ich schließe mich da nicht aus), quer durch alle Bildungsschichten, das selbst nicht so richtig drauf.

    Und: Dann muss man halt kontrollieren was die Kinder so treiben.

  6. Das Problem am Smartphone ist weniger das Smartphone an für sich, sondern viel mehr die angebotenen Spiele und Apps auf den jeweiligen Endgeräten. Die meisten (kostenfreien) Spiele auf dem Smartphone sind de facto Glücksspiele. Die Kurzvideos auf TikTok oder Instagram sind so gestaltet, dass möglichst viel Dopamin ausgeschüttet wird, also dass die Apps süchtig machen. Spielhallen sind beispielsweise auch von staatlicher Seite reguliert. Auf dem Smartphone herrscht hinsichtlich gesundheitsgefährdender Inhalte immer noch der Wilde Westen.

    Es macht beispielsweise wenig bis keinen Unterschied, ob ein Kind auf dem Smartphone Schach spielt oder auf einem physischen Schachbrett.

  7. Seit Jahren sag ich dasselbe: Noch kein Haar am Sack aber das neuste iPhone Pro. Sehe ich hier jedem Tag. Das ist nicht förderlich oder notwendig. Und dann beschweren sich alle, dass alles so teuer und unfinanzierbar geworden ist.

  8. Ist ein super interessantes Thema. Auf der einen Seite muss man Kindern den Umgang mit Medien beibringen, auf der anderen Seite sind Kinder zT krass überfordert mit dem was sie da sehen, ohne dass man es mitbekommt. Und schlecht kontrollierter oder exzessiver Konsum kann schnell schaden anrichten.

    Gibt da eine interessante Folge vom consilium Pädiatrie Podcast, Thema ist Spielesucht. Da wird differenziert drüber diskutiert und in den Shownotes finden sich auch gute Empfehlungen:

    https://open.spotify.com/episode/2CNzPGIu4WNMUeMyJVNIJZ?si=iAEJj_EJQA6mJpx2L9qUyA

    Empfehlung der Bundespsychotherapeuten Kammer

    https://www.bptk.de/wp-content/uploads/2020/10/bptk-elternratgeber-internet.pdf

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