Blaubeerernte in Schweden: “Moderne Form der Sklaverei”

by GirasoleDE

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  1. > Die Beeren werden dann auf dem Markt oder in Supermärkten verkauft. Phatsorn erzählt, dass sie an 79 aufeinanderfolgenden Tagen mindestens zwölf Stunden Beeren pflückte. Sie schaffte es, mehr als drei Tonnen Beeren zu pflücken.Wenige Tage bevor sie nach Hause reiste, bekam sie ihren Lohn: 300 schwedische Kronen – etwas weniger als 30 Euro. “Ich habe hart gearbeitet, ich bin jeden Tag mehrere Meilen mit den Beeren auf dem Rücken gelaufen und ich habe nichts dafür bekommen”, sagt sie. Für die Pflückerinnen und Pflücker gebe es jeweils zwei Verträge. In dem einen Vertrag stehe der Lohn von etwa 3.000 Euro. Doch der andere Vertrag liste Abzüge fürs Wohnen, Transport und Verpflegung. Außerdem müssten die Pflücker bestimmte Mengen pflücken. “Bei vielen thailändischen Firmen muss man etwa vier Tonnen Beeren pflücken, um auf null zu kommen und dann hat man trotzdem noch Kosten, weil die Arbeiter ihr eigenes Pflückwerkzeug kaufen müssen”, sagt Mahmoud.

    Dafür kann es nur eine gerechte Strafe geben. Der Schwedische Staat gibt der Frau 3,000€. Und der “Arbeitgeber” (das Schwein) muss die 3,000€ abarbeiten. Mit Beeren pflücken. Zu seinen eigenen Tarifen. Bei 30€ für 79 Tage also 100×79 Tage, 12 Stunden am Tag.

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