
„Die hatten viel zu lange ihre Chance“ : AfD-Vize Brandner lehnt Zusammenarbeit mit der CDU ab | Über die sogenannte Brandmauer der Union zu den Populisten wurde heftig diskutiert. Jetzt äußern sich führende AfD-Politiker zu möglichen Kooperationen.
by Europeaball
5 comments
Die bekommen langsam Angst, dass sie irgendwann doch politische Verantwortung übernehmen müssen und man sie an ihren Taten und nicht nur ihren Worten messen kann.
Aha. Warum sollte man denen irgendetwas glauben, was sie jetzt von sich geben? Wenn in zwei Jahren die Union verzweifelt nach einem Koalitionspartner sucht und die SPD komischerweise ablehnt, findet man sich doch gerne mit den Nazis zusammen.
Wenigstens auf die AfD ist in Sachen Brandmauer noch Verlass. /S
… Die AfD einfach mal stabil effektiver gegen eine AfD-Regierung als die CDU.
Wenn mich Framing eines gelernt hat, dann legitimieren die meisten Artikel der letzten Wochen die AfD. Sei es, dass von [Erfolgen](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-erfolg-krueger-100.html) der AfD in der Tagesschau berichtet wird oder, dass von einem Umfrage**hoch** der AfD berichtet wird, usw. usf. Jetzt wird auch noch von den Konditionen einer möglichen Kooperation berichtet. Das aktuelle Framing rund um die AfD macht die Partei plötzlich salonfähig, obwohl die AfD heutzutage viel extremer und radikaler aufgestellt ist als jemals zuvor. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass die Partei mit dem blauen Pfeil mitunter die extremste Partei unter allen rechten Parteien in Europa ist. Ideologisch stammen viele Vorbilder der AfD aus der NSDAP.
Die Umfragen der letzten Wochen sollten uns doch insbesondere gelehrt haben, dass eine Berichterstattung über die Umfrage-Erfolge der AfD zu einem noch größeren Umfragehoch führt. Eigentlich sollten viel mehr die Grünen, die SPD oder die FDP im Rampenlicht stehen. Seit Einführung des 49-Euro-Tickets habe ich beispielsweise wenig darüber gelesen wie das Ticket bei vielen Haushalten die Ausgaben gesenkt hat, so dass am Ende des Monats wieder mehr Geld übrig bleibt. Im Vergleich zu den regulären Preisen des ÖPNVs in Deutschland ist das 49-Euro-Ticket ein finanzielles Geschenk.