Ich hab mich ungefähr n Jahr damit befasst ob man nicht eine Pflegeeinrichtung mit ca 35 Bewohnern bauen könnte und wo die Probleme sind. Naja, das Problem sind die etwa 8 Mio Euro Baukosten.
Da wird was auf die kinderlosen boomer zukommen.
Das wird nochmal ein krasses Problem werden..
Vor ein paar Tagen habe ich gesehen, dass ein Helfer mit 70%-Stelle und in der gleichen Steuerklasse wie ich mit meiner 100%-Stelle nur 300.- Euro weniger verdient. Ich bin wirklich am Überlegen, meine Fachkraftstelle aufzugeben. Wozu soll ich mir den ganzen Stress geben und die tonnenweise Verantwortung dazu, wenn ich das gleiche Geld auch ohne all das haben kann?
Wie überall fehlen auch bei uns Arbeitskräfte, bzw. es ist immer jemand krank. Die Schichten haben in den seltensten Fällen ausreichend Personal, aber die Arbeit bleibt die gleiche. So macht man also die Arbeit für andere, bekommt aber dennoch das gleiche Geld. Wie so etwas überhaupt gesetzlich erlaubt ist, bleibt mir ein Rätsel. Wenn der Personalschlüssel von den Pflegegraden abhängt, dann muss halt auch das Personal dafür da sein, oder man muss weniger Plätze für Bewohner anbieten. Dann fehlen aber “pro Zimmer” gleich mal 4000-5000.- Euro. Dass das dann auch nicht hinhaut, ist mir bewusst. Ich kann aber auch nicht ins Autohaus gehen, das Geld für ein Auto hinlegen und zwei haben wollen und erwarten.
Solylent Green wann?
Das geht so weiter. Der Staat deckelt die Preise. Wenn dafür keiner mehr Arbeiten möchte und Investitionen sich nicht lohnen, dann schließen die Einrichtungen halt.
Die Fachkraftquote wurde dieses Jahr auf eine Fachkraft pro Ebene/Bereichgeändert. Trotzdem reicht es nicht. Zu wenig Fachkräfte, die die zusätzliche Verantwortung tragen wollen. Qualität geht runter. Hauptsache die Kosten steigen nicht. Es ist sogar Staatlich geregelt, wie viel das Essen maximal mal Tag kosten darf. Liegt seid dem 01.01.23 bei ca 5,47€. Wenn ein Heim mehr abrechnen, auch wenn durch Qualität berechtigt und dies bei der Prüfung auffällt, müssen diese die Kosten zurück erstatten und Strafe zahlen. Kocht mal bedarfspezifisches Essen. Kalium arme Kost, für Diabetiker, kcal reduzierte Kost. Die Getränke müssen davon auch bezahlt werden. Am Ende heißt es dann. Die profitorientierten AKtIoOärE siNd sChULd! Die Omi bekommt nicht mal vernünftiges Essen! Die Wahrheit ist aber, dass jedes Heim am unteren gesetzlichen Limit fährt. Und mehr als das untere Gesetzliche Limit wird nicht bezahlt.
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Ich hab mich ungefähr n Jahr damit befasst ob man nicht eine Pflegeeinrichtung mit ca 35 Bewohnern bauen könnte und wo die Probleme sind. Naja, das Problem sind die etwa 8 Mio Euro Baukosten.
Da wird was auf die kinderlosen boomer zukommen.
Das wird nochmal ein krasses Problem werden..
Vor ein paar Tagen habe ich gesehen, dass ein Helfer mit 70%-Stelle und in der gleichen Steuerklasse wie ich mit meiner 100%-Stelle nur 300.- Euro weniger verdient. Ich bin wirklich am Überlegen, meine Fachkraftstelle aufzugeben. Wozu soll ich mir den ganzen Stress geben und die tonnenweise Verantwortung dazu, wenn ich das gleiche Geld auch ohne all das haben kann?
Wie überall fehlen auch bei uns Arbeitskräfte, bzw. es ist immer jemand krank. Die Schichten haben in den seltensten Fällen ausreichend Personal, aber die Arbeit bleibt die gleiche. So macht man also die Arbeit für andere, bekommt aber dennoch das gleiche Geld. Wie so etwas überhaupt gesetzlich erlaubt ist, bleibt mir ein Rätsel. Wenn der Personalschlüssel von den Pflegegraden abhängt, dann muss halt auch das Personal dafür da sein, oder man muss weniger Plätze für Bewohner anbieten. Dann fehlen aber “pro Zimmer” gleich mal 4000-5000.- Euro. Dass das dann auch nicht hinhaut, ist mir bewusst. Ich kann aber auch nicht ins Autohaus gehen, das Geld für ein Auto hinlegen und zwei haben wollen und erwarten.
Solylent Green wann?
Das geht so weiter. Der Staat deckelt die Preise. Wenn dafür keiner mehr Arbeiten möchte und Investitionen sich nicht lohnen, dann schließen die Einrichtungen halt.
Die Fachkraftquote wurde dieses Jahr auf eine Fachkraft pro Ebene/Bereichgeändert. Trotzdem reicht es nicht. Zu wenig Fachkräfte, die die zusätzliche Verantwortung tragen wollen. Qualität geht runter. Hauptsache die Kosten steigen nicht. Es ist sogar Staatlich geregelt, wie viel das Essen maximal mal Tag kosten darf. Liegt seid dem 01.01.23 bei ca 5,47€. Wenn ein Heim mehr abrechnen, auch wenn durch Qualität berechtigt und dies bei der Prüfung auffällt, müssen diese die Kosten zurück erstatten und Strafe zahlen. Kocht mal bedarfspezifisches Essen. Kalium arme Kost, für Diabetiker, kcal reduzierte Kost. Die Getränke müssen davon auch bezahlt werden. Am Ende heißt es dann. Die profitorientierten AKtIoOärE siNd sChULd! Die Omi bekommt nicht mal vernünftiges Essen! Die Wahrheit ist aber, dass jedes Heim am unteren gesetzlichen Limit fährt. Und mehr als das untere Gesetzliche Limit wird nicht bezahlt.
Bei immer mehr Rentnern? Klingt falsch