die Untersuchung braucht in Wirklichkeit doch keine Sau
Durchaus interessant
Türk:innen und Afghan:innen lassen sich öfter impfen als Österreicher:innen 🤷🏻♂️
Das ist ja wohl ein no-brainer. Aber gut, dass jemand die Studie durchgeführt hat 🐸.
Vielleicht weniger von diesen hirni studien wär auch schon hilfreich, um mehr vertrauen in den wirtschaftssektor zu gewinnen
Die Kommentare der Impfgegner in den sozialen Medien zu der Studie sind durchaus unterhaltsam. Kann ich nur empfehlen!
Naja bestätigt meine Erwartungen, wäre noch toll wenn man das nicht am Bildungsgrad sondern auch anhand des IQ’s ermitteln köntte – aber ich denke da sind meine Erwartungen auch richtig
> In multiple regression analyses, vaccine hesitancy was predicted significantly by sex, education, employment, income, having children at home, political affiliation, and the perceived threat of getting infected with COVID-19 in the next 1 year.
>
> […]
>
> In this multiple regression model, compared to their counterparts, the groups with statistically significantly higher odds of vaccine hesitancy were: females (AOR = 1.44), those with children at home (AOR = 1.34), Republicans (AOR = 1.38) and Independents (AOR = 1.44), and those who were slightly concerned (AOR = 2.21) or not concerned at all (AOR = 3.80) about themselves or a family member getting infected with COVID-19 in the next 1 year. Similarly, compared to those who believed it was very likely that they or their family members could be infected with COVID-19 in the next year, those who thought such an occurrence would be somewhat likely (AOR = 2.00), not likely (AOR = 2.32), or definitely not (AOR = 6.47) had significantly higher odds of vaccine hesitancy. In contrast, those who were not working (AOR = 0.63) or had incomes ≥ 60,001 (AOR = 0.64), or had education ≥ college degrees (AOR = 0.63) had statistically significantly lower odds for vaccine hesitancy.
Nein! – Doch! – Ohh!
Die Quote der Russen in Österreich würde ich mit Vorsicht genießen, Sputnik-V wird ja bei uns nicht angerechnet, ist aber trotzdem eine legitime Impfung.
>”Gestern vor einem Jahr hat eine Erfolgsgeschichte in Österreich begonnen”, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein
In einem Jahr nur 70% zu impfen obwohl 95% möglich wären ist ne Erfolgsgeschichte?
Kann ich damit eine Gehaltserhöhung verlangen?
Das ist wieder mal ein Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität.
Auch in der Überschrift und erstem Absatz.
Nein.
Eim Familienmitglied hat beruflich mit sehr vielen Akademikern zu tun, die definitiv einkommenstechnisch aus der Oberschicht kommen (sonnst hätte er beruflich mit denen nichts zu tun). Er schätzt untertrieben, dass 40% von denen entweder nicht mehr persönlich aufkreuzen, spezielle “private Termine” haben möchten oder gar keine Kunden mehr sind genau seitdem 2G gilt. Es wurde natürlich keiner von denen nach dem Impfstatus gefragt, aber es ist ein gutes Indiz dafür, dass diese Kunden nicht geimpft sind. Ich finde das jedenfalls sehr interessant, oder besser gesagt merkwürdig.
Ich hab nur drauf gewartet dass “nichtimpfer” als dumme bezeichnet werden
Endlich haben sie einen anderen Namen
“Dumme ungebildete Verschwörungtheoretiker”
Ich tu mir schwer damit wie wir die Studie unter Menschen gebracht haben..und ja in meinem Fall: 3fach geimpft und mehrere Titel ; in meinem Bekanntenkreis gilt einheitlich alle sind geimpft aber nicht alle gleichermaßen ausgebildet/oder in Berufsgruppen die ihrer Ausbildung entsprechen.
Was sowas zu lesen ausgelöst hat in manchen hatte schon etwas von Herabsehen.
keine einzige Person aus dem Kreis kann noch geimpfter werden als sie es schon sind , aber die Art der Kategorisierung in einer Zeit wo es uns allen schon reicht hat nicht unbedingt was positives gehabt. Ich hoffe wir nutzen diese Ergebnisse nun um sachgemäß an diese Personen heranzutreten und unsere Impfrate hochzupushen aber ich kann zumindest aus meiner simplen Welt sagen, dass ich kein Fan der Konnotation bin die hiermit übertragen wurde.
Ales Brobagandah, ich bim vol indeligänt unt trotzdäm nichd geimpfd!
ihr sats olle so am ende
Der Standard schreibt auch “Das Bildungsniveau ist ein Booster für die Impfbereitschaft” und “Es zeigt sich, dass Bildung und Erwerbstätigkeit einen großen Einfluss haben”.
Ich verstehe wenig von Soziologie und Statistik. Könnte mir vielleicht jemand erklären, wie man einen kausalen Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Impfbereitschaft feststellen kann? Kann man denn ausschließen, dass der Bildungsgrad lediglich mit Impfbereitschaft korreliert und es stattdessen einen kausalen Zusammenhang mit anderen Faktoren wie politische Gesinnung und Beeinflussung durch den Freundeskreis, Social Media usw. gibt?
20 comments
die Untersuchung braucht in Wirklichkeit doch keine Sau
Durchaus interessant
Türk:innen und Afghan:innen lassen sich öfter impfen als Österreicher:innen 🤷🏻♂️
Das ist ja wohl ein no-brainer. Aber gut, dass jemand die Studie durchgeführt hat 🐸.
Vielleicht weniger von diesen hirni studien wär auch schon hilfreich, um mehr vertrauen in den wirtschaftssektor zu gewinnen
Die Kommentare der Impfgegner in den sozialen Medien zu der Studie sind durchaus unterhaltsam. Kann ich nur empfehlen!
Naja bestätigt meine Erwartungen, wäre noch toll wenn man das nicht am Bildungsgrad sondern auch anhand des IQ’s ermitteln köntte – aber ich denke da sind meine Erwartungen auch richtig
Klingt plausibel, Studien in den US (vgl [hier](https://link.springer.com/article/10.1007/s10900-020-00958-x)) zeigen ein ähnliches Bild (Vergleichbarkeit ist aber so eine Sache):
> In multiple regression analyses, vaccine hesitancy was predicted significantly by sex, education, employment, income, having children at home, political affiliation, and the perceived threat of getting infected with COVID-19 in the next 1 year.
>
> […]
>
> In this multiple regression model, compared to their counterparts, the groups with statistically significantly higher odds of vaccine hesitancy were: females (AOR = 1.44), those with children at home (AOR = 1.34), Republicans (AOR = 1.38) and Independents (AOR = 1.44), and those who were slightly concerned (AOR = 2.21) or not concerned at all (AOR = 3.80) about themselves or a family member getting infected with COVID-19 in the next 1 year. Similarly, compared to those who believed it was very likely that they or their family members could be infected with COVID-19 in the next year, those who thought such an occurrence would be somewhat likely (AOR = 2.00), not likely (AOR = 2.32), or definitely not (AOR = 6.47) had significantly higher odds of vaccine hesitancy. In contrast, those who were not working (AOR = 0.63) or had incomes ≥ 60,001 (AOR = 0.64), or had education ≥ college degrees (AOR = 0.63) had statistically significantly lower odds for vaccine hesitancy.
Nein! – Doch! – Ohh!
Die Quote der Russen in Österreich würde ich mit Vorsicht genießen, Sputnik-V wird ja bei uns nicht angerechnet, ist aber trotzdem eine legitime Impfung.
>”Gestern vor einem Jahr hat eine Erfolgsgeschichte in Österreich begonnen”, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein
In einem Jahr nur 70% zu impfen obwohl 95% möglich wären ist ne Erfolgsgeschichte?
Kann ich damit eine Gehaltserhöhung verlangen?
Das ist wieder mal ein Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität.
Auch in der Überschrift und erstem Absatz.
Nein.
Eim Familienmitglied hat beruflich mit sehr vielen Akademikern zu tun, die definitiv einkommenstechnisch aus der Oberschicht kommen (sonnst hätte er beruflich mit denen nichts zu tun). Er schätzt untertrieben, dass 40% von denen entweder nicht mehr persönlich aufkreuzen, spezielle “private Termine” haben möchten oder gar keine Kunden mehr sind genau seitdem 2G gilt. Es wurde natürlich keiner von denen nach dem Impfstatus gefragt, aber es ist ein gutes Indiz dafür, dass diese Kunden nicht geimpft sind. Ich finde das jedenfalls sehr interessant, oder besser gesagt merkwürdig.
Ich hab nur drauf gewartet dass “nichtimpfer” als dumme bezeichnet werden
Endlich haben sie einen anderen Namen
“Dumme ungebildete Verschwörungtheoretiker”
Ich tu mir schwer damit wie wir die Studie unter Menschen gebracht haben..und ja in meinem Fall: 3fach geimpft und mehrere Titel ; in meinem Bekanntenkreis gilt einheitlich alle sind geimpft aber nicht alle gleichermaßen ausgebildet/oder in Berufsgruppen die ihrer Ausbildung entsprechen.
Was sowas zu lesen ausgelöst hat in manchen hatte schon etwas von Herabsehen.
keine einzige Person aus dem Kreis kann noch geimpfter werden als sie es schon sind , aber die Art der Kategorisierung in einer Zeit wo es uns allen schon reicht hat nicht unbedingt was positives gehabt. Ich hoffe wir nutzen diese Ergebnisse nun um sachgemäß an diese Personen heranzutreten und unsere Impfrate hochzupushen aber ich kann zumindest aus meiner simplen Welt sagen, dass ich kein Fan der Konnotation bin die hiermit übertragen wurde.
Ales Brobagandah, ich bim vol indeligänt unt trotzdäm nichd geimpfd!
ihr sats olle so am ende
Der Standard schreibt auch “Das Bildungsniveau ist ein Booster für die Impfbereitschaft” und “Es zeigt sich, dass Bildung und Erwerbstätigkeit einen großen Einfluss haben”.
Ich verstehe wenig von Soziologie und Statistik. Könnte mir vielleicht jemand erklären, wie man einen kausalen Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Impfbereitschaft feststellen kann? Kann man denn ausschließen, dass der Bildungsgrad lediglich mit Impfbereitschaft korreliert und es stattdessen einen kausalen Zusammenhang mit anderen Faktoren wie politische Gesinnung und Beeinflussung durch den Freundeskreis, Social Media usw. gibt?