Frauen trennen sich vermehrt nach Barbie Film vom Partner

by hennesch

24 comments
  1. >Im Gespräch mit FOCUS online sagt die Münchner Paartherapeutin Juliette Boisson : „Ich kann mir vorstellen, dass es einzelne Menschen gibt, die davon betroffen sind. Das macht jedoch noch lange keinen Trend aus.“

    Danke.

  2. > „Ich lasse mich von einem Mann nicht wie Sch**** behandeln. Das mache ich einfach nicht. Ich habe genug“, sagt eine TikTokerin in einem fast dreiminütigen Video über das Beenden ihrer Beziehung, nachdem ihr Freund den Film nicht sehen wollte und sie die Vorstellung alleine besucht hatte. „Er hätte nie gedacht, dass ich das tun würde. Also danke, Barbie, dass du mich ermutigt hast, mir Selbstvertrauen gegeben hast. Dass du mich erkennen lässt, dass ich Besseres verdiene.“

    Ja, schon schlimm, wenn man mal was ohne den Partner unternehmen muss.

  3. Ganz ehrlich, wundert mich nicht. Bin als M27 in diesen Film und obwohl ich mir 80 Prozent der Zeit nur WTF dachte, bin ich extrem nachdenklich und ratlos aus dem Kino raus.

    Wenn ich die Kernaussage richtig verstanden habe, sollen sich Frauen von den Erwartungen der Gesellschaft, ihrer Eltern, der Männer, des Patriarchats , anderer Frauen frei machen und auf einem Selbstfindungstrip bei dem es allein und ausschließlich um sie selbst geht, zu sich selbst finden. Denn sie brauchen niemanden, sie sind stark.

    Aber zwischen jemanden nicht brauchen und Menschen im Leben haben, die einen dennoch unterstützen, naja…finde den Ansatz doch sehr Individualistisch.

    Auf der anderen Seite habe ich die Darstellung der Männer so wahrgenommen, dass wir uns in einer totalen emotionalen Abhängigkeit zu den Frauen befinden und unsere ganze Existenz um das Gefallenwollen, Nähe aufbauen, etc stützen. Wohlgemerkt völlig unreflektiert.

    Aus Frust vor diesem Machtgefälle in emotionaler (und vielleicht auch sexueller Hinsicht?) haben wir dad Patriarchat aufgebaut, verhalten wie wir uns verhalten, wie dumme jungs und riesen Arschlöcher und unterdrücken die Frauen mit allen Mitteln die uns zur Verfügung stehen.

    Barbies Rat an Ken, du existiert auch ohne mich.

    Also Frauen genügen ohnehin sich selbst, sollen sich lediglich von den Fesseln der Welt befreien und wir Männer verhalten uns wie toxische Vollproleten, weil wir Angst vor dem Alleinsein haben?

    Ich weiß nicht…

    Also wie gesagt, diesen Eindruck hat der Film bei mir hinterlassen. Keine Ahnung ob er das vermitteln wollte oder ich mir da nur etwas zusammengesponnen habe. Bin noch immer etwas ratlos.

  4. Täglicher Erinnerer: Das Marketing Budget für Barbie war größer als das Budget für die Produktion (150m vs 145m)

    Also mal wieder toller Wutköder

  5. Ich wünschte Filme, Spiele, etc. würden tatsächlich Menschen so verändern. wie manche Klatschblätter sich das vorstellen. Sommerloch muss gerade schlimm sein.

  6. Tja meine Frau kann den Film erst sehen wenn er im Streaming im Keller läuft. Wenn der Film nicht verrät wie man eine verschlossene Tür von innen öffnet bin ich safe. So wo finde ich den Österreicher flair? /s

  7. Wenn sich die Frau wegen dem Barbie Film von einem getrennt hat, hat man als Kerl echt Glück gehabt. Ganz knusper war die dann eh nicht. Glücklich sein, dass man die los hat.

  8. Hört sich ein bisschen nach viraler Marketingkampagne an.

  9. Natürlich kann das einen „Trend“ auslösen, wie man so einen Trend jedoch definiert ist mal dahingestellt.

    In Zeiten von TikTok und Co. sehen wir doch täglich die absurdesten „Trends“. Warum soll also eine der größte Popkulturellen-Mainstream-Filmproduktionen des Jahres und eindeutiges Leitmedium unserer Zeit, keinen „Trend“ auslösen?

    Werden sich jetzt plötzlich alle trennen oder scheiden lassen und versuchen ihre Barbie oder Ken oder Allens oder wen auch immer zu finden? Sicher nicht!
    Werden manche durch den Film über Rollenbilder nachdenken? Bestimmt.
    Vermarkten Influencer das Ganze jetzt für ihre Zwecke? Mit absoluter Sicherheit.

    Sind wir doch einfach froh, dass es durch den Film keinen Werther-Effekt gibt und sich Leute (wenn auch nur scheinbar) Gedanken über ihre Rollenbilder und Beziehungen machen. Einfach weiter machen und hoffen das die Leute bei ‚Napoleon’ keine Komplexe entwickeln.

    GaLieGrü aus dem Sommer🕳️

  10. Vielleicht mal eine ganz gewagte These, aber wenn sich deine Freundin mutmaßlich wegen eines Filmes trennt, dann lief davor sicher auch nicht alles perfekt. Aber klar der böse Barbie-Film ist schuld.

  11. Also wenn Barbie einem Selbstvertrauen gibt sollte man vlt mal drüber nachdenken zum Psychologen zu gehen. Warum haste dich den getrennt von XXXX? Ich war im Kino und hab Barbie gesehen. XD

  12. “Frauen trennen sich **vermehrt** nach Barbie [Deppenleerzeichen] Film vom Partner”

    Das ist jedenfalls gerade nicht der Titel des Artikels, das mal erstens.

    Vermehrt:

    1x TikTok-Video

    1x Reddit-Post

    Okay.

  13. Was ist denn diese “”Kontroverse”” um/in dem Film? Kann mich mal jemand spoilern? Hab nicht wirklich vor, den anzuschauen.

  14. Wenn deine Beziehung nicht mal einen lächerlichen Film übersteht, dann war es wohl keine gute Beziehung. 🤷‍♂️🤷‍♂️

  15. > Neben all der Euphorie gibt es aber auch Kritik am Barbie-Film. Er sei zu woke, zu feministisch. Es gäbe keine „echten“ Männer. Tatsächlich wird Barbie-Land im Film ausschließlich von Frauen regiert.

    Solche Kritik ist einfach lächerlich. Filme spielen eben nicht immer in der (gegenwärtigen) Realität. Das Konzept des Films gibt vor, in was für einer Welt dieser spielt. Vielleicht sollte man dem Genre der meisten Filme ein “Fantasy-” voranstellen, damit das auch diese lächerlichen Kritiker verstehen.

  16. >Frauen trennen sich vermehrt nach Barbie Film vom Partner

    Ja, aber nur die bei denen der Mann freiwillig mit ins Kino ging.

  17. Alternativ-Titel: Mehr Frauen mit höheren Standards sind wieder Single

    😏 Ladies, ich besitze ein vollständigen Pokémon Rot Pokédex 😎 DMs sind offen (Männer bitte auch, ich brauch Freunde) 😭

  18. Gut dass ich nur Oppenheimer im Kino gesehen habe (ich baue momentan meine eigene Atombombe)

  19. >Neben all der Euphorie gibt es aber auch Kritik am Barbie-Film. Er sei zu woke, zu feministisch. Es gäbe keine „echten“ Männer. Tatsächlich wird Barbie-Land im Film ausschließlich von Frauen regiert. Sie sind Präsidentinnen, Journalistinnen, Ärztinnen. Kens Welt hingegen dreht sich ausschließlich um Barbie.

    Manche Leute können halt einfach nicht mit satirischer Überspitzung umgehen.

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