
Ökonomen erwarten neuen weltweiten Immobilienboom – Um durchschnittlich neun Prozent sollen die Häuserpreise laut einer Expertenumfrage steigen – jedes Jahr, bis 2033. Auch in Deutschland können Bauherrn und Spekulanten mit Zuwächsen rechnen.
by sumpfbieber
12 comments
Toll, Wohneigebtum nur noch ab Jahreseinkommen > 200k und alle drunter dürfen in Miete wohnen.
Ich hasse alles daran.
Wie soll das auch sonst in Deutschland sein?
Neubauzahlen liegen 2023 wieder deutlich unter den Zuzugszahlen, genauer tatsächlich sogar deutlich unterhalb alleine der Asylzahlen.
Wie sollten Immobilien denn da nicht an Wert steigen, wenn nichts gebaut wird und die Regierung außer Achselzucken daran auf lange Sicht nichts ändert, sondern nur noch den Fokus auf Sanierung setzt?
Wie soll man sich das bitte noch leisten können?
Ich war gerade mit einen Architekten in Gespräch bzgl. Erweiterung unseres EFH.
Er sagte… Alles kein Problem, aber rechne Mal mit 2700-3000€/m²
Wenn du ein kleines 120m2 hast bauen willst, Bist du schon 360000€ los, dann hast du aber noch keine Inneneinrichtung, Grünanlage, Carport, geschweige denn Grundstück.
Mit einen kleinen 600m² Grundstück ist man dann auch nochmal schnell 150-200000€ los.
Finanzierung zu 4%
Viel Spaß bei der 2-Generationen-Finanzierung
1. Einfamilienhaus mit Garten im Speckgürtel einer Großstadt erben
2. 2033 Verkaufen
3. Profit
Hab ich das so richtig verstanden?
Die Blase muss platzen!
Ich arbeite für einen Immobilien Investment Manager und halte diese Prognose für äußerst fragwürdig und irreführend.
Der kommerzielle Immobilienmarkt ist aktuell in allen Nutzungsklassen auf Talfahrt und wird sich so schnell nicht erholen.
ESG, hohe Zinsen und erhöhte Baukosten sind die Haupttreiber dieses Werteverfalls (bei Büro kommt noch HO hinzu).
Die meisten Stimmen gehen davon aus, dass der Markt sich Ende 2024 wieder leicht erholt und sein neues Niveau findet.
Unbestritten steigen aktuell die Mieten bei Wohnen extrem, was sicherlich in den Metropolregionen einige Werte rettet. Trotzdem fallen die Kaufpreise! Hauptsächlich weil die Käufer die hohen Zinsen nicht bezahlen können und diese durch die Mieten noch nicht gerechtfertigt werden können.
Altbau hat auch mit hohen Investitionen zu kämpfen – hier fallen die Preise gerade noch stärker.
Langfristig von 7-9% Wertsteigerung pro Jahr auszugehen wiederspricht allen Indikatoren und ist im Artikel auch mit keiner Kennzahl belegt. Dies ist lediglich die Meinung von 133 Personen…
Was für steigende Kaufpreise in der Zukunft sprechen könnte, sind die aktuell geringen Bauaktivitäten und die anstehenden Insolvenzen der Entwickler. Es könnte jedoch mit der sinkenden Bevölkerung auch ein Nullsummenspiel werden. Das bleibt abzuwarten.
Nachdem die letzten 10 Jahre das Ende der Immobilienblase heraufbeschworen wurde und die Preise trotzdem höher und höher gestiegen sind, könnte man dies auch als Indiz sehen, dass es nun wirklich bergab geht.
Boah.. ich will doch nur ein nettes kleines Fachwerkhaus oder Bauernhaus in ~20km nähe einer Kleinstadt oder eines größeren Dorfes..
Irgendwo, wo ich noch gut als Systemelektroniker arbeiten kann >:(
Demografie sagt nein
1.09^10 = 2.36, also mehr als verdoppelt vom schon jetzt unbezahlbaren Niveau. Naja
Die Überschrift suggeriert es ist etwas gutes dabei ist das absolut scheiße wie man auf gut deutsch sagt.