> Rund 8,6 Millionen Menschen lebten 2021 in überbelegten Wohnungen, darunter viele Alleinerziehende und Kinder. Ex-Partner leben im Streit zusammen, weil es sich keiner leisten kann, auszuziehen.
Unsere Gesellschaft ist zur Anpassung im privatesten Lebensraum genötigt, bis tief in die Mittelschicht. Egal, wie viel dort gearbeitet und wie gut dort verdient wird: Die meisten werden sich nie, so wie die eigenen Eltern im gleichen Alter, eine Immobilie kaufen können. Und die, deren Eltern sich nichts gekauft haben, können nicht mal Wohnraum erben. Gleichzeitig müssen die jüngeren Generationen mit deutlich geringeren Renten rechnen – bei zukünftig noch höheren Mieten.
Das Leben ist toll.
#wirhabenplatz
Im hohen Gras bewegt sich was… Ein wilder Lindner erscheint! „Der Markt regelt das“
Liebäugle immer mal wieder damit, von Südwestdeutschland nach Ostdeutschland zu ziehen, einfach wegen des eklatanten Mietgefälles. Leider sprechen die dort nicht die höchst entwickelte und ästhetischste Form des Deutschen: Schwäbisch Ü
Das ist leider in vielen Großstädten schon üblich und schwappt nun leider auch zu uns über.
Mit ein wenig Glück wird von immer weniger (Büro)Jobs erfordert, dass die Angestellten jeden Tag in die Arbeit pendeln müssen. Das würde schon mal den ganzen Bürohengsten (und Stuten) erlauben etwas weiter außerhalb zu wohnen.
Die Diskrepanz zwischen München-Schwabing und Prignitz in Brandenburg wird man dadurch trotzdem nicht komplett gelöst bekommen.
Also wenn man mit Vollzeitjob und mittleren Einkommen in eine WG ziehen muss, dann würde ich mir überlegen, ob sich Arbeit noch lohnt oder es sich noch lohnt an diesen Ort zu leben.
Ja ich weiß, man hat da evtl. Familie, Sozialleben, schon immer da gelebt und so weiter. Es gibt endlos viele Gründe sich an einen Ort zu binden und das ist legitim. Aber mir persönlich ist Privatsphäre lieber und die Unordnung einer durchschnittlichen WG würde ich nicht aushalten.
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> Rund 8,6 Millionen Menschen lebten 2021 in überbelegten Wohnungen, darunter viele Alleinerziehende und Kinder. Ex-Partner leben im Streit zusammen, weil es sich keiner leisten kann, auszuziehen.
Unsere Gesellschaft ist zur Anpassung im privatesten Lebensraum genötigt, bis tief in die Mittelschicht. Egal, wie viel dort gearbeitet und wie gut dort verdient wird: Die meisten werden sich nie, so wie die eigenen Eltern im gleichen Alter, eine Immobilie kaufen können. Und die, deren Eltern sich nichts gekauft haben, können nicht mal Wohnraum erben. Gleichzeitig müssen die jüngeren Generationen mit deutlich geringeren Renten rechnen – bei zukünftig noch höheren Mieten.
Das Leben ist toll.
#wirhabenplatz
Im hohen Gras bewegt sich was… Ein wilder Lindner erscheint! „Der Markt regelt das“
Liebäugle immer mal wieder damit, von Südwestdeutschland nach Ostdeutschland zu ziehen, einfach wegen des eklatanten Mietgefälles. Leider sprechen die dort nicht die höchst entwickelte und ästhetischste Form des Deutschen: Schwäbisch Ü
Das ist leider in vielen Großstädten schon üblich und schwappt nun leider auch zu uns über.
Mit ein wenig Glück wird von immer weniger (Büro)Jobs erfordert, dass die Angestellten jeden Tag in die Arbeit pendeln müssen. Das würde schon mal den ganzen Bürohengsten (und Stuten) erlauben etwas weiter außerhalb zu wohnen.
Die Diskrepanz zwischen München-Schwabing und Prignitz in Brandenburg wird man dadurch trotzdem nicht komplett gelöst bekommen.
Also wenn man mit Vollzeitjob und mittleren Einkommen in eine WG ziehen muss, dann würde ich mir überlegen, ob sich Arbeit noch lohnt oder es sich noch lohnt an diesen Ort zu leben.
Ja ich weiß, man hat da evtl. Familie, Sozialleben, schon immer da gelebt und so weiter. Es gibt endlos viele Gründe sich an einen Ort zu binden und das ist legitim. Aber mir persönlich ist Privatsphäre lieber und die Unordnung einer durchschnittlichen WG würde ich nicht aushalten.