Evangelikale Christen in den USA lehnen Bibelstellen ab, weil Jesus „zu links“ ist

by GesternHeuteMorgen

21 comments
  1. Heute in der beliebten Kategorie “nicht der Postillon”…

  2. Außerdem war Jesus ja so ein dunkelhäutiger Ausländer aus einem “shit hole country”. Muss man auch bedenken!

  3. Also wenn mir DAS BUCH und DIE PERSON meiner Religion zu links ist und mir nicht mehr als Bezugspunkt/Inhalt reicht, sollte mir doch auffallen, dass etwas falsch läuft oder ich den Kern meiner Religion nicht verstehe.

    Wobei, was sage ich, alles vollkommen egal. Solche Tatsachen interessieren keinen, den „sowas“ betrifft.

  4. “Hallo, Papa? Ja, genau, es ist soweit. Schick die nächste Sintflut.”

  5. Das kommt davon, wenn man einen Erz-Heiden wie Trump verehrt.

    “Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.” (Mt 6,24)

  6. Evangelikale Christen lehnen Jesus-Bibelstellen als „liberale Gesprächsthemen“ ab. Ein Pastor erklärt, wie Trump die Kirchenkultur in den USA verändert hat.

    Washington D.C. – Die Veränderungen der politischen Landschaft in den USA beeinflussen auch die Kirchenkultur. Wachsende Zustimmung rechter Politik stürzen das Christentum in eine Krise. Ein evangelikaler Pastor warnt davor, dass konservative Christen Jesus‘ Lehren als zu links ablehnen. Grund dafür sei besonders die Einflussnahme des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, der bei der Präsidentschaftswahl 2024 erneut kandidieren will.

    Jesus zu „links“: Evangelikale Christen lehnen Bibelstellen ab

    Eine zentrale Figur der christlichen Religion, Jesus, stempeln konservative Christen in den USA vermehrt als zu „schwach“ und zu „links“ ab, erzählte Russell Moore, ehemaliger Spitzenbeamter der Southern Baptist Convention (SBC) dem NPR. Von mehreren Pastoren habe er von derselben Entwicklung gehört. Nach Zitieren von gängigen Bibelstellen über Jesus, wie der berühmten „die andere Wange hinhalten“-Passage, kämen immer häufiger Reaktionen wie „Wo haben sie das her? Liberale Gesprächsthemen?“ Den Kritikern zufolge würden Predigten über Jesus nicht mehr funktionieren – sie seien nicht stark und „konservativ“ genug. „Wenn wir an den Punkt kommen, an dem die Lehren Jesu selbst als subversiv für uns angesehen werden, dann stecken wir in einer Krise“, erklärte Moore.

    „Einzigartige Bedrohung“: Trump verändert Kirchenkultur

    Die politische Landschaft habe sich durch Trump drastisch verändert. Er stelle „eine einzigartige Bedrohung sowohl für die amerikanischen Institutionen als auch für das Zeugnis der Kirche“ dar, sagte Moore zuvor Semafor. Der evangelikale Christ geriet wegen seiner häufigen Trump-Kritik in Konflikte mit anderen Pastoren. Er trat 2021 von seinem Amt bei der SBC zurück, nachdem es zu Spannungen über seine Ansichten zu Trump und einer Krise des sexuellen Missbrauchs unter Geistlichen der Southern Baptist kam.

    USA: Evangelikale stimmen primär für Republikaner

    Evangelikale Christen sind ein wichtiger Wählerblock für die Republikaner. Laut einer Umfrage zur Präsidentschaftswahl 2020 haben bis zu 81 Prozent der weißen evangelikalen Protestanten für Trump statt für den amtierenden US-Präsidenten Joe Biden gestimmt, berichtete Newsweek. Moore erklärte, dass man deswegen versuchen müsse, die „Kirchenkultur“ durch „kleine und lokale“ Schlachten wieder zu verbessern. Er unterstütze auch Kandidaten, die bei dern Präsidentschaftsvorwahlen 2024 gegen Trump antreten – sowohl politisch als auch spirituell. (hk)

  7. Klar tun sie das, denn sie sind nichts anderes als Rechtsradikale, denen ein friedliches Weltbild vollkommen fremd ist. Wer auch immer irgendwas für einen Trump (oder einen anderen Diktator) übrig hat, bewegt sich für mich schlicht in der Kategorie dumm und/oder asozial.

  8. Das sind keine Christen und man sollte sie auch nicht so nennen.

  9. Wahrscheinlich die Stelle mit dem Kamel und dem Nadelöhr

  10. Fehlt eigentlich nur noch, dass sie Trump Figuren in den Mega Churches aufstellen. Wie war das nochmal mit dem falschen Christus?

  11. “Wenn du dich mit dem Teufel einlässt verändert sich nicht der Teufel. Der Teufel verändert dich.”

  12. Wundert moch jetzt nicht, den Spagat Kirche und drittes Reich haben wir in Deutschland jaauch schon erfolgreich hinbekommen

  13. Eeeendlich wirds einfach mal gesagt. Dieses ständige rumtanzen um bestimmte Passagen und andere wiederum zu ignorieren ist so anstregend. Einfach sagen “Wir suchen uns nur einzlene Passagen aus, um euch auszuquetschen und zu unterdrücken.” Es würde die meisten leider eh nicht kratzen, so lange sie weiter ausquetschen und unterdrücken können. Im Namen des Herrn und so …

    Aber echt (traurig) lustig, dass man das Buch, das sie so vehement verteidigen, dann doch einfach ändern kann, indem man sagt, Jesus is’n “Librul”.

  14. Ist das wahr, Herr Stoiber? So einen Mann… beten Sie tatsaechlich an?

  15. Das traurige daran ist, dass das hundertprozent bewusst ist und auch noch funktioniert!

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