Das passt ja zu dieser Bande russischer Einflussagenten: Einen podcast mit den Titel “AfD: Die einzige Partei, die sich für die Bundeswehr einsetzt”. machen, aber wie Chrupalla in Moskau dem Russen die Stiefel lecken und hierzulande Wehrkraftzersetzung betreiben.
Na hoffentlich bekommt der juristisch einen drüber und fliegt hochkant aus der Truppe. Mit Pensionsentzug bitte, soll sich seine Rente in Russland holen.
Tja. Hätte ich nie mit gerechnet.
/ß
Überraschungslevel: -1
Honestly… the fuck you expect? Ist ja nicht so dass man meinen könnte dass die Hälfte der AfD sich mindestens mal irgendwie über Russland finanziert (was meinetwegen schon in den Bereich der Korruption reichen dürfte), von Reisen bis Honorarjobgeschenken.
Dass da irgendwer dabei ist der am Ende seine Position und sein Wissen nutzt um sich noch ein bisschen extra rauszuholen, den Schritt zur Spionage geht war bzw ist doch völlig logisch. Ganz ehrlich, politische Differenzen hin oder her: die AfD ist eine korrupte, antiliberale, antidemokratische nationalistische extremistische Partei und in jeder Hinsicht ein Sicherheitsrisiko für die deutsche Gesellschaft. Aber ist wohl zu spät jetzt mit 20%
Ich bin schockiert!
>Vor Kurzem tauchte Thomas H. bei der AfD in Koblenz auf. Einige Wochen soll es her sein, da habe sich der Bundeswehroffizier vorgestellt, einmal baute er sogar einen Infostand mit auf und kam seitdem mehrmals zu Treffen. Daran erinnert sich ein AfD-Mann aus Rheinland-Pfalz. Thomas H. sympathisierte mit der Partei, offiziell Mitglied war er nicht. Über Außenpolitik habe man nie gesprochen, sagt der AfD-Funktionär, auch nicht über Russland, das Land, für das Thomas H. offenbar zum Spion werden wollte. (…)
>
>Bereits im vergangenen Jahr ereignete sich die spektakulärste Spionageaffäre seit Jahrzehnten, als ein mutmaßlicher deutscher Spion für Russland aufgeflogen war: Carsten L. war Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND). Ihm wird vorgeworfen, hochsensible Informationen aus dem Innenleben des deutschen Auslandsnachrichtendienstes an die Russen verkauft zu haben. Der 52-jährige Leiter des Referats Personelle Sicherheit des BND stand wie Thomas H. ebenfalls zeitweilig der AfD nahe und hatte 2015 und 2016 an die Partei gespendet.
>
>Die Nähe des nun inhaftierten Bundeswehrsoldaten Thomas H. zur AfD soll hingegen noch neu gewesen sein. Ein Mann, der H. dieses Jahr kennengelernt hatte, sagte ZEIT ONLINE, der Soldat sei früher Fan von Sarah Wagenknecht gewesen. So soll es ihm H. erzählt haben. Die Linken-Politikerin ist als Kritikerin der Russland-Sanktionen und der Unterstützung der Ukraine im russischen Angriffskrieg bekannt. Mit einem Bundestagsabgeordneten der Linken aus dem Umfeld Wagenknechts habe Thomas H. nach eigenem Bekunden in Kontakt gestanden. Auch dieser Abgeordnete vertritt ähnliche Positionen, bezeichnete den Ukraine-Krieg einmal als Ergebnis der “US-Eskalationspolitik”. Der Politiker war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.
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Na, so eine Überraschung!
Das passt ja zu dieser Bande russischer Einflussagenten: Einen podcast mit den Titel “AfD: Die einzige Partei, die sich für die Bundeswehr einsetzt”. machen, aber wie Chrupalla in Moskau dem Russen die Stiefel lecken und hierzulande Wehrkraftzersetzung betreiben.
Na hoffentlich bekommt der juristisch einen drüber und fliegt hochkant aus der Truppe. Mit Pensionsentzug bitte, soll sich seine Rente in Russland holen.
Tja. Hätte ich nie mit gerechnet.
/ß
Überraschungslevel: -1
Honestly… the fuck you expect? Ist ja nicht so dass man meinen könnte dass die Hälfte der AfD sich mindestens mal irgendwie über Russland finanziert (was meinetwegen schon in den Bereich der Korruption reichen dürfte), von Reisen bis Honorarjobgeschenken.
Dass da irgendwer dabei ist der am Ende seine Position und sein Wissen nutzt um sich noch ein bisschen extra rauszuholen, den Schritt zur Spionage geht war bzw ist doch völlig logisch. Ganz ehrlich, politische Differenzen hin oder her: die AfD ist eine korrupte, antiliberale, antidemokratische nationalistische extremistische Partei und in jeder Hinsicht ein Sicherheitsrisiko für die deutsche Gesellschaft. Aber ist wohl zu spät jetzt mit 20%
Ich bin schockiert!
>Vor Kurzem tauchte Thomas H. bei der AfD in Koblenz auf. Einige Wochen soll es her sein, da habe sich der Bundeswehroffizier vorgestellt, einmal baute er sogar einen Infostand mit auf und kam seitdem mehrmals zu Treffen. Daran erinnert sich ein AfD-Mann aus Rheinland-Pfalz. Thomas H. sympathisierte mit der Partei, offiziell Mitglied war er nicht. Über Außenpolitik habe man nie gesprochen, sagt der AfD-Funktionär, auch nicht über Russland, das Land, für das Thomas H. offenbar zum Spion werden wollte. (…)
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>Bereits im vergangenen Jahr ereignete sich die spektakulärste Spionageaffäre seit Jahrzehnten, als ein mutmaßlicher deutscher Spion für Russland aufgeflogen war: Carsten L. war Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND). Ihm wird vorgeworfen, hochsensible Informationen aus dem Innenleben des deutschen Auslandsnachrichtendienstes an die Russen verkauft zu haben. Der 52-jährige Leiter des Referats Personelle Sicherheit des BND stand wie Thomas H. ebenfalls zeitweilig der AfD nahe und hatte 2015 und 2016 an die Partei gespendet.
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>Die Nähe des nun inhaftierten Bundeswehrsoldaten Thomas H. zur AfD soll hingegen noch neu gewesen sein. Ein Mann, der H. dieses Jahr kennengelernt hatte, sagte ZEIT ONLINE, der Soldat sei früher Fan von Sarah Wagenknecht gewesen. So soll es ihm H. erzählt haben. Die Linken-Politikerin ist als Kritikerin der Russland-Sanktionen und der Unterstützung der Ukraine im russischen Angriffskrieg bekannt. Mit einem Bundestagsabgeordneten der Linken aus dem Umfeld Wagenknechts habe Thomas H. nach eigenem Bekunden in Kontakt gestanden. Auch dieser Abgeordnete vertritt ähnliche Positionen, bezeichnete den Ukraine-Krieg einmal als Ergebnis der “US-Eskalationspolitik”. Der Politiker war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-08/spionage-bundeswehr-russland-beschaffungsamt (Paywallumgehung: https://archive.li/zWm23)